2009 - 2012

RE: 25.05.2009 im Natur- und Umweltpark Güstrow

 von GiselaH , 26.05.2009 22:44

Am Montag war ich mit Gudrun im Natur- und Umweltpark Güstrow. Dieser Tierpark feiert in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen. Er wurde regelrecht in einen bestehenden Wald hinein gebaut. Dadurch wirkt alles sehr harmonisch und naturnah.
In diesem schönen und sehenswerten Tierpark werden den Besuchern nur einheimische Tiere vorgestellt. Zum großen Teil leben sie in herrlich großzügigen und wunderbar eingerichteten Gehegen. Mein letzter Besuch dort lag schon einige Zeit zurück und ich habe sehr gestaunt, wieviel sich in der Zwischenzeit zum Wohle der Tiere verändert hat.
Man betritt den Park durch eine sehr schöne Eingangshalle.



Hier können Groß und Klein ihr Wissen um Pflanzen und Tiere, um das Wasser und seine Bewohner, um Tiergeräusche, Düfte und unzähliges mehr testen. Alles wird genau erklärt und man kann vieles ausprobieren. Das macht nicht nur den Kindern Spaß.

Außerdem befindet sich hier ein Aqua Tunnel, der unter dem Fluss Nebel durchführt. Man kann trockenen Fußes in den Fluss schauen und staunt, wieviel unterschiedliche Fische in unseren Gewässern leben.

Als wir ankamen fand gerade die Fütterung der Fische statt. Dazu begibt sich ein Taucher in den Fluss. Zur großen Freude der Kinder fand er neben der Fütterung auch noch Zeit, ihnen zuzuwinken und ein paar Faxen zu machen.



Im Park spazierten wir an vielen netten Tieren vorbei. Zuerst begegneten uns ein Pony mit Fohlen und ein frecher kleiner Esel mit einer süßen Ponyfrisur.





Neben dem Uhu waren Goldfasane untergebracht. Die kannte ich ja, aber von einem Silberfasan hatte ich bis gestern noch nichts gehört, geschweige denn einen gesehen.



Am Streichelzoo haben wir uns dann eine ganze Weile aufgehalten. Die cleveren Ziegen hatten herausgefunden, wie man über den Zaun klettern kann und einige von ihnen liefen quitschvergnügt auf den Wegen und Wiesen herum.



Sie bewiesen uns dann ebenso clever, dass sie den Weg zurück auch genau kennen. Weiße Kaninchen, die ebenfalls durch den Park hoppelten, waren nicht so schlau.



Unser nächstes Ziel war ein Mäusehaus. So etwas hatte ich bis gestern auch noch nicht gesehen. In einem kleinen Häuschen war eine kleine Bauernstube eingerichtet, mit allem was dazu gehört. Nur lebten dort keine Menschen, sondern unzählige putzige kleine Mäuse.



Nachdem wir Adler, Kaninchen, Frettchen und Waschbären besucht hatten durchquerten wir ein begehbares Damwildgehege und kamen zu den Braunbären Fred und Frode. Über die Beiden werde ich extra berichten.



Am Bärengehege vorbei geht es zu den Wölfen. Die leben auf einer riesigen Anlage, wie eingangs schon beschrieben, mitten im Wald. Man kann auf einem Hochweg über dem Gehege entlang laufen und hat so die Möglichkeit, die Wölfe in aller Ruhe von oben zu beobachten.



Im Moment baut der NUP eine große Raubtier WG. Das Bären – und das Wolfsgehege werden Bestandteil dieser WG. Dazu kommen dann noch Luchse und weitere Tiere. Besucher können die Bewohner zukünftig noch viel besser von Hochwegen, Aussichtsplattformen und – türmen beobachten und die Tiere bekommen noch mehr Platz. Die Wölfe können dann beispielsweise auch zu den Bären. Ende Juni wird diese tolle und ich glaube auch einmalige Anlage fertig sein.



Wir sind dann noch durch einige andere begehbaren Gehege gegangen und haben schließlich auch das Damwild entdeckt. Es macht schon Spaß, ganz vorsichtig auf die Tiere zuzugehen und sie lassen auch sehr viel Nähe zu.



Die einzigen Tiere, die wir nicht sehen konnten, waren die Schwarzkittel. Sie hatten sich in den nicht sichtbaren Bereich ihrer großen Anlage zurück gezogen.

Was mir an diesem Tierpark unheimlich gut gefällt sind die unzähligen Möglichkeiten, sich Wissen über die Tiere anzueignen. Erwachsene können lesen und schauen, Kinder haben die unterschiedlichsten Möglichkeiten,spielerisch zu lernen. Außerdem mag ich, dass man in einige Gehege hinein gehen kann und die Tiere ohne Gitter und Zaun beobachten kann.
Ganz besonders liebenswert finde ich viele der Ideen, die bei der Unterbringung der Tiere umgesetzt wurden. Wenn ich da an das Mäuse- und Kaninchenhaus denken, muss ich heute noch schmunzeln.



Fotos gibt es hier:

http://community.webshots.com/album/572447278UpPTbd

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RE: 25.05.2009 im Natur- und Umweltpark Güstrow ChristaNiederreither 24.06.2009
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