„Bitte, erschießt diesmal unseren Elch nicht!“

#1 von ConnyHH , 13.02.2018 12:20

„Bitte, erschießt diesmal unseren Elch nicht!“
Dietrich Schröder / 06.02.2018 / 07:15 Uhr

Zitat
Als vor fünf Monaten in Lebus (Märkisch-Oderland) ein frei laufender Wisentbulle erschossen wurde, weil kein Betäubungsgewehr zur Hand war, war die Aufregung und Empörung im Nachbarland Polen besonders groß. Denn das Tier hatte dort seit dem Frühjahr im „Nationalpark Wartemündung“ bei Küstrin gelebt und die dortigen Naturfreunde erfreut.


Freude bei Naturschützern: Eine Elchkuh wie diese aus Schweden lebt zurzeit bei Küstrin. © Foto: dpa/Kay Nietfeld

Der stellvertretende Leiter dieses Nationalparks ärgerte sich seinerzeit besonders darüber, dass er seinen Bekannten in Brandenburg nicht eine Art Vorwarnung gegeben hatte. Dies um so mehr, da Skudynowski wenige Tage vor dem Abschuss eine Radtour in Polen im Rahmen der „Tour de MOZ“ mit Lesern unserer Zeitung geleitet hatte.

„Das passiert mir nicht noch einmal“, muss sich der 61-Jährige am Montag wohl gedacht haben, als er gleich am Morgen in der Redaktion anrief. „Seit wenigen Tagen lebt bei uns ein Elch!“, verkündete er sehr stolz. Und fügte im gleichen Atemzug mit einem Lächeln in der Stimme hinzu: „Elche sind ja gute Schwimmer. Und falls er auch zu euch kommt, möchte ich bitten: Schießt ihn diesmal bitte nicht ab.“ Obwohl er das Tier bisher nur mit seinem Fernglas beobachtet hat, ist sich Skudynowski sicher, dass es sich um eine Elchkuh handelt.

Der Angsteffekt dürfte hierzulande – falls die Kuh tatsächlich durch die Oder schwimmen sollte – freilich nicht so hoch sein wie bei dem Wisentbullen im September. Schließlich sind ja auch in Brandenburg in den vergangenen Jahren immer wieder mal Elche aufgetaucht. Zuletzt am 22. September mitten in Templin (Uckermark).

Experten vermuten, dass derzeit fünf Elche durch Brandenburg streifen, es könnten aber auch erst drei oder schon neun sein. Auch diese dürften mit großer Wahrscheinlichkeit aus Polen oder Tschechien zu uns gekommen sein. Denn dort leben mehrere Hundert der hungrigen Pflanzenfresser, die in Ost- und Nordeuropa zu Hause sind.



Quelle vom Bericht:
https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1636265/

Hoffentlich kommt hier wirklich keiner auf dumme Gedanken.



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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RE: „Bitte, erschießt diesmal unseren Elch nicht!“

#2 von Ludmila , 13.02.2018 14:26

Ich wusste gar nicht, dass die Elche in Polen leben. Ich hoffe der Elchkuh passiert nicht.


 
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RE: „Bitte, erschießt diesmal unseren Elch nicht!“

#3 von GiselaH , 13.02.2018 20:02

Die Natur muss den Menschen in Deutschland ja einen Riesenangst einjagen.
Ohne Nachzudenken wird so ziemlich auf alles geballert, was sich durch Wald und Flur bewegt.
Da geht es Elchen an den Kragen, friedliche Lamas werden erschossen, Frischlinge und führende Bachen sind nicht mehr sicher, Wölfe, die seit ihrer Rückkehr noch nie einem Menschen gefährlich wurden ebenso wenig und ich könnte die Aufzählung ohne Ende weiterführen.
Mir wird ganz übel, wenn ich darüber nachdenke, in welche Richtung wir uns bewegen.

Der Elchkuh drücke ich die Daumen und wünsche ihr eigentlich, dass sie nach Polen zurückkehrt.

 
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RE: „Bitte, erschießt diesmal unseren Elch nicht!“

#4 von Inge aus Kopenhagen , 13.02.2018 22:18

Gute Wünsche für die Elchkuh !


 
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