RE: Eisbären und der Klimawandel

#16 von GiselaH , 25.02.2010 20:16

Hallo Martina,

das Foto finde ich klasse :-P !
Tips und Taps sehen richtig knuffig aus, auch wenn sie ein Ergebnis von nicht artgerechter Haltung von Zootieren sind ;-) .

GiselaH :winkewinke:

 
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RE: Eisbären und der Klimawandel

#17 von Goldammer ( gelöscht ) , 25.02.2010 20:22

Das sieht ja köstlich aus!! :-)

LG
Goldammer

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RE: Eisbären und der Klimawandel

#18 von GiselaH , 10.07.2010 15:24

Diese Meldung habe ich heute bei GMX gefunden:

Egal, was die Ursache für die schnelle Eisschmelze ist, schlimm für die Eisbären und die anderen Arktisbewohner :-( .

Zitat
Boulder (dpa) - Das Eis der Arktis ist im vergangenen Monat so schnell geschmolzen wie in keinem Juni zuvor seit Beginn der Messungen 1979. Täglich verschwanden 88.000 Quadratkilometer weiße Fläche, wie das US-amerikanische Schnee und Eis-Datenzentrum (NSIDC) in Boulder berichtete.

Das entspricht etwa einem Viertel von Deutschland. Zuvor sei das Eis im Schnitt im Juni nur um 53.000 Quadratkilometer pro Tag zurückgegangen. Auch die Ausdehnung des nördlichen Eises sei in diesem Juni mit durchschnittlich 10,87 Millionen Quadratkilometern auf einen Juni- Tiefrekord gesunken. Die Eisfläche liegt laut NSIDC um 190.000 Quadratkilometer unter dem bisherigen Junirekord von 2006. Das Eis erreicht gewöhnlich im September seinen jährlichen Tiefststand.

Die Lufttemperatur sei sehr hoch, und das Eis schwinde weiter rasch, berichtete das US-Datenzentrum. Angesichts dieses Abschmelzens sorgt sich die Umweltstiftung WWF um die Eisbären im Nordpolarmeer. "Es ist ein Teufelskreis. Die Tiere magern unter diese Bedingungen immer weiter ab und werden geschwächt. Zugleich müssen sie im November länger ausharren, bis das Meereis zurückkommt und sie wieder auf Robbenjagd gehen können", sagt der WWF-Leiter Artenschutz, Volker Homes.
Einige Eisbären müssten nun eine Fastenperiode von bis zu 160 Tagen überstehen. "Auf eine derart lange Hungerzeit sind die Tiere physiologisch nicht ausgerichtet", sagte Homes. In diesem Jahr hätten einige Bären bereits 18 Tage länger fasten müssen. Sollte das Meereis im kommenden Winter ähnlich spät zufrieren wie im letzten Jahr, könnten das viele Bären womöglich nicht Überleben.



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RE: Eisbären und der Klimawandel

#19 von Ulli J , 23.07.2010 14:59

Polar bear spotted on Yukon-Kuskokwim Delta

http://www.adn.com/2010/07/22/1378342/po...-kuskokwim.html

Der englische Artikel befasst sich mit einem Eisbären der in der Mündung des Yukon Flusses in die Bering See entdeckt wurde. Vorher hatte es schon mehrere Berichte über Eisbären gegeben, die in dieser Gegend gesichtet wurden.

Während der Wildlife Biologe des U.S. Fish and Wildlife Service polar bear program, Thomas Evans, hervorhebt, dass dies zwar ein sehr seltenes, aber kein ungewöhnliches Ereignis ist, da es auch in der Vergangenheit alle 3 - 5 Jahr zu einer solchen Beobachtung gekommen sei, sind sich die meisten Anwohner einig, dass sie so etwas noch nie erlebt hätten.

Normalerweise wenden sich die Eisbären nach Norden, wenn das Meereis zu schmelzen beginnt. Die Bären, die man diesen Sommer im Westen Alaskas beobachtet, sind auf der Jagd nach Ringelrobben gezwungen worden an Land zu gehen, weil das Eis schmolz. Thomas Evans sieht keinen direkten Zusammenhang mit der Klimaerwärmung - so ein Ereignis hätte genauso gut vor 20 Jahren vorkommen können - erwartet aber mehr Eisbären Sichtungen im Sommer in diesem Gebiet, wenn die klimatischen Veränderungen sich so wie jetzt weiterentwickeln.

Der Manager des Yukon Delta National Wildlife Reservats, Gene Peltola, geht davon aus, dass sich 3 Eisbären in dem Gebiet aufhalten könnten.

Experten vermuten, dass die Eisbären bis zum Winter Yukon-Kuskokwim Delta bleiben könnten, wo sie viel Nahrung vorfinden, oder nach Norden wandern könnten, um dem Meereis zu folgen.

Die größte Gefahr für sie besteht darin, dass sie sich menschlichen Siedlungen nähern könnten.

Der Eisbär ist in jedem Fall die Sensation in dieser Gegend. 10 bis 15 Boote sind hinaus in die Yukon Mündung gefahren, zwei bis drei Meilen von der Bering See.

Ein Anwohner beschreibt die Situation so: "Im Grunde wollte jeder einen Blick auf den Bären werfen und der Bär hat sich die Menschen angeschaut."

 
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RE: Eisbären und der Klimawandel

#20 von BEA ( gelöscht ) , 23.07.2010 16:51

Wenn das mal für die Bären gut ausgeht. Ich hoffe, sie bleiben von menschlischen Siedlungen fern, sonst sehe ich schwarz.

Bea

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RE: Eisbären und der Klimawandel

#21 von GiselaH , 23.07.2010 17:28

Ich mache mir genau die gleichen Sorgen.
Schlimm ist auch, dass die Menschen jetzt auf Bärensuche gehen.
Hoffentlich nimmt das für die Eisbären ein gutes Ende.

GiselaH

 
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RE: Eisbären und der Klimawandel

#22 von ConnyHH , 23.07.2010 21:49

Meine Güte.... die Neugierde der Menschen kann einen manchmal echt zu Weissglut bringen. :evil:
Ich drücke für die Eisbären die :daumendrueck: , das das alles gut für sie ausgeht. :pray:

:winkewinke:



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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