Zoo Frankfurt: Wut über Maikels Tod

#1 von ConnyHH , 24.08.2014 15:29

Wut über Maikels Tod
22. August 2014

Zitat
Der Flusspferdbulle Maikel im Frankfurter Zoo verendet an einem Darmverschluss. Schuld ist ein Tennisball, den ihm vermutlich ein Zoobesucher ins Maul geworfen hat...



Quelle und ganzer Bercht:
http://www.fr-online.de/zoo/frankfurter-...6,28196996.html

So etwas macht mich einfach fassungslos und richtig wütend.



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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RE: Zoo Frankfurt: Wut über Maikels Tod

#2 von Mona , 24.08.2014 15:59

Liebe Conny,

sowas macht mich auch sehr wütend und man ist fassunglos über soviel Dummheit mancher Menschen.
Ich denke oft an den armen Anton von Stuttgart, der hatte das gleich Schicksal...

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RE: Zoo Frankfurt: Wut über Maikels Tod

#3 von Frans , 24.08.2014 16:08

Die Geschichte mit der arme Maikel ist mehr als traurig ...

Meine Gedanken ...

Zoos sollten sich doch wirklich einmal ihre blöde Balz mit Vergnügungsparken überdenken und einige Grenzen stellen. Weil wenn ein Zoo sich als ein Vergnügungspark aufstellt, ladt man zugleich ein gewissen Verhalten von Besucher ein ...

Zoos Welt- oder Europa-weit sind an sich als Gruppe gross genug um es nicht nötig zu haben sich bei eine andere Gruppe (wie Vergnügungsparken) an zu schliessen. Weltweit sind sie die Organisationen die weitaus das grosste Anzahl Besucher ziehen. Sie sollten ihre eigene Wert viel mehr schätzen und voran stellen. Sie sind, wie sie sein, einzigartig und sollten eigene Besucherregeln darstellen, wobei das Wohlbefinden der Tiere und der Schütz der Tiere gegen Besucher führend ist. Und nicht das Vergnügen und das Verhalten "ohne Grenzen" von Besucher.

Leute die nicht mehr in einen Zoo gehen wenn es Regeln gibt wobei das Wohlbefinden der Tiere und der Schütz der Tiere gegen Besucher führend ist, können Zoos meiner Meinung nach verpassen wie ein Ferkel eine Zange.

Wenn Besucher nicht zu trauen sind (und das sind sie einfacht nicht) sollen sie ihre Gepäck (inklusiv Tennisballen und alle andere Zeug) in Locker bei der Eingang hinterlassen. Wie in die Sportschulen, wie in Museen, wie in Schwimbaden, wie in Einkaufscenter und und und als ganz normal empfunden wird.

Warum Zoos doch soviel Schiss für ihre Besucher haben ... Es ist, meiner Meinung nach, ein auf nichts basiertes Minderwertigkeitsgefühl das mich immer mehr wundert.

Frans

 
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RE: Zoo Frankfurt: Wut über Maikels Tod

#4 von Ursi , 25.09.2014 15:16

unfassbar und unendlich traurig wegen der Dämlichkeit eines Menschen musste ein unschuldiges Tier sein Leben lassen.
Nach Angaben des Zoo s ist ein solcher Tod seehr schmerzhaft.....RIP Maikel


nun noch etwas anderes aus dem Zoo Frankfurt...
Orang Utan Dame Sirih, ursprünglich aus Zürich, wurde dort von einer Menschenmama aufgezogen, kam dann in den
Zoo Frankfurt. Die hochinteligente "Dame", sie nahm alles auseinander musste nun in den Zoo von
Indianapolis ziehen. Ich hoffe sie hat die Reise gut überstanden, warte noch auf die Antwort des Zoos bei dem ich
vor einigen Tagen nachgefragt habe. Ich hoffe Sirih hat alles gut überstanden und ist mittlerweile gut in
die Gruppe integriert.

Hier noch etwas über Sirih...

http://www.blickamabend.ch/news/sirih-wu...-id3010391.html


http://www.welt.de/regionales/frankfurt/...useinander.html




http://neu.lokalinfo.ch/artikel/artikel-...c35aed2c6aaee2e




Der Tapetenwechsel hat existentielle Gründe, denn Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Deswegen versuchen Zoos und Zuchtverbände weltweit zusammenzuarbeiten und Tiere auszutauschen, um die Population konstant zu halten. „Da Sirihs Gene in Europa überrepräsentiert sind“, erklärt Zoodirektor Manfred Niekisch, „muss sie in die USA ziehen.“ Denn im amerikanischen Genpool ist ihre Familie bisher gar nicht vertreten. Damit sei die Gefahr der Inzucht gebannt und der Orang-Utan habe wieder die Chance auf eigenen Nachwuchs.


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kann die Erinnerung
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RE: Zoo Frankfurt: Wut über Maikels Tod

#5 von UrsulaL , 26.09.2014 14:07

Hallo Ursi, ich hoffe auch, dass Sirih die Reise gut überstanden hat.

Ich wünsche ihr im Zoo von Indianapolis ein schönes Leben.

 
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