RE: 17. Dezember 2012

#1 von Marina , 23.12.2012 10:11

[mittig]17. Dezember - 7 Tage bis Weihnachten[/size]

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[mittig]Vor-Vorweihnachtlicher Zinnober

Wenn ich durch Geschäfte schlender´
seh ich schon Adventskalender
und in Staniolpapier
winken Weihnachtsmänner mir.
Weihnachtslichterpyramiden
warten auf den Weihnachtsfrieden.
Auf Regalen, in den Gängen
sitzen, stehen oder hängen
Schneemann, Engel und Laternen,
ganz zu schweigen von den Sternen,
den rotweißen Niklaussocken,
Streudeko und Weihnachtsglocken.
Überall wohin ich sehe:
Christbaumkugeln, Winterrehe,
Lebkuchen und Marzipan.
Der Kommerz zeigt was er kann.
… … …
Doch was soll denn der Zinnober,
jetzt schon – mitten im Oktober?
Herbstlaub ziert noch unsre Bäume.
Viel zu früh für Weihnachtsträume.
… … …
Ich wart auf den Reitersmann,
mit St. Martin fängt es an.
Wenn die Kinder für ihn singen,
lass auch ich mich gern bezwingen
und stell mich auf Weihnacht ein.
Vorher sag ich: „Danke – Nein!“

Anita Menger[/mittig]

[mittig]

Eine Weihnachtsgeschichte

Das Geheimnis der Mischung
Weihnachtsgeschichte von Ludwig Ganghofer (1855 bis 1920)

Während draußen vor den Fenstern die Menschen in schwarzem Gedränge sich vorüberschoben, als wäre die ganze Stadt in Bewegung und Aufruhr, lagerte die Stimmung schläfriger Langweile innerhalb der grell erleuchteten Mauern eines geräumigen Kaffeehauses. Nur zwei von den wenigen Gästen schienen diese Stimmung nicht zu teilen. Sie saßen in einer Ecke des weiten Saales an einem kleinen Tisch. Der eine von ihnen, der in seinem Äußern den vermöglichen Mann verriet, trug schon das Grau des Alters über der hohen Stirne. Ruhiger Ernst war der Ausdruck seines glattrasierten Gesichtes und seine stahlblauen Augen hafteten mit gespannt forschenden Blicken auf den heftig erregten, wie in Fieberröte brennenden Zügen seines Gegenübers. Das war ein Mann von etwa fünfunddreißig Jahren, eine stramme, kräftig entwickelte Gestalt. Ein weiches Gemüt und die feste Entschlossenheit des erprobten Arbeiters sprachen in seltsamer Mischung aus seinem Gesichte, das von braunen, struppigen Haaren umrahmt war. So saßen sich die beiden wortlos gegenüber.
Endlich brach der Ältere das Schweigen: "Nun, Herr Schaller? Wissen Sie denn gar keine Antwort zu finden?" Wie erschrocken fuhr der Angeredete mit dem Kopf in die Höhe. "Nein, nein und nein! Ich tu's nicht - und wenn sie mir eine Millionen anbieten - ich tu's nicht! Das war mein erstes Wort, und das ist auch mein letztes!" "So seien sie doch vernünftig, Schaller, und - sprechen sie ein wenig leiser. Ich streite ja nicht gegen Ihre Gewissenhaftigkeit - im Gegenteil, sie gefällt mir - ; aber praktisch sein, ist auch eine schöne Sache. Und übrigens, ich will ja nicht verlangen, dass Sie mir das Geheimnis geradewegs verkaufen sollen. Gott bewahre! Mir ist es nicht um das zu tun, was Sie seit acht Tagen wissen, sondern um Sie selbst, lieber Schaller. Sie sind ein kluger Kopf und ein besonders tüchtiger Arbeiter. Solche Leute kann ich brauchen in meiner Fabrik; sie sind mir Gold wert. Seien Sie vernünftig, kommen Sie zu mir, ich biete Ihnen die Inspektorstelle in meiner Fabrik an. Ich gebe Ihnen das Doppelte von dem, was Sie bei Seydelmann & Komp. beziehen, und mache mit Ihnen einen zehnjährigen Vertrag, mit jährlich steigendem Gehalt."
Auf dem Gesichte den jungen Mannes wechselte Röte und Blässe. Er musste jedes dieser langsam und eindringlich gesprochene Worte vernommen haben und dennoch hingen seine Blicke wie geistesverloren an den drei elfenbeinernen Kugeln, die auf dem nächsten Billardtisch inmitten des grünen Tuches lagen. Und da kam es ihm vor, als wären die beiden weißen Kugeln die zarten, lieben Gesichter seiner zwei kleinen Mädchen, und die rote Kugel erschien ihm wie das gesunde, pausbäckige Gesicht seines herzliebsten Buben. Und diese drei Gesichter schauten ihn an mit großen, ängstlichen Augen und diese Augen schienen zu sprechen: "Vater, um Gottes willen, Vater, lass dir nur ja nichts einreden von dem schlechten Kerl! Schau, was hättest denn davon, wenn du einen Haufen Geld im Kasten liegen hättest und könntest deinen Kindern und der Mutter nimmer grad in die Augen schauen! Lass dir nichts einreden Vater!" Mit einem jähen Ruck sprang der junge Mann von seinem Stuhl empor, streckte das zorngerötete Gesicht mit den blinzelnden Augen weit über den Tisch und stammelte mit heiserer Stimme: "Und das Weitere, meinen Sie, das wird sich dann schon finden? Wenn Sie mich erst mal auf zehn Jahre in Ihren Händen hätten, dann könnten Sie mich schon so lange kneten und bearbeiten, dass mir schließlich nichts andres übrig bliebe, als ein Schuft zu werden und Ihnen das Fabrikationsgeheimnis meines jetzigen Herrn zu verraten."
Zornig packte er seinen Hut, stülpte ihn über die gesträubten Haare, stapfte mit langen Schritten davon und schoss zur Türe hinaus. Die Augen auf das beschneite Pflaster gesenkt, so stürmte er heimwärts. Bilder der Erinnerung huschten an seiner Seele vorüber. Er dachte an die Lehrlingszeit zurück, die er in einem chemischen Laboratorium durchgemacht hatte, und an die ersten Gesellenjahre, die er weit von der Heimat in einem großen Glaswerk verbrachte. Dann war er heimgekommen und hatte in der Seydelmannschen Majolikafabrik eine sichere
Stelle gefunden. Der gute Herrgott hatte ihm ein gutes Weib und gesunde lustige Kinder beschert - ja, was wollte er denn noch mehr? Ein wenig knapp ging es freilich her zu Hause; aber wenn da nun auch ein paar kleine Rückstände bei den unentbehrlichen Handwerksleuten nicht zu vermeiden waren - er hatte ja nur eine kurze Woche noch auf den Neujahrstag zu warten, an welchem Herr Seydelmann für den Glückwunsch jedes Beamten und Arbeiters mit einem ganzen Monatsgehalte zu danken pflegte. Und diesen Herrn, der ihm erst vor acht Tagen den größten Beweis seines Vertrauens gegeben hatte, den hätte er verraten und verkaufen sollen? Bei diesem Gedanken warf Schaller die geballten Fäuste so zornig in die Höhe, dass ein altes Mütterlein, welches ihm gerade entgegenkam, sich erschrocken vom Fußsteig auf die offene Straße flüchtete.
Bald erreichte er sein Heim, weit draußen in einer stillen Vorstadtgasse. Mit hurtigen Sprüngen eilte er die vier engen, steilen Treppen hinauf. Seine schmucke blonde Frau empfing ihn. "Grüß dich Gott, Robert!" sagte sie und schaute ihn von der Seite an, denn sie las es ihm gleich vom Gesicht, dass irgend etwas nicht in Ordnung war. Diese Wahrnehmung aber verschwieg sie ihm. Sie fasste seinen Arm und zog ihn gegen die Stube. "Komm nur, kannst mir gleich die Kerzen aufstecken helfen. Die Kinder wollen schier nimmer warten. Sie schreien wie die Wilden, und der armen Großmutter haben sie schon alle Falten vom Rock heruntergerissen."
Sie traten in das Zimmer, welches, von einer Hängelampe erhellt, trotz seiner dürftigen Ausstattung einen behaglichen, freundlichen Eindruck machte. Der Tisch war schon zum Abendessen gedeckt und seitwärts, auf einem niederen Kasten, stand der kleine, nicht allzu schwer behängte Christbaum, unter welchem die kärglichen Weihnachtsgaben für die Großmutter und die Kinder ausgebreitet waren. Sie redeten eine Weile über diese Sachen und Sächelchen hin und her; dann begannen sie die Kerzen aufzustecken, während aus dem anstoßenden Zimmer der übermütige Jubel der drei "Wilden" sich hören ließ.
"Robert, mit kommt's vor, als hättest heut einen Verdruss gehabt?" fragte nach einer Weile die junge Frau. "Gott bewahr!" brummte er und schüttelte den Kopf. Sie fragte nicht weiter, denn sie kannte ihn - und da kam's denn nach kurzen Minuten von selbst aus ihm heraus, diese Kaffeehausgeschichte. "Heute Nachmittag, gerad wie ich aus der Fabrik hab' fort wollen, hat mir einer einen Brief geschickt, ich soll zu ihm ins Kaffeehaus kommen, weil er mit eine wichtige Mitteilung zu machen hätt'."
"Und bist hingegangen?"
Natürlich war er hingegangen und hatte dort jenen vornehmen Herrn gefunden, der sich ihm als Besitzer einer großen Porzellanfabrik genannt hatte. Da war es nun bald aufgekommen, dass Schaller eine wichtige Mitteilung nicht empfangen, sondern geben, verkaufen sollte. Die Fabrik, in der er arbeitete, lieferte neben anderen einschlägigen Waren eine gewisse Majolikasorte, welche den reißenden Absatz, den sie gefunden, der tadellosen Schönheit und mit unvergleichlichen Schmelz ihrer Farben verdankte. Viele Fabriken hatten es versucht, den gangbaren Artikel nachzumachen; aber wenn auch die zur Erzeugung dieser Schmelzfarben nötigen Stoffe bekannt waren, so vermochte doch keiner der Nachahmer die richtige Mischung zu treffen. Diese war das wohlbewahrte Geheimnis der Seydelmannschen Fabrik geblieben; denn außer dem Besitzer der Fabrik kannte diese Geheimnis nur noch ein einziger alter Arbeiter, der in einem verschlossenen Raume die Mischung vornahm. Dieser Arbeiter war nun vor acht Tagen einer jähen Krankheit erlegen und Robert Schaller war an seine Stelle getreten.
Und wie mir damals am vorigen Samstag der Herr alles gesagt hat, was ich zu meiner neuen Arbeit hab' wissen müssen, hat er kein Versprechen, kein Wort und keinen Schwur von mir verlangt. Sie sind ein braver, tüchtiger Mensch, ich habe Vertrauen zu Ihnen und ich weiß, dass sie meine gute Meinung nicht täuschen werden. Das war alles, was er gesagt hat. Kaum acht Tage sind's her, seit ich von der Schmelzerei ins Laboratorium gekommen bin; und jetzt hat sich heut schon der Kerl da an mich angeheftet und hat gemeint, er braucht' nur seine Brieftasch' aufzumachen, dass ich meine Ehr' hineinfallen lass' zwischen seine Hundertguldenzettel.
Aufatmend schwieg er. Seine junge Frau erwiderte kein Wort. Sie stand auf einem Stuhl und klebte die bunten Kerzlein auf die obersten Zweige des Baumes. Dabei zitterten ihre Hände und nach einer stummen Weile fuhr es ihr plötzlich heraus: "Robert! Wenn du zu einer solchen Schlechtigkeit hätt'st ja sagen können, ich glaub`, da wär's aus gewesen mit meiner Lieb." Er nickte nur, als hätte sie etwas Selbstverständliches gesagt.
Nun sprang sie vom Stuhl und die Kerzen wurden angezündet. Robert öffnete die verschlossene Türe, der Großmutter voran stürmten die drei "Wilden" herein und lachende, jauchzende Freude füllte die Stube, die vor wenigen Minuten noch so ernste Worte gehört. Als sich aber der erste Jubel der Kinder ein wenig gelegt hatte, kam mit der Bescherung die Reihe an den Vater. Mit lächelnder Zufriedenheit betrachtete er eine nach der andern von den zwölf brettdicken Socken, welche die Großmutter ihm gestrickt hatte, eines nach dem andern von den sechs rot eingestickten, sorgfältig gesäumten Taschentüchern, die ihm seine Frau beschert hatte. Dann kam aber erst die Hauptsache - die Vorführung der "in Freiheit dressierten Wilden". Die siebenjährige Elise brachte ein Paar gestickte Schuhe und deklamierte dazu eine Pantoffelhymne, als deren Dichterin sich mit verlegenem Erröten die Großmutter bekannte:
"Lieber Vater, diese Schuh
trag in Gesundheit und Ruh;
die Kindeslieb, wo mein Herz beglückt,
hab ich drinnen hineingestickt.
Drum, wenn sie dir warm halten die Füß,
denk an deine Tochter Elis'!"

Fortsetzung folgt .....[/mittig]

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Last Minute Gescheketipp

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[mittig]Jeder kennt das, man hat eigentlich alles durchgeplant, wer bekommt was usw, aber dann geht man doch noch zu Besuch woanders hin, man bekommt Besuch, der jemanden mitbringt, den man nicht auf der "Liste" hat. Da kann man schnell folgendes zusammenstellen:

Schöne, bunte Vielfalt
Hübsche Kleinigkeiten können zusammen einen wahren Schatz ergeben! In einer Box werden sie schön arrangiert, edel wirkt es, wenn alles farblich aufeinander abgestimmt ist.

So geht's: Wir haben in eine Holzbox blühendes Heidekraut gepackt. Dazu gesellen sich vier Kerzen sowie Plätzchen und Süßigkeiten. Besonders toll ist es natürlich, wenn die Plätzchen selbst gebacken sind.

Man kann die Geschenk-Box ganz frei gestalten: Auch ein schöner Geschenkkarton aus Pappe oder ein Korb sind als Grundlage geeignet, für die Füllung kommen auch Schokolade, Tee und andere hübsche Accessoires infrage.

Übrigens habe ich in diesem Jahr folgende Geschenke auf "Vorrat gebastelt" , un das ist mein Basteltipp

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[mittig]GROSSE HÜLLE:
Passt für Glasvasen mit folgenden Massen:
Höhe: ca. 20 cm
Umfang: ca. 57 cm
Der Bezug wird enger gestrickt als der Umfang der Vase, damit er fest sitzt.

Material: DROPS MERINO EXTRA FINE von Garnstudio
100 g Farbe 07, hellbraun

DROPS RUNDNADEL (40 cm) NR 4,5 - oder die benötigte Nadelstärke, um folgende Maschenprobe zu erhalten 20 M x 26 R glatt re = 10 x 10 cm.
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KLEINE HÜLLE:
Passt für Glasvasen mit folgenden Massen:
Höhe: ca. 15 cm
Umfang: ca. 44 cm
Der Bezug wird enger gestrickt als der Umfang der Vase, damit er fest sitzt.

Material: DROPS MERINO EXTRA FINE von Garnstudio
50 g Farbe 08, hellbeige

DROPS RUNDNADEL (40 cm) NR 4,5 - oder die benötigte Nadelstärke, um folgende Maschenprobe zu erhalten 20 M x 26 R glatt re = 10 x 10 cm

MUSTER:
Siehe Diagramm A.1. Das Diagramm zeigt alle Reihen eines Rapports von der Vorderseite gesehen.

TIPP ZUR AUFNAHME:
Man nimmt 1 M auf, indem man 1 Umschlag macht, der in der nächsten Rd verschränkt abgestrickt wird (d.h. in das hintere Maschenglied statt in das vordere einstechen) um ein Loch zu vermeiden.

STRICKTIPP:
Wenn Sie einen größeren oder kleineren Bezug stricken möchten, können Sie den Umfang anpassen, indem Sie den Teil mit den Rippen (3 re/3 li) auf beiden Seiten schmaler oder breiter stricken. Die Anzahl der hinzugefügten oder weggelassenen Maschen soll durch 12 teilbar sein, d.h. 6 M auf jeder Seite (also 3 re und 3 li). Die Höhe des Bezugs können Sie variieren, indem Sie mehr oder weniger Musterrapporte in der Höhe stricken.

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GROSSE HÜLLE:
Die Arbeit wird auf einer Rundnadel rund gestrickt. 120 M auf Rundnadel 4,5 anschlagen - LESEN SIE BITTE DEN STRICKTIPP. 4 Markierungen wie folgt anbringen: * 3 li, 3 re *, von * - * insgesamt 5 x wdh, 3 li (= 33 M), 1. Markierung setzen, * 3 re, 3 li *, von * - * insgesamt 4 x wdh, 3 re, die 2. Markierung setzen (= 27 M zwischen der 1. und der 2. Markierung), * 3 li, 3 re *, von * - * insgesamt 5 x wdh, 3 li (= 33 M), die 3. Markierung setzen, * 3 re, 3 li *, von * - * insgesamt 4 x wdh, 3 re, die 4. Markierung setzen (= 27 M zwischen der 3. und der 4. Markierung). Die Markierungen folgen der Arbeit beim Stricken mit nach oben. Im Rippenmuster 3 re/3 li fortfahren.
Nach 2 cm im Rippenmuster 4 M wie folgt abn: 1 M in jeder der beiden mittleren li-Rippen zwischen der 1. und 2. Markierung abn, indem man 2 li zusammenstrickt (= 2 M abgenommen, es bleiben 25 M zwischen der 1. und 2. Markierung), wdh Sie diese Abn zwischen der 3. und 4. Markierung (= 2 M abgenommen, es bleiben 25 M zwischen der 3. und 4. Markierung) = 116 M auf der Nadel.
Die nächste Rd wie folgt stricken: Rippenmuster über die ersten 33 M, A.1 über die nächsten 25 M zwischen den Markierungen, Rippenmuster über die nächsten 33 M, A.1 über die letzten 25 M zwischen den Markierungen. Die 4. Markierung folgt der Arbeit beim Stricken mit nach oben = Anfang der Rd, die anderen Markierungen können entfernt werden.
Weiter im Muster A.1 und dem Rippenmuster seitlich stricken. BEACHTEN SIE DIE MASCHENPROBE!
A.1 stricken bis die Arbeit etwa 17 cm misst (mit einer 1., 3. oder 5. R im Diagramm aufhören). Die nächste Rd wie folgt stricken: Rippenmuster über die ersten 33 M, A.1 über die nächsten 25 M - GLEICHZEITIG über den 7 mittleren M im Muster 2 M aufn- SIEHE TIPP ZUR AUFNAHME = 27 M, Rippenmuster über die nächsten 33 M, A.1 über die letzten 25 M und die Aufnahme von 2 M wie gehabt wdh = 120 M. Dann die ganze Rd im Rippenmuster stricken. Nach 2 cm im Rippenmuster alle M abk, wie sie erscheinen (die Arbeit misst etwa 19 cm in der Höhe, d.h. sie sollte 1 cm kürzer sein als die Glasvase




= 1 M li in Hin-R, 1 M re in Rück-R
= 1 Umschlag zwischen 2 M
= 1 M abheben, 2 M re zusammenstricken, die abgehobene überziehen
= 3 M auf eine Hilfsnadel hinter die Arbeit legen, 3 re, 3 re von der Hilfsnadel.
= 3 M auf eine Hilfsnadel vor die Arbeit legen, 3 re, 3 re von der Hilfsnadel.

Es sieht schwerer aus, als es ist und wenn man das Muster variiert, dann kann man alle Gläser verwenden.
Einfach mal ausprobieren.

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Rezept



Weihnachtsquarkstollen mit Früchten und Marzipan[/mittig]

[mittig]Jetzt wird es langsam Zeit, sich an den Weihnachsstollen zu machen, denn traditionsgemäß muss er einige Zeit lagern. Dieser Stollen schmeckt jedoch auch schon gleich nach dem Backen sehr lecker und muss nicht unbedingt lagern. Wer möchte, kann ihn natürlich dick mit Puderzucker bestäuben, in Alufolie wickeln und erst später anschneiden.


Weihnachtsquarkstollen mit Früchten und Marzipan
Zutaten:
200 g bis 350 g getrocknete Früchte,( z.B.: 200 g Rosinen/Korinthen, 150 g Sukkade/Orangeat,) mit 100 ml (75 g) Rum eingelegt, 100 g bis 125 g verschiedene verträgliche Nüsse oder Kerne,( z.B.: 25 g Pistazienkerne, 50 g Cashewkerne, 50 g Mandeln) je nach Geschmack ganze Kerne verwenden oder die Kerne hacken:

375 g Mehl, 4 Teelöffel Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker (Vanilleschote), 125 g Zucker, 200 g abgezogene gemahlene Mandeln, je 1 kleine Prise Kardamom, Zimt, Muskatblüte oder nur Zimt (1 gehäufter Teelöffel)

200 g Quark, 125 g Milch, 140 g verträgliches Streichfett, 1 Butter-Vanille-Aroma und die abgeriebene Schale von 2 Orangen oder 1 Orangen-Aroma
4. 150 g Marzipanrohmasse, 2 El. Rum, 25 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Die Früchte mit Rum übergießen

Die 2. (trockenen) Zutaten vermischen

Die 3. (feuchten) Zutaten verrühren und mit den trockenen Zutaten, den Früchten und den Nüssen zu einem geschmeidigen Teig verkneten (in der Küchenmaschine) zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen und plattdrücken.

Die Zutaten für die Marzipanfüllung (4.) mit den Händen verkneten und dann ebenfalls zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen.
Jetzt die Marzipanrolle auf den Teig geben und eine Teighälfte so darüber schlagen, dass die typische Stollenform entsteht.

Achtung der Teig klebt und geht beim Backen leicht in die Breite, eine Backform für Stollen eignet sich um das zu verhindern. Man kann auch eine Barriere aus Alufolie basteln indem man 15 cm breite Stücke Folie längs in der Mitte faltet, noch mal längs faltet und noch mal. Nun biegt man den letzten Falz wieder hoch, und legt 3 Stück von den gefalteten Foliestücken fest um den Stollen so kann er beim Backen nicht auseinandergehen.
Bei 170 °C Heißluft vorgeheizt ca. 50 Minuten backen. Sollte der Teig schon nach der hälfte der Backzeit dunkel werden kann man die Temperatur auf 150 °C herunterschalten um ein verbrennen zu verhindern.
Wer möchte, kann den Stollen während des Backens und direkt nach dem Backen mit geschmolzenem Streichfett bepinseln (insgesamt ca. 100 g geschmolzenes Fett).
Nun in 100 g Zucker wenden, am besten in einem Gefrierbeutel (dann bleibt die Küche sauber), nach dem abkühlen mit viel Puderzucker bestäuben und dann 4 Wochen lagern.
Wer nicht so viel Aufwand betreiben möchte spart sich diese Arbeit und hat trotzdem einen leckeren Stollen.

Varianten:

Als Ministollen:
Man kann den Teig auch zu sechs kleinen Stollen verarbeiten, dann beträgt die Backzeit ca. 35 Minuten, wenn man den Teig auf 3 Stollen aufteilt benötigt er ca. 45 Minuten Backzeit.
Als Konfekt auf Oblaten:
Jeweils zwei Teelöffel Teig auf eine Oblate geben und ca. 20 bis 25 Minuten backen.
In Muffinformen:
Haselnussgroße Kugeln der Füllung formen und mit 2 gehäuften Esslöffeln Teig in Muffinförmchen ca. 30 Minuten backen.



[size=150]Ich wünsche Euch Allen eine schöne Woche und genießt die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Macht Euch keinen Stress !!

LG Frauchen Miezehumpf
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Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk
Leonardo Da Vinci

 
Marina
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18. Dezember 2012
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