Ein Siebenschläfer legt den Tierpark lahm

#1 von ConnyHH , 24.09.2016 11:59

Uuuuuupssssss.....


Ein Siebenschläfer legt den Tierpark lahm
21. September 2016, 18:26 Uhr / Von Christoph Koopmann

Zitat
In der Nacht beißt ein Nager die Stromleitung durch, der Zoo bleibt deswegen den ganzen Mittwoch geschlossen

Kaum 30 Zentimeter lang sind sie, mit ihrem weiß-grauen Plüschfell und den dunklen Knopfaugen sehen sie ziemlich possierlich aus. So einem Tier hätte man im Tierpark Hellabrunn wohl nicht zugetraut, den ganzen Zoobetrieb einen Tag lang lahm zu legen - und doch ist es passiert. In der Nacht auf Mittwoch ist ein Siebenschläfer in einen Trafokasten am Tierpark geklettert, hat an einem Kabel genagt und so für einen Kurzschluss gesorgt. Daraufhin fiel der Strom im Zoo aus, am Mittwoch musste er deswegen komplett geschlossen bleiben.

Die Zoo-Mitarbeiter, die normalerweise an den Eingängen Karten verkaufen, standen nun vor und hinter verschlossenen Toren. "Sorry, heute haben wir leider wegen eines Stromausfalls geschlossen", werden potenzielle Tierpark-Besucher freundlich vertröstet. Ein Münchner Ehepaar findet es nicht schlimm: "Des passt scho, allein aus Sicherheitsgründen. Bevor die Tiere frei rumlaufen, sollen sie lieber zumachen", sagen sie.

Ansonsten sind an diesem kalten, nebligen Herbstmorgen nicht viele Tierfans unterwegs. Bei solchem Wetter, dazu noch unter der Woche, kämen ohnehin nicht viele Besucher, so Zoo-Sprecher Daniel Hujer. Bettina Kirchgräber, Vorstandsassistentin im Tierpark, ergänzt: "An den Kassen ist alles ruhig. Wenn Leute kommen, dann zeigen sie Verständnis." Viele, die eigentlich kommen wollten, hätten vermutlich rechtzeitig mitbekommen, dass der Zoo geschlossen sei, und seien deswegen gar nicht erst losgefahren.


Stromausfall? Ich? Siebenschläfer sehen nett aus, können aber einigen Schaden anrichten, wie der Zoo jetzt weiß. (Foto: Tilgner/dpa)

Doch wie schafft es eigentlich ein kleiner Siebenschläfer, einen ganzen Zoo lahmzulegen? "Er muss in der Nacht in den Trafokasten geklettert sein, sich zwischen die Kabel gesetzt und eines davon angeknabbert haben", sagt Hujer. Das sei kein Wunder, denn Siebenschläfer sind nachtaktiv und stets auf der Suche nach einem warmen Plätzchen - "da bietet sich ein Stromkasten halt an". Zwar sind alle Trafos mit einem Nagetierschutz gesichert, doch ein winziges Schlupfloch reiche den Siebenschläfern. Um genau 2.38 Uhr scheint der Störenfried hungrig geworden zu sein, er knabberte das Kabel an. Ausgebüxt war er übrigens nicht, Siebenschläfer können auf dem ganzen Gelände frei herumlaufen - auch außerhalb des Zoos, schließlich ist es eine heimische Tierart. "Ob es ein Siebenschläfer aus dem Zoo oder von draußen war, wissen wir nicht", sagt Hujer.



Quelle vom Bericht:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hell...-lahm-1.3172870

Da passt der Spruch: "klein aber oho" Gut, dass der Zoo umsichtig reagiert hat.



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RE: Ein Siebenschläfer legt den Tierpark lahm

#2 von GiselaH , 24.09.2016 20:16

Der Spruch passt wirklich.
Gut, dass die wichtigsten Dinge in den Zoos über Notstrom versorgt werden können.

Der kleine Kerl tut mir leid, schließlich musste seine Aktion mit dem Leben bezahlen.

 
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RE: Ein Siebenschläfer legt den Tierpark lahm

#3 von Nordlandfan38 , 24.09.2016 23:41

Was in einem Zoo so alles passieren kann! Ist für die Zooleitung und für die Tierpfleger auch nicht einfach!

Zitat
Der kleine Kerl tut mir leid, schließlich musste seine Aktion mit dem Leben bezahlen.



Mir auch! Das arme Kerlchen!

N.0


 
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