Hamburg: Anhaltende Hitze - Erste Alsterschwäne ins Winterquartier gebracht

#1 von ConnyHH , 07.08.2018 16:24

Erste Alsterschwäne ins Winterquartier gebracht
07.08.2018 12:14 Uhr

Zitat
Die Hamburger Umweltbehörde sorgt sich um die Alsterschwäne: Nachdem im Laufe der vergangenen Tage vier tote Vögel und viele geschwächte Tiere gefunden wurden, ziehen die Vögel nun um. Am Dienstagvormittag wurde begonnen, die Schwäne in ihr Winterquartier im Eppendorfer Mühlenteich zu bringen. Helfer trieben 40 Tiere mit Booten in die Rathausschleuse, wo sie per Hand in zwei mit Stroh ausgelegte Boote umgesetzt wurden.


40 Tiere wurden an die Rathausschleuse getrieben, um sie von dort aus zum Eppendorfer Mühlenteich
zu bringen. © NDR / Fotograf: Johannes Groß


Tiere dort besser im Blick

Damit wurden sie zum Eppendorfer Mühlenteich gebracht, wo sie eigentlich erst die Zeit ab Spätherbst verbringen. Im Winterquartier habe man einen besseren Überblick über die Tiere und könne schneller eingreifen, falls es einzelnen Vögel schlecht gehe, sagte Schwanenvater Olaf Nieß. Kälter sei das Wasser dort nicht, aber es gebe keine Algenbildung.

Waren es Bakterien?

Noch ist die Todesursache der verendeten Tiere nicht klar, möglicherweise ist die Hitze indirekt dafür verantwortlich: Bei den extremen Temperaturen hat sich das Nahrungsangebot der Vögel verändert, sie gründeln tiefer und könnten dort Botulismus-Bakterien aufgenommen haben, die bei sauerstoffarmen Verhältnissen gedeihen. Die toten Tiere werden im Auftrag des Schwanenvaters im Institut für Hygiene und Umwelt untersucht. Ein Ergebnis steht noch aus.

Schwäne haben Tradition in Hamburg

Das Hamburger Schwanenwesen gibt es seit dem 11. Jahrhundert. Die Planstelle des "Schwanenvaters" existiert seit 1674 und ist damit die älteste Behördenplanstelle der Stadt. Bis heute gilt die Legende, dass Hamburg den Status als Freie und Hansestadt nur so lange hält, wie es Schwäne auf der Alster gibt. Nach einer Verordnung des Senats aus dem Jahr 1664 war es nicht nur verboten, die Schwäne zu töten, sondern auch, sie zu beleidigen.



Quelle mit Video:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/E...chwaene202.html

Wir haben weitaus mehr Schwäne in Hamburg, die über das gesamte Stadtgebiet auf den Flüssen lebt. Diese 40 Tiere aber leben im Bereich der Rathausschleuse der Binnenalster, wo die Wasserqualität derzeit sehr schlecht ist. Ich drücke die Daumen, dass die 40 Tiere bald wieder zurück dürfen.




Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
ConnyHH
Beiträge: 30.447
Registriert am: 04.02.2009

zuletzt bearbeitet 07.08.2018 | Top

   

Ein ungewöhnliches Haustier - trotzdem: «Alle fragen immer nach ‹Lotti›»

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen