RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#46 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 21.01.2013 20:58

Das ist genauso wie mit Wowi - da fragt man sich auch schon lange,
warum der noch auf seinem Stuhl sitzt. Da hackt wieder eine Krähe
der anderen kein Auge aus - es ist zum k..... (wo ist das Symbol?)
:evil:
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass B. sehr gut vernetzt ist mit
einflußreichen Leutchen - der hat Protektion..... :whistle:

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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#47 von Rena , 21.01.2013 21:37

Die offiziellen "Glücksschweine" des Tierparks 2013: Im Februar läuft Blaszkiewitz' Vertrag aus.

Auf diese Mitteilung in dem Lebenslauf des Dr. B... vom rbb habe ich mich bezogen.


 
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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#48 von ConnyHH , 21.01.2013 21:39

Nach Sitzung des Aufsichtsrats

Blaszkiewitz bleibt Zoodirektor
21.01.13 / rbb Nachrichten

Der Berliner Zoo- und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz bleibt trotz massiver Vorwürfe und Rücktrittsforderungen weiter im Amt. Das hat das Aufsichtsratspräsidium des Berliner Zoos am Montag nach Befragung von Blaszkiewitz beschlossen.

Als Konsequenz aus dem Streit um ihren Chef sollen Zoo und Tierpark jedoch eine Gleichstellungsbeauftragte bekommen. Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende, Frank Bruckmann, am Montagabend.

Blaszkiewitz werde sich am Dienstag schriftlich an die Belegschaft wenden, so Bruckmann weiter. Außerdem beschlossen die Aufsichtsräte, eine Anwaltskanzlei zu beauftragen, um die strittigen Punkte "einer juristischen Würdigung zu unterziehen".

Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa erwarten die Zoo-Kontrolleure, dass sich Blaszkiewitz offiziell und in aller Form bei den betroffenen Mitarbeiterinnen entschuldigt. Der Zoo- und Tierparkchef hatte eingeräumt, in internen Schreiben vor die Namen von Mitarbeiterinnen die Formel 0,1 gesetzt zu haben. Diese steht in der Zoo-Welt für "Weibchen", bei bestimmten Tierarten auch für "Zuchtstuten".

Kolat hatte Rücktritt gefordert

Frauen-Senatorin Dilek Kolat (SPD) und Gewerkschaftschefin Susanne Stumpenhusen hatten Blaszkiewitz vorgeworfen, frauenfeindlich zu sein.

"Von Führungspersönlichkeiten erwarte ich, dass sie Diskriminierung im eigenen Unternehmen vermeiden und bekämpfen." Dies sei ein klarer Fall von Diskriminierung. "Wer so handelt, hat sich als Führungspersönlichkeit disqualifiziert", sagte Kolat.

Blaszkiewitz dagegen erklärte, die Klassifizierung von Frauen-Namen mit dem Zusatz 0,1 für "Weibchen" sei "nicht etwa eine Bezeichnung von Missachtung". Vielmehr sei das von ihm "als Höflichkeit gegenüber den weiblichen Mitarbeitern gedacht".

Doch der Direktor ist auch wegen seiner Zuchtpolitik seit langem umstritten. Tierschützer werfen ihm vor, Tiernachwuchs um jeden Preis zu produzieren und sich nicht um artgerechte und zeitgemäße Tierhaltung zu kümmern.

Hämmerling: "Krasse Fehlbesetzung"

Die von Blaszkiewitz bei einer Betriebsversammlung im Tierpark Friedrichsfelde laut Teilnehmern als «bösartig» bezeichnete Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling sagte am Montagabend in einer ersten Reaktion:

"Ein Chef, dem der Aufsichtsrat eine Aufsicht zum Schutz der Mitarbeiterinnen vor die Nase setzen muss, ist eine krasse Fehlbesetzung." Es wäre ein gutes Signal für die Stadt gewesen, wenn der Aufsichtsrat Blaszkiewitz von seinen Aufgaben entbunden hätte.

Offenbar erhofft sich der Aufsichtsrat, mit den Maßnahmen zahlreiche Mitarbeiter dazu zu bewegen, unter Zusicherung von Anonymität einige der öffentlich gewordenen Missstände im Zoologischen Garten und Tierpark Friedrichsfelde aufzuklären. Bei bisherigen umstrittenen Vorgängen hieß es oft, dass ein schwieriges Arbeitsklima und zum Teil massiver Druck von Blaszkiewitz Offenheit verhindert hätten.

Blaszkiewitz, der seit 2007 Zoo und Tierpark zusammen leitet, war in den vergangenen Jahren mehrfach wegen seines rustikalen Tons gegenüber Medien und Mitarbeitern und mehrerer Entscheidungen auch zur Haltung des berühmten Eisbären Knut in die Kritik geraten.

Teilnehmer vereinbarten Vertraulichkeit

Laut Angaben mehrerer Teilnehmer der Krisensitzung ist über die Sitzung Vertraulichkeit vereinbart worden. Weder der ebenfalls angehörte Betriebsrat des Tierparks Friedrichsfelde noch Blaszkiewitz äußerten sich. Für den Aufsichtsrat nahmen dessen Vorsitzender Frank Bruckmann von den Wasserbetrieben, Holger Hatje von der Volksbank und Aurica Jäckel für den Berliner Senat teil.

In ihrer knappen Erklärung nahmen die Aufsichtsräte am Montagabend keine Stellung zu Vorwürfen von Blaszkiewitz gegen Zoo- und Tierpark-Mitarbeiter, die Weihnachtsgeld kassieren würden, obwohl sie "unchristlich" und nicht in der Kirche seien. Dagegen hatte die Gewerkschaft Verdi scharf protestiert.

Der Berliner Zoo ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, einer Stiftung nicht unähnlich. Auch das Land Berlin ist im Aufsichtsrat vertreten, obwohl es nur eine symbolische Aktie hält. Grund ist die finanzielle Hilfe in Höhe von rund 6 Millionen Euro, die der Tierpark jedes Jahr vom Land erhält.

Quelle: http://www.rbb-online.de/nachrichten/po ... angen.html



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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#49 von water , 21.01.2013 21:43

Das war zu erwarten. Verstehen oder gar Gutheißen muß man dies nicht.


 
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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#50 von Rena , 21.01.2013 21:44

Wichtig ist, dass er keinen neuen Arbeitsvertrag erhält!


 
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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#51 von ConnyHH , 21.01.2013 21:46

Naja; immerhin ist er jetzt angezählt. Und warten wir mal ab, was aus der Aktion

Zitat
Anwaltskanzlei zu beauftragen, um die strittigen Punkte "einer juristischen Würdigung zu unterziehen".



wird....

:whistle: :think:



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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#52 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 21.01.2013 21:48

Zitat
Laut Angaben mehrerer Teilnehmer der Krisensitzung ist über die Sitzung Vertraulichkeit vereinbart worden.

:whistle:
und wieder wird versucht, den Mantel des Schweigens darüber zu legen

Zitat
In ihrer knappen Erklärung nahmen die Aufsichtsräte am Montagabend keine Stellung zu Vorwürfen von Blaszkiewitz gegen Zoo- und Tierpark-Mitarbeiter, die Weihnachtsgeld kassieren würden, obwohl sie "unchristlich" und nicht in der Kirche seien.

:negativ:

Aber Ich hoffe, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. :positiv:
man muß das Thema jetzt weiter am köcheln halten.....

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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#53 von ConnyHH , 21.01.2013 21:53

Oder hier.....

Zitat
Offenbar erhofft sich der Aufsichtsrat, mit den Maßnahmen zahlreiche Mitarbeiter dazu zu bewegen, unter Zusicherung von Anonymität einige der öffentlich gewordenen Missstände im Zoologischen Garten und Tierpark Friedrichsfelde aufzuklären. Bei bisherigen umstrittenen Vorgängen hieß es oft, dass ein schwieriges Arbeitsklima und zum Teil massiver Druck von Blaszkiewitz Offenheit verhindert hätten.



Was brauchen die denn noch bitte???? :think: :wall:



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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#54 von ConnyHH , 21.01.2013 22:53

Mmmmmh..... auch eine Sichtweise.... :think:

Zitat
Der Aufsichtsrat des Berliner Zoos hat entschieden, den umstrittenen Zoo- und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz erst nicht zu entlassen – vorerst.

Man will die Vorwürfe erst einmal genauer prüfen. Offenbar vermutet man, dass noch mehr Missstände aufzudecken sind.



Quelle und ganzer Bericht vom 21.01.2013 / 21:42 Uhr / sk/dpa
http://www.focus.de/panorama/welt/0-1-s ... 02844.html

:winkewinke:



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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#55 von ConnyHH , 21.01.2013 23:16

Bernhard Blaszkiewitz

Dr. Frauenfeind: Der Zoo zeigt ihm die Gelbe Karte
Von MIKE WILMS / 21.01.13

Der Skandal um die frauenfeindlichen Schreiben des Zoo-Direktors endet für ihn mit einer Gelben Karte – aber nur vorerst. Der Zoo-Aufsichtsrat macht Bernhard Blaszkiewitz (58) zum Chef auf Bewährung. Mitarbeiter sind jetzt dazu aufgerufen, Vorwürfe gegen ihn aus seiner ganzen Amtszeit zu melden. Blaszkiewitz möchte bleiben...

Quelle und ganzer Bericht:
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stad ... 22458.html



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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#56 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 21.01.2013 23:22

Zitat
Mitarbeiter sind jetzt dazu aufgerufen,
Vorwürfe gegen ihn aus seiner ganzen Amtszeit zu melden.
Blaszkiewitz möchte bleiben...


hoffentlich trauen sich die Leute :daumendrueck:

wichtig - es darf jetzt nicht wieder Gras über die Sache wachsen :negativ:

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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#57 von Viktor , 22.01.2013 04:43

Bild: "Warnschuss für den pöbelnden Zoochef"

Zitat
Er musste sich warm anziehen. Nicht nur wegen der Kälte. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (58) auf dem Weg zum Rapport. Am Abend wird er seinen Posten noch haben. Aber der Warnschuss der Aufsichtsräte ist sehr laut...



Zitat
Mein Vertrag geht noch bis Mitte 2014. Selbstverständlich bin ich bereit, ihn zu verlängern“, sagte Blaszkiewitz gestern zu BILD.

Einer seiner Unterstützer, der Ex-Regierende Eberhard Diepgen (71, CDU): „Herr Blaszkiewitz ist ein international anerkannter Zoo-Direktor, das ist das Entscheidende. Er ist kein Diplomat – das ist auch Teil seines Charmes.“



http://www.bild.de/regional/berlin/berl ... .bild.html

Diepgen - das ist jener Ex-Regierende, unter dessen Ägide die unselige Privatisierung und vertraglich vereinbarte Verteuerung der Berliner Wasserversorgung zustande kam - oder auch die Standort-Fehlentscheidung für den neuen Fluchhafen BER.


"Jeder Tag soll und muss seinen Sinn haben, und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, sondern von mir." (Rainer Maria Rilke)

 
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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#58 von Viktor , 22.01.2013 05:32

Jedenfalls sieht eine Vertragsverlängerung anders aus:

Zitat
Der Chef von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaszkiewitz, bleibt vorerst im Amt.



http://www.tagesspiegel.de/berlin/sexis ... 67444.html


"Jeder Tag soll und muss seinen Sinn haben, und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, sondern von mir." (Rainer Maria Rilke)

 
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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#59 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 22.01.2013 06:53

Zitat
...Blaszkiewitz feiert aber auch große Zuchterfolge.


die hat er ausschließlich seinen engagierten Pflegern zu verdanken,
die dafür von ihm mit Mißachtung belohnt werden... :whistle:

Viktor - bei Diepgen muß ich vor allem an die ganze Banken Affaire
in den 90er Jahren denken. Auch wenn Landowsky, als zuständiger Bankenchef
seinen Kopf hinhalten mußte, so war für mich der Regierende genauso verantwortlich.

Und so einer will Leumundszeuge für B. sein, lobt dessen unmögliche Art
als Berliner Charme.....da lachen ja die Hühner. :roll:

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RE: Zoochef betitelt Arbeiterinnen als "Zuchtstuten"

#60 von ConnyHH , 22.01.2013 12:44

Diskriminierungsvorwurf

Tierparkchef muss sich entschuldigen
Von Claudia Fuchs / 22.01.13

Der Zoo- und Tierparkchef Blaszkiewitz hat sich mit abfälligen Äußerungen über weibliche Mitarbeiter Ärger eingehandelt. Doch deutliche Sanktionen bleiben vorerst aus. Der umstrittene Blaszkiewitz darf weiter im Amt bleiben, muss sich aber bei der Belegschaft entschuldigen...

Zitat
Insgeheim hatten etliche Mitarbeiter gehofft, dass der jüngste Vorfall das Fass zum Überlaufen bringen und der Zoo- und Tierparkdirektor seinen Hut nehmen muss. Schon mehrfach hatte der gebürtige Tempelhofer in den vergangenen Jahren für negative Schlagzeilen gesorgt – unter anderem, weil ihn die vielen Knut-Besucher nervten, weil er vor den Augen erschrockener Mitarbeiter vier kleine Katzen im Tierpark getötet hatte oder weil er wegen Geschäften mit einem dubiosen Tierhändler angezeigt und deshalb ins Abgeordnetenhaus vor einen Untersuchungsausschuss zitiert wurde.



Zitat
Ich werde aufmerksam verfolgen, wie Herr B. sich zukünftig verhält oder öffentlich äußert.“ Thomas Ziolko, Chef der Gemeinschaft der Förderer von Zoo und Tierpark, sagte, „eine Entschuldigung von Blaszkiewitz bei den Mitarbeitern ist überfällig“. Er vertraut darauf, dass der Aufsichtsrat „sämtliche Vorkommnisse in der Zusammenarbeit mit Blaszkiewitz“ aufklärt.



Quelle und ganzer Bericht:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/d ... 20472.html

:?



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