Wölfe auch bei Bergrade gesehen

#1 von GiselaH , 05.02.2015 10:23

Abgesehen davon, dass das ganz in meiner Nähe ist, steht in dem Artikel ein wichtiger und interessanterPassus.

Zitat
Nabu-Wolfsexperte Markus Barthen berichtet, dass es sich bei Wolfssichtungen auch um einen Tschechischen Wolfshund handeln könnte. Die Hunderassen Tamaskan, Tschechischer Wolfshund und Saarlooswolfshund entstanden aus einer Kreuzung aus Schäferhunden und Wölfen. Größe, Fellfärbung und Kopf ähneln denen des Wolfes.


So lange kein eindeutiges Foto oder Video vorhanden ist, das eigentlich nur Fachleute beurteilen können, kann es sich bei angeblichen SIchtungen und SPuren auch um andere Tiere handeln.
Tamaskan, Tschechischer Wolfshund und Saarlooswolfshund sind oft fast nicht vom Wolf zu unterscheiden. I
Ich stelle in Kürze mal ein paar Fotos von denen ein.

Hier ein Auszug und der Link zum ganzen Artikel:

Zitat
Wölfe vor unserer Haustür: Anfang Januar wurden die Tiere bei Neustadt-Glewe und Stolpe gesehen. Das war nicht das erste Mal. Auch bei Bergrade sind schon Wölfe aufgetaucht.

Die ersten Wölfe wurden seit 1990 in Deutschland gesehen. Es handelte sich um Wölfe aus dem Osten. Seit 15 Jahren leben sie in freier Wildbahn in Deutschland in den Bundesländern Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen (allein fünf Wolfsfamilien). Aktuell leben inzwischen 35 Wolfsfamilien in der freien Wildbahn verteilt in diesen Bundesländern.



http://www.svz.de/mv-uebersicht/woelfe-a...-id8876571.html

Wenn man die Meldungen von angeblichen Wölfen zusammennimmt, dann müsste Deutschland schon so gut wie überschwemmt von ihnen sein.

Hier noch drei Links zu Fotos von Tamaskan,

http://www.tamaskan-dog.com/Galleries/Ph...oto-gallery.htm

Tschechischer Wolfshund

https://www.google.de/search?q=tschechos...ved=0CAYQ_AUoAQ (Google Suchliste)

und Saarlooswolfshund

https://www.google.de/search?biw=1920&bi...C8Q1QIoBA&dpr=1 (Google Suchliste)

 
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RE: Wölfe auch bei Bergrade gesehen

#2 von GiselaH , 05.02.2015 11:59

Ich schiebe mal noch dieen Artikel hinterher, weil es gerade gut passt.

Getötete Nutztiere- nicht immer ist es der Wolf

[quote]Erste DNA-Analyse liegt vor - es war kein Wolf

Fuchs tötet zwei Moorschnucken


05.02.2015

Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel.
„Das hat uns echt überrascht“, sagt Schäfermeister Mathias Dreyer. Denn die beiden toten Moorschnucken, die am 25. November in Hemsloh entdeckt worden waren, sind keinem Wolf zum Opfer gefallen: Es war ein Fuchs!

Das hat die Analyse der DNA-Proben zweifelsfrei bestätigt – und gleichzeitig die erste Einschätzung von Wolfsberater Dr. Marcel Holy. Er hatte schon damals auf einen Fuchs getippt, denn die jungen Moorschnucken waren nur etwa zwölf Kilogramm schwer gewesen. „Das ist eine Größenklasse, die der Fuchs noch bewältigen kann“, sagte Holy. Außerdem habe das Wildtier mehrmals in die Kehle eines der beiden Schafe gebissen – völlig untypisch für einen Wolf. Schäfermeister Mathias Dreyer ist erleichtert, dass es ein Fuchs und kein Wolf war. „Aber dieses Ergebnis hat viel zu lange auf sich warten lassen. Und bei uns ging es offenkundig noch schnell“, sagt er. Tatsächlich sind die Proben aus Hemsloh die ersten beiden von insgesamt 35, die Wolfsberater seit dem 2. November von toten Schafen und anderen getöteten Nutztieren im Landkreis Diepholz genommen hatten.

Will heißen: Noch immer warten die Halter von 33 Tieren auf eine klare Antwort, ob ihre Tiere einem Wolf zum Opfer gefallen sind – und sie damit Anspruch auf Entschädigung haben. Zuständig ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Er lässt die Proben im Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen bei Frankfurt untersuchen – das einzige Labor in Deutschland, das DNA-Spuren von Wildtieren überhaupt analysieren kann. Für Unmut unter den betroffenen Nutztierhaltern im Landkreis Diepholz hatte die Tatsache gesorgt, dass die DNA-Analyse nach einem Schafriss im Oppenweher Moor, das direkt an den Landkreis Diepholz grenzt, schon nach wenigen Tagen vorlag (wir berichteten) – und sie selbst zum Teil seit mehr als drei Monaten auf die Ergebnisse warten. Offenbar werden in Gelnhausen positive DNA-Proben zweimal untersucht.

Das Schnellverfahren bestätigt einen Wolfsbiss – oder auch nicht. In einem zweiten, aufwändigen Verfahren können Geschlecht und Herkunft des Tieres bestimmt werden. Warum dauert die Untersuchung der Proben so extrem lange? Herma Heyken, Pressesprecherin des NLWKN: „Bearbeitet werden eine Vielzahl an Proben aus ganz Europa. Die Warteliste für die Analysen ist daher entsprechend lang.“ Derweil hat Marcel Holy weitere Hinweise auf einen Wolf bekommen – diesmal von zwei Polizisten. In Mäkel (Samtgemeinde Barnstorf) sei ein Wolf direkt vor dem Streifenwagen über die Straße gewechselt, teilten sie dem Wolfsberater mit.[quote]

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/dieph...html?cmp=defrss

 
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