An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#4741 von Goldammer , 26.09.2014 18:15

Dann schlafen die Beiden heute Nacht doch wohl lieber getrennt


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4742 von SpreewaldMarion , 26.09.2014 18:23

Liebe Mona

Ehe ich die Passagen bei den Spreewaldkatzen finde, schreibe ich dir die Erklärung, warum Mohrchen nach zwei Jahren im Haus blieb (das war meine Entscheidung, mit der Peter nie einverstanden war).
Unser direkter Nachbar kann Katzen nicht leiden, ich würde ihn als Katzenhasser bezeichnen.
Er ist sauer wenn die Katzen in sein Gemüsebeet machen (kann ich ja auch verstehen), aber man muss den Tieren nichts antun.
Vor Jahren war ein Kater in einer Falle, hatte aufgerissene blutige Vorderpfoten, bekam hohes Fieber, er konnte gerettet werden weil die Besitzer mit ihm zum TA gingen. Wir hatten den Nachbarn in Verdacht.
Der Kater von dem lag mit 2 Jahren tot im Feld, wir vermuten eine Vergiftung.
Der zweite Kater von kam nach Hause mit einer Schlinge um den Bauch. Hätte er sie um den Hals gehabt wäre er auch nicht mehr.
Hier habe ich eindeutige Beweise, dass sie Schlinge von dem Nachbarn war.
Das alles passierte im 3. Jahr, nachdem Mohrchen 2 Jahre draußen war.
Ich wollte sie nicht verlieren und setzte mich durch, dass sie drin blieb.
Das war auch gut so, denn kurz danach kamen die Kater Felix und Emil zu uns mit Freundin Murkel und den drei Babys.
Wie Mohrchen auf diese Katzenbande reagiert hat wisst ihr ja, sie bekam an der Tür fast einen Herzschlag.
Sie hätte sich draußen ganz sicher nicht durchsetzen können und wer weiß, ob sie dann 15 Jahre oder älter geworden wäre.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4743 von Doro , 26.09.2014 18:42

Liebe Marion, das habt ihr schon richtig gemacht mit eurem Mohrchen. Sie war ja lange draußen als Streuner und hat sicherlich auch mehr oder weniger Schlimmes erlebt. Und bei euch im Haus hat es ihr ja an nichts gefehlt - ich hab's mir immer bildlich vorgestellt, wie du bei Tiefsttemperaturen mit Schal und Mütze im Bett lagst, weil die Süße unbedingt ans Fenster wollte . Sooo lieb!
Ach Mohrchen ...

Und nun hat das Murkelchen bei euch das Paradies; du weißt ja: Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos! Sie ist ja auch so eine wunderschöne Katze. Und noch jung - ich denke, ihr werdet viel Freude an ihr haben .
Schaun mer mal, was die nächsten Nächte für Überraschungen bringen .

Wie werdet ihr es denn handhaben, wenn ihr mal das Haus verlasst und länger wegbleibt? Bekommt Murkel eine Katzenklappe, oder muss sie entweder drinnen oder draußen bleiben?

Erzähl weiter - es bleibt spannend!
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4744 von SpreewaldMarion , 26.09.2014 18:52

Doro, wenn wir einige Stunden weg sind, wäre es uns am liebsten wenn Murkel im Haus ist.
Sind wir längere Zeit mal in Berlin kommt sie mit. Sie wird ja nicht die Wohnung auseinander nehmen oder das Netz am Balkon zerreissen.
Sie ist ja auch schon mindestens 4 Jahre alt.
Im Moment ist auch diese Situation für mich ungewohnt. Ich zucke oft hoch und denke...jetzt muss Murkel aber rein und dann bin ich erleichtert, sie ist ja drin .

Heute um 16 Uhr ist der Nachbar wieder nach Hause gefahren, hat sich verabschiedet und gesagt...die Katzen warten auf dich, beide sind da.
Ich bin schnell hingesaust und habe wieder festgestellt...noch nie hat sich eine Katze so über mich gefreut wie Emilia.
Das ist nicht typisch für eine Katze (hoffentlich meint sie nicht das Futter ).
Wo sie 2 Monate war, darüber zerbreche ich mir den Kopf.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4745 von Mona , 26.09.2014 19:37

Liebe Marion,

danke für die Information.
Wenn man so einen Nachbar hat ist es wirklich besser man lässt seine Katze im Haus

Wir haben ja schon lange Jahre immer Katzen. Sie sind uns auch immer zugelaufen, waren irgendwann auf der Terrasse und sind dann nicht mehr gegangen
Es waren immer Freigänger und haben auch mit uns im Haus gelebt. In unserer Straße ist es sehr ruhig , es gibt nicht viel Verkehr und die Nachbarn haben auch Katzen

Smoky haben wir aus dem Tierheim und wir mussten bei denen einen Verträg unterschreiben, dass wir Smoky nach einer Eingewöhnungszeit von 4 Wochen auch ins Freie lassen. Und das Witzige war, sie wollte zuerst gar nicht

Wir haben eine Katzenklappe und Smoky kann immer raus und rein. Sie geht aber kaum spazieren und dann nur in unserem Garten, meistens, wenn mein Mann oder ich im Garten sind. Wir haben Smoky jetzt zwei Jahre und wenn ich rufe ist sie immer gleich da Abends wird die Klappe verschlossen und Smoky bleibt im Haus. Das macht ihr aber nichts aus. Alle früheren Katzen hätten uns das Haus abgerissen, wenn sie nicht raus gedurft hätten. Smoky nicht und darüber bin ich sehr froh. Bei einer Freigängerkatze hat man ja immer Angst.

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RE: Die Spreewaldkatzen

#4746 von GiselaH , 26.09.2014 20:39

Hallo Marion,

Murkel sorgt ja schon für mächtig Leben im Haus, besonders im Schlafzimmer.
Die Fotos von ihr vor dem Aquarium sind super.

Ich nehme mal an, dass Murkel schon sehr bald das Leben im Haus genießen wird. Wer weiß, vielleicht mag sie ja irgendwann ganz eine Wohnungskatze sein.
Wenn Murkel jetzt im Haus ist könnte es ja vielleicht sein, dass Emilia und Jamie wieder in euren Garten umziehen. Ich würde dir das sehr wünschen.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4747 von SpreewaldMarion , 27.09.2014 09:07

Mona, da habt ihr aber Glück gehabt mit Smoky, sie bleibt im Garten und fühlt sich auch im Haus wohl.
So ist das auch mit Murkel, sie geht nicht weit weg (hoffe ich), wie bin ich froh, dass wir ihr es angewöhnt haben nachts im Haus zu sein.
Gestern hat sie allerdings im dunkeln an der Tür sehr miaut, wir haben uns taub gestellt, sie hat sich schnell wieder beruhigt.
Eine Katzenklappe ist toll, das geht bei uns nicht, die Kellertür hat einzelne Kästchen und wer würde sie vorwiegend benutzen? Pies von dem .
Ein Halsband mit Sensor möchte ich Murkel nicht geben, sie könnte zu leicht von jemand daran festgehalten werden, außerdem ist kein Baum vor ihr sicher, sie könnte hängen bleiben.

Gisela, mein Gefühl sagt mir, Emilia und Jamie sind dort wo sie leben gut aufgehoben. Sie gehen über keine Straße, haben den Wald und Felder, ihren Holzstapel, den Hochsitz und im nächsten Jahr wird sich die neue Nachbarin für sie ganz sicher etwas einfallen lassen, vielleicht sogar im Haus.
Bei uns hätten sie außer Futter gar nichts und das bekommen sie von mir täglich serviert.
Ich glaube nicht, dass Murkel eine reine Wohnungskatze wird, dazu hat sie zuviel Lebensfreude draußen.

Mit mir geht schon wieder eine Veränderung vor sich...bis Mittwoch war sie nicht ganz richtig unsere Katze. War sie draußen habe ich zwar ab und zu nach ihr geguckt, war sie da war es schön, wenn nicht wußte ich, sie kommt irgendwann.
Nun habe ich wieder das Gefühl ständig zur Tür zu gehen zu müssen, dabei ist sie jetzt erst 30 Minuten draußen.
Ich muss mich zwingen diesen "Drang" abzulegen.
Ich habe doch das Beispiel von Mohrchen...glücklich war sie nur drin nicht.

Ich vermisse Mohrchen überall und Murkel kann sie im Moment noch nicht ersetzen. Außerdem kristallisiert sie sich gerade als Männerkatze raus, aber ich gönne das Peter .
Wie die vergangene Nacht war weiß ich noch nicht, Peter schläft noch.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4748 von Mona , 27.09.2014 13:53

Liebe Marion,

ich kann dich so gut verstehen. Murkel ist jetzt eure Katze und das Gefühl laufend an die Tür zu gehen, kenn ich auch. Es ist alles noch so neu für dich. Ich drück dir die dass sich das Kontrollgefühl bald legt und es bald normal ist, Murkel kommt und geht

Ja und Mohrchen, die liebe schwarze Miezekatze fehlt dir überall. Das wird noch ein Weilchen dauern. Murkel kann dich nur ein bisschen ablenken, aber das Heimwehgefühl nach Mohrchen ist immer noch da... Mohrchen bleibt immer in deinem Herzen und da wo sie jetzt ist, geht es ihr sehr gut

Diese Katzenklappen mit Sensor finde ich auch nicht gut. Ich hätte Angst meine Katze würde mit dem Halsband irgendwo hängen bleiben
Wir haben Glück. Unser Nachbarkater Carlo von gegenüber ist ein BKH Kater und wiegt 11 Kilo. Der passt gar nicht durch die Klappe. Und die freche Mieze Bella von nebenan schaut Smoky beim reingehen zu, kommt aber nicht nach. Sie weiß nicht wie sie die Klappe aufbekommt. Und ich zeige es ihr auch nicht

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RE: Die Spreewaldkatzen

#4749 von Doro , 27.09.2014 13:59

Liebe Marion , es ist doch natürlich, dass du euer Mohrchen überall vermisst. Schließlich war sie über fünf Jahre lang bei euch. Bist du ganz sicher, dass sie nur im Haus nicht glücklich war?
Ich weiß wohl, dass solche Kätzchen wie Murkel das schönste Leben haben: ein Zuhause und trotzdem Freigang - aber das kann man leider nicht jeder Samtpfote bieten ...

Apropos Katzenklappe: Wenn eure Kellertür einzelne Kästchen hat, wäre das doch kein Problem. Ich stell' dir mal einen Link ein:

http://www.zooplus.de/shop/katzen/balkon...enklappe/136978

Du brauchtest dann kein Halsband, müsstest Murkel nur chippen lassen (oder ist sie das schon?). Ich zitiere mal:

Sureflap-Katzenklappe:"Mit nur einem Knopfdruck speichert die SureFlap die Chipnummer Ihrer Katze. Es ist möglich, bis zu 32 verschiedene Chipnummern zu programmieren. Einmal gespeichert öffnet die SureFlap Katzenklappe nur noch für Ihre Katze; Streuner oder andere unerwünschte Besucher können nicht mehr in Ihre Wohnung eindringen. Auch das spezielle Design des Rahmens lässt fremden Katzen keine Chance, da das gewaltsame Öffnen der Klappe durch Kralleneinsatz nicht möglich ist.
Die Antenne, die den Chip liest, befindet sich im Tunnel, so dass eine außergewöhnliche Reichweite gegeben ist. Auch wenn sich der Chip der Katze ggf. verschieben sollte, wird dieser immer noch problemlos erkannt. Die Katzenklappe mit Chip öffnet innerhalb eines Bruchteils von Sekunden und schließt automatisch innerhalb einer Sekunde nachdem Ihre Katze den Tunnel passiert hat. Zusätzlich besitzt die SureFlap Mikrochip Katzenklappe einen manuellen 4-Wege-Verschluss, der den Automatikverschluss außer Betrieb setzt und einfach ohne Aufwand anzuwenden ist."

Ist nicht ganz billig, aber für die Ewigkeit! Und, wie ich finde, eine tolle Idee!

Ganz liebe Grüße an deine zwei- und vierbeinige Familie von
Doro


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4750 von SpreewaldMarion , 27.09.2014 17:32

Doro, was es nicht alles gibt, das wusste ich bisher nicht, vielen Dank für den Link.

Heute hat sich das wiederholt, was vor 15 Jahren geendet hat.
Moritz war die einzige Katze, die mit größtem Vergnügen mit mir und dem Teppich gespielt hat.
Heute hat mich Murkel damit zum Lachen gebracht.
Der Teppoich ist immer noch derselbe










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RE: Die Spreewaldkatzen

#4751 von Doro , 27.09.2014 17:47

Marion, wie süüüß ! Unsere Minki hat auch gern mit Teppichen gespielt; mein Mann hat ihr dann daraus einen Tunnel gebaut - und das fand sie toll!
Es sind diese kleinen Freuden, die das Leben mit Tieren so lebenswert machen . Mit Murkelchen werdet ihr sicherlich noch 'ne Menge Spaß haben .

Überlegt euch das doch mal mit der Klappe. Dann kann Murkelchen rein und raus, wie sie will, und du musst, wenn die Türen geschlossen sind und sie draußen ist, nicht immer nachschauen, ob sie vielleicht vor dem Haus sitzt und rein will ... Natürlich müsstest du sie erst einmal an eine solche Klappe gewöhnen - aber Katzen sind schlau, wie jedermann weiß !

Lieben Gruß von Doro, und berichte bitte weiter!


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4752 von Isle , 27.09.2014 22:23

Schön, dass es so gut verläuft.


Gedankenkraft ist pure Energie.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4753 von UrsulaL , 27.09.2014 22:55

Marion, Murkel ist soooo goldig . Ihr werdet noch viel Freude an ihr haben.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4754 von SpreewaldMarion , 28.09.2014 09:07

Nachdem Murkel in der zweiten Nacht fast nur in Peters Armen geschlafen hat und er es herrlich fand, lag sie heute Nacht neben ihm und er konnte ungestört schlafen.
Zu mir kommt sie kaum, ich habe die Befürchtung mein Part ist es wieder die Dosen und die Türen zu öffnen und Tunnel mit dem Teppich zu bauen .
Aber ich gönne es Peter von ganzem Herzen, er ist so glücklich darüber.

Gestern habe ich die 317 Seiten der Spreewaldkatzen durchstöbert und alle Bilder und Collagen von Mohrchen in ein Erinnerungsalbum gespeichert.
Sie war wirklich eine Schönheit und ich wollte nie eine schwarze Katze haben, das kann ich heute nicht mehr verstehen.
Ich bin froh, dass ich nichts von der Nierenkrankheit wusste, man kann sowieso dann kaum helfen.
So haben wir bis vor 3 Monaten eine unbeschwerte schöne Zeit mit ihr gehabt ohne sie mit Tabletten oder Spritzen zu quälen.
Das wäre bei ihr auch nicht möglich gewesen. Die gutschmeckende (laut TA) Arthrosetablette war schon sehr schwierig sie ihr zu geben.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4755 von SpreewaldMarion , 28.09.2014 09:26

Noch etwas vergessen...

Ich hatte ja die größte Befürchtung, dass Murkel im Haus über "Tische und Bänke" geht.
So ist es aber nicht, sie ist ganz ruhig, sie ist vorsichtig, macht nichts kaputt.
Im Dachgeschoß traut sie sich nur auf die rechte Seite, ich glaube sie denkt, der Vogel besprüht sie mit Wasser .
Nach wie vor schleicht sie sich an der Seite die Treppe hoch.
Aber das ist auch gut so, das Vögelchen muß beschützt werden.


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