RE: 05. Dezember 2012 - Knuts 6. Geburtstag -

#1 von Marina , 05.12.2012 22:09

[mittig]5. Dezember[/size][/mittig]

[mittig][/mittig]

[mittig]"Wiegenlied"
Clemens von Brentano (1778 - 1842)

Hier unterm Turme
hier wehet kein Wind,
hier betet die Mutter
und wieget ihr Kind,
und hat von der Wiege
zur Krippe ein Band
von Glaube und Hoffnung
und Liebe gespannt.
Weit über die Meere
die Sehnsucht sie spinnt,
dort sitzet Maria
und wieget ihr Kind,
die Engel, die Hirten,
drei König und Stern
und Öchslein und Eslein
erkennen den Herrn.
Wohl über dem Monde
und Wolken und Wind
mit Zepter und Krone
steht Jungfrau und Kind.
Hier unten ward's Kindlein
am Kreuz ausgespannt,
dort oben wiegt's Himmel
und Erd auf der Hand.
Komm mit, lass uns fliegen
zu Maria geschwind,
kommt mit! und lern biegen
dein Knie vor dem Kind,
komm mit! schnür dein Bündlein,
schon führet die Hand
Maria dem Kindlein,
es segnet das Land.[/mittig]


[mittig]Baseltipp



Schlittschuh für den Nikolaus

Mit diesem schönen Basteltipp könnt ihr nicht nur eure Wohnung dekorieren, sondern auch ein paar nette Kleinigkeiten zum Nikolaus liebevoll verpacken ...

Das braucht ihr:
Weißer Strukturkarton (ca. 20 x 15 cm groß)
silberner Strukturkarton (ca. 20 x 7 cm groß)
schmales Schleifenband (ca. 1 m lang)
breites Schleifenband (ca. 60 cm lang)
doppelseitiges Klebeband
spitze Bastelschere
Tannengrün
kleine Christbaumkugeln

So wird’s gemacht:

Weißen Strukturkarton falten und den Schuhteil der Vorlage „Schlittschuh“ übertragen. Die Kufe auf silbernen Strukturkarton übertragen. Alle Formen ausschneiden. Die Vorder- und Rückseite des Schlittschuhs an den äußeren Rändern zusammenkleben und dabei die Kufe unten einpassen.
Mit einer spitzen Bastelschere in gleichmäßigen Abständen zwölf Löcher für die „Schnürsenkel“ stechen, das dünne Schleifenband einflechten und mit einer dekorativen Schleife schließen. In die obere rechte Ecke ein weiteres Loch stechen und das breite Schleifenband für die Aufhängung hindurchfädeln. Schleifenenden mit Pralinen dekorieren.
Den Nikolausschlittschuh an einem mit Christbaumkugeln dekorierten Tannenzweig befestigen und mit kleinen Präsenten und Leckereien füllen.
Hier könnt ihr euch die Vorlage downloaden >>PDF

Adventsquiz

Auflösung
b-c-a




Weihnachtsgeschichte

Das Wintersonnenmärchen
Otto Ernst

. . . Gestern in der Dämmerung vernahm ich hinter den winterlichen Nebelhüllen ein Licht und ein Klingen. Es war wie ein blinzelnder Stern, ein verirrter Klang . . .
Denn nun beginnt ja schon die große, heilige Dichtung, die die Leute "Weihnachten" nennen.
So schöne Dichtungen gibt es nur noch wenige. Eine heißt: "Entschwundene Kindheit"; eine andere: "Der nächste Frühling". Weiß jemand noch eine? Es ist ganz unbestimmt, wie lang die schöne Dichtung ist, die "Weihnachten" heißt. Es ist schon eine hübsche Zeit her, dass ich in erster Frühe aus dem Schlafe geweckt wurde durch ein eifriges und andauerndes Geplapper. Das Geplapper kam aus der Schlafstube der Kinder. Es war noch ganz dunkel. Ich horchte.
"Sechsundsechzigmal!"
"Nein, siebenundsechzig! Sieh mal: heut ist der achtzehnte, nicht? Bleiben also noch dreizehn Tage."
"Zwölf!"
"Ach Junge! Oktober hat doch einunddreißig!"
"Na ja: dreizehn."
"Und November hat dreißig, macht dreiundvierzig und dann noch vierundzwanzig vom Dezember, macht siebenundsechzig. noch siebenundsechzigmal schlafen, dann ist Weihnachten."
"Hm . . . "
So früh schon vernehmen die Kinder aus dem Winterdunkel das ferne Schimmern und Singen . . .
Und dann ziehen sie jeden Morgen eins ab: jetzt noch sechsundsechzigmal schlafen . . . jetzt noch fünfundsechzigmal
Ganz so früh fängt für mich das Weihnachtslied nicht an. Aber doch schon früh. Der erste hergewehte Hauch eines nahenden Gesanges ist so schön in seiner geheimen Ahnungsfülle!
Man entfesselt bei Tisch oder Dämmerung oder nachmittags, wenn man sich zu kurzer Ruhe aufs Faulbett gestreckt hat, ein Weihnachtsgespräch unter den Kindern. Mein Neunjähriger erzählt aus der Schule. Der Lehrer hat gesagt: "Wenn ihr nicht fleißig seid, kriegt ihr nichts vom Weihnachtsmann." Da haben die Jungen gelacht und gerufen: "Es gibt ja gar keinen Weihnachtsmann!" Da hat der Lehrer gesagt: "Soo? - Wer glaubt, dass es einen Weihnachtsmann gibt?" Da hat ein einziger Junge den Finger gezeigt: meiner. Und da haben die anderen ihn ausgelacht.
Diese Schande! Gerade mein Sohn, der Sohn eines Menschen, der mit hartnäckiger Bosheit für "unbeschränkte Aufklärung" eintritt - gerade der muss der einzige Gläubige sein in einer christlichen Schulklasse! Komm, Junge, ich muss dir die frommen Augen küssen; ich habe dich grenzenlos lieb in deiner einsamen Schande! So lange ihr lebt ,Kinder, soll es in eurer Seele blühen, und aus jedem verwelkten Glauben soll euch ein neuer keimen! Das ist mein Segen. Nur wenn man euch zwingen will zum Glauben, durch Kerkerstrafen oder Höllenpein, dann sollt ihr lachen, lachen aus voller Brust und beide Fäuste schütteln, zum Zeichen, dass ihr nötigenfalls bereit seid, sie zu brauchen! Auch ihr Mädels! Dass ihr mir nicht feige duckt, wenn euch einer sagt: "Ihr müsst an den Weihnachtsmann glauben, sonst leuchtet euch kein Tannenbaum!"
Wir haben immer unsere stille Freude an einem Experiment, meine Frau und ich. so um den September und Oktober herum sind die älteren unter den Kindern auch noch fest überzeugt, dass der Weihnachtsmann nirgends anders existiert als im Portemonnaie des liebenswürdigen Vaters. Natürlich genießen sie voll Glaubensfreiheit. Nur gelegentlich fällt ein Wort, dass man den Knecht Ruprecht auf der Straße getroffen, sich längere Zeit mit ihm über die diesjährige Tannen - und Puppenernte unterhalten habe, dass gestern Abend sein rauhaariger Kopf hinter den Eisblumen des Fensters aufgetaucht sei . . .
Im November etwa werden die rationalistischen Überzeugungen schwankend; die Nachrichten vom Weihnachtsmann werden mit einem merkwürdigen Schweigen aufgenommen. Wenn man ganz heimlich um den Lampenschirm herumschaut, dann sieht man große, stille Augen mit nachdenklichem Blick in die Ferne gerichtet. In einem Augenblick der Stille hört man ein tiefes Atmen. Im Dezember erfolgt dann die Kapitulation. Man nimmt den Glauben an den allein selig machenden Weihnachtsmann an und entsagt dem heidnischen Glauben an das Portemonnaie. Wer jetzt noch Zweifel äußert, wird von den anderen schon entrüstet zurechtgewiesen. Tout comme chez nous. Wenn dann der heilige Abend da ist und man hinter der Tür mit grässlich verstellter Stimme fragt: "Seid ihr denn auch artig gewesen?" - dann kann es allerdings geschehen, dass gerade das Jüngste mit pietätloser Unschuld antwortet: "Ja, Papa!" Den anderen sagt ein sicherer Instinkt, dass zu viel Gehör in diesem Augenblick inopportun wäre, dass ein stillschweigendes sacrifizio dell' intelletto genau so aussieht wie Frömmigkeit usw. Nachher freilich, wenn sie ihre Geschenke weg haben und der dunkle Tannenbaum seine goldenen Augen aufgeschlagen hat, dann schreien sie. "Ätsch, ich hab wohl gehört, dass du es warst, Papa, du hast so tief gesprochen: Wuwuwuwu . . . " Dann sind sie frech, dann ist die ganze Bande wieder ungläubig.
Die Kleinen erinnern einen halt so oft an die Großen. Wozu sollte man ihnen auch durchaus den Weihnachtsmann aufnötigen; es gibt ja so viel andere schöne Götter!
Bis ins heiratsfähige Alter erhält man ihnen den Glauben an den Weihnachtsmann doch nicht! Dann haben sie längst eine Menge anderer Glauben gehabt. Und später, wenn sie längst eingesehen haben, dass nur Liebe der Eltern es war, was ihnen einst die strahlenden Stunden der Weihnacht bescherte, dann werden sie finden, dass Liebe in dieser greuelvollen Welt viel wunderbarer, seltsamer und heiliger ist als ein Weihnachtsmann. Oh, wohl vermag er zu wachsen mit zunehmenden alter, der Glaube an die Wunderkräfte der Welt! Die Wunder, welche der naive Sinn schaut, sind ja nur Nürnberger Tand gegen die Wunder, welche die weltbewanderte Seele ahnt!

Fortsetzung folgt ....

Was kochen wir am 2. Adventssontag ?? Mal was Andres ???



Adventsgrillen
Eigentlich ist der Advent ja die Zeit, wo man es sich in der warmen Stube mit Plätzchen, Stollen & Co. gemütlich macht. Aber warum nicht mal ein zünftiges Adventsgrillen mit lieben Freunden oder der Familie im Garten veranstalten? Zum Adventsgrillen kommen deftige Leckereien wie Leberkäse und Kasseler auf den Rost und dazu gibt es Linsensalat mit Bacon. Auch ein Dessert darf beim Adventsgrillen nicht fehlen. Unser Vorschlag fürs Adventsgrillen: Bratäpfel mit Vanille-Eierlikör. Die Hände können sich Ihre Gäste beim Adventsgrillen am Grill wärmen. Oder Sie servieren zum Adventsgrillen heißen Punsch und Glühwein.

Mixed Grill mit Kasseler & Co.

Zutaten für 10 Personen:
FÜR DAS KASSELER:
2 kg ausgelöstes Kasseler-Kotelett
4 mittelgroße Zwiebeln
frischer oder getrockneter Majoran
1/2 TL Edelsüß-Paprika
2 EL Butter
1 Dose (580 ml) Ananasringe
10 Scheiben (250 g) Gouda
10 TL Chilisoße
Alufolie, 2 Alu-Grillschalen
FÜR DEN LEBERKÄSE:
5 Scheiben (600–700 g) Leber- oder Fleischkäse
5-6 EL Öl
bunter Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
8–10 EL Crème fraîche
5 EL süßer Senf
Zubereitung von Mixed Grill mit Kasseler & Co.
1. Kasseler in ca. 20 Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, in feine Spalten schneiden. Majoran waschen, abzupfen. Mit Zwiebeln und Paprika mischen.
2. 10 Scheiben Kasseler auf je ein Stück Alufolie legen. Zwiebelmischung und Butterflöckchen darauf verteilen. Alufolie über dem Fleisch gut verschließen. Auf dem heißen Grill ca. 15 Minuten grillen.
3. Ananas abtropfen. Übrige Kasselerscheiben von jeder Seite ca. 2 Minuten grillen, in die Grillschalen legen. Mit Ananas und Käse belegen. Ca. 6 Minuten grillen, bis der Käse geschmolzen ist. Je 1 TL Chilisoße darauf verteilen.
4. Leberkäse vierteln. Öl, Pfeffer und Thymian verrühren. Fleischkäse mit dem Öl bestreichen. Dann auf dem heißen Grill unter Wenden 8–10 Minuten grillen. Mit Crème fraîche und Senf garnieren. Dazu passen Laugenbrezeln.

Probierts mal, es macht echt Spaß.

Weihnachtsbräuche

[size=150]Schweden


In Schweden wird der 13. Dezember besonders gefeiert. Ein weißgekleidetes Mädchen, die Lussibrud ( Lucienbraut) trägt einen Kranz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf und weckt in der Familie die Schlafenden und bringt ihnen das Frühstück, zu diesem gehört auch das skandinavische Safranbrot.
In allen Städten und Dörfern wird eine Lucia-Braut gewählt.
Bis ins 16. Jahrhundert galt die vorausgehende Nacht als die längste des Jahres, mit Lucia begann die Zeit des Lichtes. Die Geschichte der heiligen Lucia findest du hier
Dieser Brauch ist in Schweden 1780 erstmals dokumentiert.

In allen skandinavischen Ländern feiert man das Julfest.

In der Vorweihnachtszeit wird gebastelt, geputzt und gebacken. Man erzählt sich daß die kleinen Hausgeister, die Tomare, den Menschen, nicht nur im laufe des Jahres sondern auch in der Vorweihnachtszeit, hilfreich zur Seite stehen. Als Dank stellt man ihnen am Heilig Abend einen süßen Milchbrei vor die Tür, denn man glaubt, daß ein versäumtes Dankeschön, der Familie Unglück bringt.
Heiligabend nach einem Saunabad versammelt sich die Familie um den Lichterbaum, der mitten in der Wohnstube steht. Nach einem guten Essen mit Julschinken und allen möglichen Köstlichkeiten tanzen alle um den Baum und singen Weihnachtslieder. Bescherung ist erst nach diesem Weihnachtsreigen. Die Fenster der Wohnstube sind oft geöffnet, denn es kann sein daß hin und wieder ein Julklapp, ein Geschenkpäckchen eines Freunes oder Nachbarn, ins Haus geflogen kommt.

Am frühen Weihnachtsmorgen besuchen die Familien die Christmette. Zu Hause bewacht der Julbock, ein Ziegenbock aus Stroh, den Weihnachtsbaum und hält die bösen Geister fern.


LG Frauchen Miezehumpf[/mittig]


Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen !

 
Marina
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RE: 05. Dezember 2012 - Knuts 6. Geburtstag -

#2 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 06.12.2012 06:30

:winkewinke: Hallo Miezehumpf
bei dieser wunderschönen, romantischen Winterlandschaft ging mir gerade das Herz auf. So etwas tut der Seele gut. Vielen Dank.
Liebe Grüße
Brigitte

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06. Dezember 2012 - Nikolaus -
04. Dezember 2012

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