RE: 20. Dezember 2012

#1 von Marina , 23.12.2012 12:44

[mittig]20. Dezember - noch 4 Tage bis Weihnachten[/size]

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[mittig]Lasst uns …

Lasst uns einen Christbaum schmücken,
stellt ihn auf in eurer Stadt
und dann lasst uns dafür sorgen,
dass jeder Freude daran hat.

Jung und Alt, wie Arm und Reich:
Willkommen sollen alle sein.
Gottes Sohn lädt dich und mich
zum großen Fest der Liebe ein.

Lasst uns eine Krippe bauen,
wie in Bethlehem sie stand
als ein Paar nach langer Suche
in jenem Stall dort Zuflucht fand.

Jung und Alt, wie Arm und Reich:
Willkommen sollen alle sein.
Gottes Sohn lädt dich und mich
zum großen Fest der Liebe ein.

Lasst den Wunderstern uns suchen,
der den Hirten einst erzählt´,
dass ein Kind zur Welt gekommen,
Sohn Gottes - Retter dieser Welt.

Jung und Alt, wie Arm und Reich:
Willkommen sollen alle sein.
Gottes Sohn lädt dich und mich
zum großen Fest der Liebe ein.

Ihm zu Ehren lasst uns feiern,
stimmungsvoll bei Kerzenschein.
Wahrem Frieden galt sein Sehnen,
sein Wunsch soll uns Vermächtnis sein.

Jung und Alt, wie Arm und Reich:
Willkommen sollen alle sein.
Gottes Sohn lädt dich und mich
zum großen Fest der Liebe ein.
unbekannt[/mittig]

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[mittig]Die Wichtelmänner
Gebr. Grimm

Es war ein Schuster ohne seine Schuld so arm geworden, dass ihm endlich nichts mehr übrigblieb als Leder zu einem einzigen Paar Schuhe. Nun schnitt er am Abend die Schuhe zu, die wollte er den nächsten Morgen in Arbeit nehmen; und weil er ein gutes Gewissen hatte, so legte er sich ruhig zu Bett, befahl sich dem lieben Gott und schlief ein.

Morgens, nachdem er sein Gebet verrichtet hatte und sich zur Arbeit niedersetzen wollte, so standen die beiden Schuhe ganz fertig auf seinem Tisch. Er verwunderte sich und wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Er nahm die Schuhe in die Hand, um sie näher zu betrachten: Sie waren so sauber gearbeitet, dass kein Stich daran falsch war, gerade als wenn es ein Meisterstück sein sollte.

Bald darauf trat auch schon ein Käufer ein, und weil ihm die Schuhe so gut gefielen, so bezahlte er mehr als gewöhnlich dafür, und der Schuster konnte von dem Geld Leder zu zwei Paar Schuhen erhandeln.

Er schnitt sie abends zu und wollte den nächsten Morgen mit frischem Mut an die Arbeit gehen, aber er brauchte es nicht, denn als er aufstand, waren sie schon fertig, und es blieben auch nicht die Käufer aus, die ihm so viel Geld gaben, dass er Leder zu vier Paar Schuhen einkaufen konnte. Er fand frühmorgens auch die vier Paar fertig; und so ging's immerfort, was er abends zuschnitt, das war am Morgen verarbeitet, also dass er bald wieder sein ehrliches Auskommen hatte und endlich ein wohlhabender Mann ward.

Nun geschah es eines Abends, nicht lange vor Weihnachten, als der Mann wieder zugeschnitten hatte, dass er vorm Schlafengehen zu seiner Frau sprach: »Wie wär's, wenn wir diese Nacht aufblieben, um zu sehen, wer uns solche hilfreiche Hand leistet?«

Die Frau war's zufrieden und steckte ein Licht an; darauf verbargen sie sich in den Stubenecken, hinter den Kleidern, die da aufgehängt waren, und gaben acht.

Als es Mitternacht war, da kamen zwei kleine, niedliche nackte Männlein, setzten sich vor des Schusters Tisch, nahmen alle zugeschnittene Arbeit zu sich und fingen an, mit ihren Fingerlein so behend und schnell zu stechen, zu nähen, zu klopfen, dass der Schuster vor Verwunderung die Augen nicht abwenden konnte. Sie ließen nicht nach, bis alles zu Ende gebracht war und fertig auf dem Tische stand, dann sprangen sie schnell fort.

Am andern Morgen sprach die Frau: »Die kleinen Männer haben uns reich gemacht, wir müssten uns doch dankbar dafür bezeigen. Sie laufen so herum, haben nichts am Leib und müssen frieren. Weißt du was? Ich will Hemdlein, Rock, Wams und Höslein für sie nähen, auch jedem ein Paar Strümpfe stricken; mach du jedem ein Paar Schühlein dazu.«

Der Mann sprach: »Das bin ich wohl zufrieden.« Und abends, wie sie alles fertig hatten, legten sie die Geschenke statt der zugeschnittenen Arbeit zusammen auf den Tisch und versteckten sich dann, um mit anzusehen, wie sich die Männlein dazu anstellen würden.

Um Mitternacht kamen sie herangesprungen und wollten sich gleich an die Arbeit machen, als sie aber kein zugeschnittenes Leder, sondern die niedlichen Kleidungsstücke fanden, verwunderten sie sich erst, dann aber bezeugten sie eine gewaltige Freude.

Mit der größten Geschwindigkeit zogen sie sich an, strichen die schönen Kleider am Leib und sangen:

»Sind wir nicht Knaben glatt und fein?
Was sollen wir länger Schuster sein!«

Dann hüpften und tanzten sie und sprangen über Stühle und Bänke. Endlich tanzten sie zur Tür hinaus. Von nun an kamen sie nicht wieder, dem Schuster aber ging es wohl, solang er lebte, und es glückte ihm alles, was er unternahm.[/mittig]

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[mittig]Punschrezept



Himbeer - Punsch
(1 Portion)

2 Zitrone(n), Saft davon
100 g Rohrzucker
2 Liter Wasser
2 Beutel Tee, (Himbeertee)
0,7 Liter Rum
0,3 Liter Sirup, (Himbeersirup)
1 kg Himbeeren, TK

Zubereitung

Das Wasser mit Zitronensaft, Zucker, Rum und Himbeersirup erhitzen. Die Teebeutel einhängen und rund 10 Minuten ziehen lassen, dann wieder entfernen. Die Himbeeren dazu geben und den Punsch warm halten, aber nicht mehr kochen lassen, und genießen.

Bei Bedarf mehr Himbeersirup oder Zucker verwenden.



Amarettini - Kuchen

200 g Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
6 Ei(er)
200 ml Amaretto, evtl. mehr für den Guss
250 g Apfelmus
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
125 g Kekse (Amarettini), evtl. mehr für die Dekoration
Puderzucker

Zubereitung

Die Eier mit Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Weiche Butter, Mehl, Amaretto, Backpulver und Apfelmus dazu geben und zu einer cremigen Masse verrühren. Die ganzen Amarettini vorsichtig unterheben.

Eine Springform (26 cm Durchmesser) ausfetten, den Teig einfüllen. Im vorgeheiztem Ofen bei 175 Grad oder Umluft 150 Grad 45 Minuten backen. Mit Alufolie abdecken und in weiteren 15 - 30 Minuten fertig backen.

Entweder mit Puderzucker bestäuben oder man verrührt 120 g Puderzucker mit Amaretto zu einem Guss, verteilt ihn auf dem Kuchen und verziert evtl. noch mit ein paar weiteren Amarettini.

Anmerkung: Ein sehr saftiger Kuchen, der mehrere Tage lang frisch bleibt. Man sollte darauf achten, dass der Teig noch einige Zeit vor dem Backen steht, da sich die Amarettini erst mit der Flüssigkeit vollsaugen müssen. Andernfalls "ploppen" sie an die Oberfläche. Sieht dann zwar lustig aus, verfehlt aber den genialen Effekt der Amarettiniflecken im Kuchen.

Wenn man sofort backen will, verteilt man die Amarettini gleichmäßig auf dem Boden der Springform und gibt den Teig darüber.[/mittig]

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[mittig]Weihnachtsbräuche

China

Chinesen lieben das Fest der Feste - obwohl nur zwei Prozent der Bevölkerung Christen sind und Weihnachten gesetzlich gar nicht vorgesehen ist.Die Popularität der Weihnachtsmesse ist in den vergangenen Jahren sehr groß geworden, und obwohl die meisten Kirchenbesucher nur aus Neugierde kommen, hoffen die Pfarrer, daß dies ein positiver Trend ist, um das Christentum in China zu etablieren.
Öffentliche Plätze, Haupteinkaufsstraßen, Hotels und Geschäfte sind mit Lichterketten, echten und künstlichen Tannenbäumen dekoriert. Manchmal schweben Riesenballons in Form eines Weihnachtsmannes über die großen Einkaufszentren.In Geschäften sind die Verkäufer als Weihnachtsmänner verkleidet, und in Gasstätten tragen die Bedienungen Weihnachtsmann-Mützen.
Der Weihnachtsmann wird "Dun Che Lao Ren" genannt und steckt die Geschenke in von den Kindern aufgehängte Socken.
Am 31. Dez. zu Mitternacht wird das Glockenschlagen zum Neujahr (landesweit)gefeiert. In den berühmten Tempeln werden zum Jahreswechsel Glocken geschlagen, womit heute wie früher der Wunsch nach Harmonie für das kommende Jahr zum Ausdruck gebracht wird.[/mittig]

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[mittig]Wilhelm Busch

Der Stern
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
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[mittig][size=150]Ich wünshe Euch Allen einen schönen Tag.


Weihnachten – Eine Zeit der Stille und Besinnung,
bis jemand auf die Idee kam,
dass Geschenke sein müssen.
unbekannter Verfasser

LG Frauchen Miezehumpf[/mittig]


Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen !

 
Marina
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19. Dezember 2012 - für Whitney in memorian 17.12. -

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