Zoo Augsburg: Drei Giraffen ziehen bald ein - UPDATE -

#1 von ConnyHH , 24.03.2018 18:34

Drei Giraffen ziehen bald in den Augsburger Zoo
06.03.2018 / von Tanja Ferrari

Zitat
Nachdem das Gehege umgebaut ist, sind im Augsburger Zoo schon bald drei neue Giraffen zu sehen. Dabei gibt es mehr Artenvielfalt.

Vier lange Beine, eine lange Zunge und ein noch längerer Hals. Die Giraffe gehört zu den auffälligsten und anmutigsten Tieren der Welt. Im Augsburger Zoo hat man die sanften Riesen in den letzten drei Jahren vergeblich gesucht. Nun holt Direktorin Barbara Jantschke mit Kimara, Zarafa und Gaya gleich drei verschiedene Giraffenarten ins Afrika-Panorama des Zoos zurück.

Eine Netz- und eine Kordofan-Giraffe ziehen in den Zoo

Geplant ist der Einzug der Neuzugänge nach Ostern. Bis dahin müssten auch die letzten Arbeiten im neuen 220 Quadratmeter großen Stall-Gelände abgeschlossen sein. Damit die Tiere beim Transport nicht im Stau stehen müssten, habe man sich vonseiten des Zoos für einen Termin nach Ostern entschieden. Auch wenn viele Besucher die freien Tage sicher gerne genutzt hätten, um einen Blick auf die Neuankömmlinge zu werfen, ist noch ein kleines bisschen Geduld gefragt.

In der Vergangenheit gab es im Augsburger Zoo bisher nur die klassischen Rothschild-Giraffen zu sehen. Nun ziehen allerdings zusätzlich auch eine Netzgiraffe und eine Kordofan-Giraffe in das umgebaute Gelände mit ein. Die Giraffen könnten über ihre Fellzeichnungen und Hörner von den Besuchern unterschieden werden. Trotz unterschiedlicher Art sei ein Zusammenleben der Tiere kein Problem. „In der Natur könnten sich die Arten sogar kreuzen, wenn sie sich begegnen“, sagt Barbara Jantschke. Normalerweise lebten die Giraffen aber in unterschiedlichen Teilen Afrikas.

Giraffen sind im Unterhalt billiger als Schimpansen

Eine eigene Zucht schließt der Zoo allerdings aus. Es gebe bereits sehr viele Giraffen. Deshalb sei es schwer, passende Plätze für die Nachzöglinge zu finden, sagt die Direktorin. Stattdessen setzt der Zoo dieses Mal auf Artenvielfalt. „Wenn es gut läuft, könnten wir uns auch vorstellen, eine vierte Giraffenart dazu zu holen.“ Dass sich die Giraffen in die Haare bekommen könnten, schließt die Direktorin aus. Im Gegenteil: In anderen Klimazonen, wo sich die Tiere ganzjährig draußen aufhalten können, sei auch eine größere Herde kein Problem. Die Entscheidung neue Giraffen anzuschaffen, habe sich der Zoo nicht leicht gemacht. Eine richtige Alternative zu den „Langhälsen“ habe es allerdings nicht gegeben. Finanziell betrachtet, könne man den Aufwand für die Tiere mit anderen Huftieren vergleichen. Schimpansen seien wesentlich teurer im Unterhalt, sagt Barbara Jantschke.

Durch den Umbau des Giraffenhaus für knapp 900.000 Euro könne nun auch eine artgerechte Unterbringung der Giraffendamen garantiert werden. Das neue Heim mit ausreichend Bewegungsfreiheit ist mit Asphalt ausgestattet, um ein Ausrutschen der Tiere zu verhindern. Gerade bei Geburten habe der alte Fliesenbelag für Probleme gesorgt. „Wir mussten dicke Matten auf den Boden legen, damit die Tiere weich fallen und bei ihren ersten Schritten nicht sofort ausrutschen.“



Quelle vom Bericht:
https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...id50503556.html

Zitat
Das neue Heim mit ausreichend Bewegungsfreiheit ist mit Asphalt ausgestattet, um ein Ausrutschen der Tiere zu verhindern. Gerade bei Geburten habe der alte Fliesenbelag für Probleme gesorgt. „Wir mussten dicke Matten auf den Boden legen, damit die Tiere weich fallen und bei ihren ersten Schritten nicht sofort ausrutschen.“



Ich denke, man will nicht züchten...



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RE: Zoo Augsburg: Drei Giraffen ziehen bald ein - UPDATE -

#2 von ConnyHH , 16.05.2018 10:18

- UPDATE -

Das Giraffenhaus ist jetzt wieder geöffnet
02.05.2018 / von Jörg Heinzle

Zitat
Die Giraffen, die in der vergangenen Woche im Zoo ankamen, können jetzt aus der Nähe betrachtet werden. Ende Mai kommt dann noch eine dritte Giraffe.


Die neuen Giraffen ziehen die Blicke auf sich. Bild: Annette Zoepf

Sie waren die Lieblinge bei den Besuchern, die am Mai-Feiertag in den Zoo kamen: Die beiden Giraffendamen Zarafa und Kimara, die erst seit kurzem im Augsburger Zoo leben, sind seit dieser Woche auch aus der Nähe zu sehen. Das Giraffenhaus wurde am Montag für die Besucher geöffnet. Zuvor waren die Tiere nur durch eine Glasscheibe zu sehen. Sie sollten sich in Ruhe aneinander gewöhnen. Das klappte nach Angaben des Zoos gut. Die beiden Giraffen verstehen sich offensichtlich gut.

Sowohl am Montag als auch am Dienstag wurde das Giraffenhaus allerdings zwischendurch auch mal wieder geschlossen. Die Giraffen wurden angesichts der vielen Besucher unruhig. Dann gönne man den Tieren eine Verschnaufpause, sagt Zoo-Inspektor Peter Bretschneider. So ist es auch in den nächsten Tagen geplant. Generell ist das Giraffenhaus jetzt geöffnet. Bei Bedarf werde es aber auch mal vorübergehend geschlossen. Nach drei Jahren Pause gibt es die Tiere mit den langen Hälsen wieder im Zoo. Das Giraffenhaus wurde für knapp 900.000 Euro erneuert. Ein neuer, deutlich weniger rutschiger Boden soll das Verletzungsrisiko für die Tiere senken.

Die erste neue Bewohnerin kam in der vorigen Woche, am Dienstagabend, aus einem Zoo in Tschechien nach Augsburg. Es handelt sich um die zwei Jahre alte Netzgiraffe Zarafa. Gut einen Tag später kam dann bereits der Transport mit der Rothschild-Giraffe Kimara im Zoo an. Das einjährige Tier lebte zuvor im Opel-Zoo im hessischen Kronberg.

Wie verträgt sich das Giraffen-Trio im Augsburger Zoo?

Geplant ist, dass ein Giraffen-Trio im Zoo leben soll. Vorläufig bleiben Zarafa und Kamira allerdings noch zu zweit. Ende Mai soll dann die elfjährige Kordofan-Giraffe Gaya aus einem Pariser Zoo nach Augsburg umgesiedelt werden. Auch dann wird es für die Zoo-Mitarbeiter noch mal spannend: Sie müssen beobachten, wie sich das Trio verträgt. Erst danach werden die Tiere auch in das Freigelände gelassen.

Früher konnten die Zoo-Besucher in Augsburg nur Rothschild-Giraffen anschauen. Nun gibt es drei verschiedene Arten, die sich nach Auskunft von Zoo-Direktorin Barbara Jantschke gut an der unterschiedlichen Fellmusterung sowie ihren Hörnern unterscheiden lassen.

Eine eigene Zucht von Giraffen schließt der Zoo allerdings aus. Es gebe bereits sehr viele Giraffen, sagte Barbara Jantschke kürzlich unserer Redaktion. Deshalb sei es auch schwer, hinterher passende Plätze für die Nachzöglinge zu finden, sagte die Direktorin. Stattdessen setzt der Zoo dieses Mal auf die Artenvielfalt. Barbara Jantschke kündigte an: „Wenn es gut läuft, könnten wir uns auch vorstellen, eine vierte Giraffenart dazu zu holen.“



Quelle vom Bericht:
https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...id51000331.html



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