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In Antwort auf - neueste Antworten zuerst

#9 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von GiselaH , 11.03.2019 19:38

@Monika aus Berlin

au Backe, die Scheiben sehen wirklich nicht einladend aus.
Selbst wenn ich nur gucken und nicht fotografieren will, läd so eine Scheibe nicht zum verweilen ein.

#8 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von Monika aus Berlin , 11.03.2019 18:15

Ich muss, genau wie Lukas sagen, dass besonders auch die unmöglichen Scheiben daran Schuld sind, dass kaum mehr jemand Lust hat, vor dem Gehege zu stehen, und versucht den "Durchblick" zu bekommen. Und wenn die Tiere nicht gerade relativ vorne an der Scheibe stehen, ist fotografieren so gut wie gar nicht möglich. Um so weiter man zoomt, um so unschärfer wird das Bild.

In Berlin ist es ja leider so, dass inzwischen viele Scheiben mit einer Folie, versehen mit grünen Querstreifen, auf die Glasscheiben geklebt werden. Und dazu sind die Scheiben noch verschmutzt. Die einzigen Scheiben die täglich geputzt werde, sind die im Affenhaus.

Als Balou noch klein war, wurden die Scheiben ab und zu auch mal gesäubert, und es waren nicht alle Scheiben mit der Folie beklebt. Das gleiche gilt für die Scheibe bei Hans im Tierpark. Deshalb habe ich auch keine Fotos mehr gemacht, weil die Fotos sowieso nichts werden. Es ist wirklich schade.

Als Beispiel die Scheiben bei Hans im Tierpark. Aufgenommen am 06.03.2019

Wenn dann noch die Sonne scheint, geht gar nichts mehr.





Selbst die Profi-Fotografen haben echte Schwierigkeiten. Ich habe oft beobachtet, wie sie links neben dem Gehege auf die Felsen geklettert sind, um überhaupt vernünftige Fotos zu bekommen.

#7 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von water , 05.03.2019 12:16

Und was mir noch an dem Bericht gefällt ist.....das ich eine Menge über Hans erfahren habe.

#6 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von water , 05.03.2019 12:12

Klaro wollen die Tiereinrichtungen Geld verdienen, denn die Haltung der Zootiere ist teuer. Was mich an dem neuen Marketing im Zoo stört, ist dieses aggressive Vorgehen. Jeder muß durch den Laden hinaus. Dies ärgert mich schon von Anfang an. Ein Spaziergang durch die Luft und ab durch die neuen Sachen hinaus und ich schmecke schon die Ausdünstungen dieser günstig hergestellten Waren. Ich erde mich durch den Zoospaziergang, um anschließend durch das Gewühle des Ladens zu müssen. ich bin überzeugt, dass auswärtige Besucher gern auch so in den Laden gehen, um sich ein Andenken zu holen. Und die lieben Kleinen werden auch ohne Zwang (der Durchwegung beim Hinausgehen) ihre Eltern zu einem Kauf überreden.

#5 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von Lukas , 04.03.2019 20:06

Es kann auch um Marketing gehen, aber es ist auch wichtig, dass Zoos selbsttragend sind. Andernfalls sollen sie bezuschusst werden.
In beiden Fällen sind die sog. Zookritiker kritisch. Und was soll man denn machen?

Leider ist Marketing in der jetziger Zeit überall präsent. Menschen sehen sich selbst nur noch als Verbraucher und Zuschauer. Man kriegt fast den Eindruck, dass man die Menschen nur durch diese zwei Kanäle erreicht. Aber dann, wenn sie mal in den Zoo als bloße Zuschauer kommen, aber dort zum Denken angeregt werden, indem sie erfahren, wie die Natur gefährdet wird, und die Menschen sensibilisiert werden und etwas lernen, dann hat der Zoo seinen Bildungsauftrag durchgeführt. Und vielleicht kommen die Besucher zum ersten Mal wegen des Bärchens, aber sie kommen dann wieder, weil sie vor Ort noch von vielen anderen Tieren begeistert werden, von denen sie zuvor nichts ahnten.

Dass auch andere Bären interessant sind, ist wahr und wichtig. Die Lippenbären im Zoo finden z.B. wenig Beachtung, obwohl sie so viele sind und zuletzt Dez. 2016 auch Nachwuchs hatten.
Aber, wie bei den Brillenbären im Tierpark, vermute ich, dass manche konkrete Begebenheiten auch eine Rolle spielen. Ich meine ganz konkret die Glasscheiben. An der Scheibe zu stehen ist für den Besucher ein wenig befremdend und das Fotografieren ist auch schwierig. So kann man den eigenen Freunden auch nicht zeigen, wie bezaubernd Balou als Jungtier mit seiner Mama war, zum Beispiel. In dieser Hinsicht ist auch Schade, dass „Panda, Gorilla & Co.“ nicht mehr produziert wird (abgesehen von der Weihnachtsfolge o.Ä.).
Auch nur eine kurze Sendung einmal in der Woche, die zeitnah ausgestrahlt wird, wäre schön, wie die vom Zoo Leipzig.

#4 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von water , 04.03.2019 19:27

Der Bericht ist nüchtern und kritisch geschrieben. Er zeigt auf, dass es in den Zoos und Tierparks sehr viel um Marketing geht. Ich finde ihn eigentlich nicht schlecht, obwohl ich Eisbären sehr mag und manchmal vielleicht doch eine rosa Brille trage.
Ausserdem wird aufgezeigt, dass andere Bären viel machen und interessant sind, aber wenig Beachtung finden. Es erinnert mich ein wenig an Knut und an den damals etwas weniger beachteten kleinen Bären Ernst.

#3 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von Lukas , 04.03.2019 17:03

Ein empathieloser und kalter Beitrag (wenn nicht gar voller Skepsis) ist das vom Tagesspiegel.
Hat mir überhaupt nicht gefallen.
Das ist wenigstens meine Interpretation.
Otto-Normal-Tagesspiegelleser, so wie ich ihn mir vorstelle, soll auch kein ausgeprägter Zoofreund sein.
Von daher wundert mich nicht, wenn ihm so ein Artikel präsentiert wird.
Die bisher nur zwei Kommentare sind übrigens auch von zoofeindlicher Natur.

#2 RE: Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von Ludmila , 04.03.2019 16:35

Ich hoffe, dass alles gut wird

#1 Berliner Eisbärbaby: Kleine Schnauze, große Hoffnungen

von ConnyHH , 04.03.2019 16:14

Berliner Eisbärbaby

Kleine Schnauze, große Hoffnungen
02.03.2019, 15:43 Uhr, von Andreas Austilat

Zitat
Überwacht von sechs Kameras wächst in Berlin ein Eisbärmädchen heran. Es trägt noch nicht einmal einen Namen – aber schon viel Verantwortung.

Da liegen Mutter und Kind, eng aneinandergeschmiegt, große Schnauze an kleiner Schnauze. Infrarotlicht erhellt die Szene. Ein Knopfdruck, und auf Florian Sicks’ Bildschirm tauchen Statistiken auf: Wann hat das Kleine zuletzt getrunken, wie lange hat es geschrien – in letzter Zeit überhaupt nicht mehr – oder auch nur gemeckert? Klick zurück, jetzt trinkt es, was sich erstaunlich laut anhört, etwa so, als ob ein Auto erfolglos zu starten versucht.

Florian Sicks kann diese Bilder, Töne und Daten nicht nur wie jetzt in seinem Büro im Obergeschoss des Schlosses Friedrichsfelde abrufen, sondern auch jederzeit zu Hause und notfalls mit dem Handy. Eigentlich sind Giraffen sein Spezialgebiet, über deren Stressverhalten hat er seine Doktorarbeit geschrieben. Doch gegenwärtig beschäftigt den 39-Jährigen vor allem dieses Baby: der kleine Eisbär. Geht es ihm gut, ist er gesund, wächst er heran wie gewünscht?

Zu einem Star?

Das weiße Bärenkind, das am 1. Dezember 2018 im Berliner Tierpark Friedrichsfelde geboren wurde, Gattung Ursus maritimus, hat die Wurfhöhle bisher nicht verlassen. Es hat noch nicht einmal einen Namen. Aber schon verbinden sich mit ihm große Emotionen, Hoffnungen – und Geschäftsinteressen...



Quelle und kpl. Bericht:
https://www.tagesspiegel.de/themen/repor...n/24052396.html

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