An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#1651 von BEA ( gelöscht ) , 25.06.2012 21:06

Marion, mir laufen bei dieser Vorstellung die Lachtränen runter.
Das arme Mohrchen gibt alles, und niemand vom Katzenvolk nimmt sie ernst
Mohrchen muß sehr gefrustet sein :kaputtlach: :kaputtlach:

BEA

RE: Die Spreewaldkatzen

#1652 von Marina , 26.06.2012 17:41

Ich finde es aber nicht in Ordnung, dass Mohrchen mit ihrem kleinen Handwagen einkaufen gehen muss und sich ihr Futter besorgen muss. :lol: :lol:

LG Frauchen Miezehumpf


Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen !

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1653 von Nanni , 26.06.2012 20:29

SpreewaldMarion

Die Theorie von Miezehumpf ist plausibel :lol: :lol:
In Katzenkreisen bist du und dein Peter über die Dorfgrenze hinaus wohlbekannt!
Mohrchen ist so eine süße Katze, ein kleiner schwarzer :twisted: !

LG Nanni


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1654 von SpreewaldMarion , 26.06.2012 22:53

Und was nun... :shock: :shock: :shock: :? :? :? :seufz:

Morgen war wieder eine OP angesetzt und ich wußte genau, heute kommt eine Katze.
Wir hofften auf Emilia, denn sie läßt sich anfassen, Jamie überhaupt nicht.
Der Transportkorb stand bereit und Emilia kam um 21:30 Uhr.
Peter hoffte auf den Überraschungseffekt und konnte sie greifen.
Was sich dann abspielte, haben in den kühnsten Träumen nicht erwartet.
Das Tier entwickelte eine Kraft, eine Gelenkigkeit, war fast schon im Korb, machte eine Drehung, zerkratzte Peter und weg war sie.
Wir waren so fassungslos...
Dann kam sie wieder, denn sie hatte Hunger.
Ich habe mit ihr geredet, mit den Handschuhen mit ihr geschmust und dann stand ich über ihr, konnte sie greifen.
Ich habe sie wirklich schraubstockartig festgehalten, doch ich kam noch nicht mal bis zum Korb, sie wand sich mit einem gewaltigen Satz aus meiner Umklammerung.
Wir hatten vergessen, dass es sich um eine wilde Katze handelt, die um ihr Leben kämpfte.
Sie kam noch mal wieder, nachdem sie sich vergewissert hat, dass die Tür zu ist uns hat sich wenigstens satt gefressen.
Auf diesem Weg ist es nicht zu schaffen, das ist uns heute klar geworden, im Moment weiß ich nur eins...ich kann nicht mehr :cry:

Liebe Grüße


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1655 von AdsBot [Google] ( gelöscht ) , 27.06.2012 00:11

Liebe Marion - ich bin auch ratlos.... :think: :seufz:

Crissi :heart:

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RE: Die Spreewaldkatzen

#1656 von babs , 27.06.2012 00:59

Liebe SpreewaldMarion,

ich kann Euch sehr gut versteh und es tut mir sooooo sehr leid!
Im Grunde will man den Tier helfen, aber das weiß es nicht.
Positiv zu sehen ist aber das Emilia wiederkam :positiv: .
Da ich so gar keine Ahnung hab, kann ich auch nicht mit einem guten Ratschlag aufwarten :negativ:

Die Fotos von Mohrchen sind wunderschön, besonders gut gefällt mir das Bild wo
Mohrchen ganz entspannt auf der Fensterbank liegt.

:think: vielleicht weiß der eine oder andere doch einen guten Rat. Ihr habt getan was Ihr tun
konntet!

LG babs :winkewinke:

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1657 von SpreewaldMarion , 27.06.2012 07:59

babs, du hast recht, wir haben alles getan was wir konnten.
Wir haben die Katzen mit Geduld versucht an uns zu gewöhnen, sie zahm zu bekommen, bei Emilia sah es ja auch so aus, bei Jamie ist es uns nicht gelungen.
Das Emilia so reagiert hätten wir nie gedacht, vor allem wussten wir nicht was so eine kleine Katze für Kräfte entwickelt wenn sie Todesangst hat.
Eins ist sicher....keiner wird sie einfangen können.
Wir haben im Moment resigniert, werden weiter so weit die Katzen kommen die Pille geben sie dürfen sich jeden Tag satt fressen.

:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1658 von BEA ( gelöscht ) , 27.06.2012 08:14

Liebe Marion

Ich kann gut verstehen, dass ihr im Moment mutlos seid. Nach all den Monaten,in denen ihr die Katzen sozusagen groß gezogen habt, kann man auf eine gewisse Zutraulichkeit hoffen
Aber, wie du sagst,es sind wilde Katze,und sie sind nur vorsichtig.
Immerhin kam Emilia wieder, ein gutes Zeichen. Damit wißt ihr ,dass ihr die Kleine nicht verjagdt habt.

LG
Bea

BEA

RE: Die Spreewaldkatzen

#1659 von kitty ( gelöscht ) , 27.06.2012 08:46

Liebe Marion, ich kann gut verstehen, dass ihr entmutigt seid. Deshalb erzähle ich euch die Geschichte, wie meine Freundin eine fast wilde Katze überwältigt hat. Zwei Jahre, nachdem ich die Katze meiner Mutter zu mir geholt hatte, bin ich umgezogen. Die Katze war total auf meine Mutter fixiert und lie? sich von niemand anderem anfassen. Es war unmöglich, sie in einen Käfig zu stecken. Da hat meine Freundin einen Wäschekorb aus Plastik über sie gestülpt, eine Fu?matte darunter geschoben und das Ganze mit Schnur umwickelt wie ein Postpaket. So haben wir die Katze in die neue Wohnung transportiert. Ich hätte nie gedacht, dass es funktionieren würde.

LG

Kitty

kitty

RE: Die Spreewaldkatzen

#1660 von Doro , 27.06.2012 09:03

Hallo Marion,

versuch doch mal, Emilia fest am Nackenfell zu packen und hochzuheben (ohne Handschuhe, denn dann hat man einen festeren Griff). Den Transportkorb stellst du zuvor auf den Kopf mit dem Türchen nach oben und lässt Emilia mit den Hinterbeinen zuerst hineingleiten. Dann schnell das Gitter schließen und eine Decke oder ein Handtuch über den Korb legen, damit sie nicht in Panik gerät. Wenn man eine Katze am Nackenfell packt (was man ja normalerweise nicht tun sollte), verfällt sie in eine Art Starre, und es geht leichter. Diesen Rat bekam ich vom Tierschutzverein, die das meistens so handhaben. Mir ist das auch schon mal geglückt. Wenn man eine wilde Katze anders packt und versucht festzuhalten, geht das meistens in die Hose, denn die Tierchen entwickeln eine wahnsinnige Kraft. Ich spreche aus Erfahrung.
Versuch's einfach mal, und good luck!

Lieben Gruß von
Doro


Wer ein Tier rettet, verändert nicht die ganze Welt -
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier ...


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1661 von babs , 27.06.2012 09:51

Liebe SpreewaldMarion,

:shock: :shock: :shock: - oh ich könnte das nicht :negativ: , aber vielleicht habt Ihr mit Doros Methode doch eher Erfolg?
Vielleicht nicht Du, sondern Dein Mann mal "beherzt" zugreifen.
Alle Achtung wer das kann, ich nicht, ich kann es schon so nicht haben wenn man Katzen oder auch gerne Kaninchen so packt.
Jedenfalls freue ich mich das Emilia doch kam, so ist sie Euch nicht böse.

LG babs :winkewinke:

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1662 von SpreewaldMarion , 27.06.2012 10:00

Hallo kitty
Gute Ideen muss man haben. :supi:
Doch bei den beiden Katzen geht das nicht, da die Tierärztin einen bestimmten Transportkorb hat.
Sie kann sie darin betäuben, ohne sie rauszulassen. Ihr wurde schon einmal die Praxis durch eine wilde Katze verwüstet.

Hallo Doro
Das ist ein guter Tipp, der allerdings auch nicht bei Jamie funktioniert.
Sie läßt sich nicht anfassen, gehen wir auf sie zu rennt sie weg.
Wir hatten Emilia schon in dem Korb, der Deckel war fast zu, Peter hatte seine Hand noch drin, den Rest kennst du ja.
Aber den Tipp mit dem Nackenfell behalte ich im Hinterkopf.

Nach Absprache mit der Tierärztin versuchen wir es mit einer Lebendfalle.
Sind die Tiere skeptisch und gehen nicht rein, sind wir mit unserem Latein am Ende.
Beruhigungsmittel im Futter bringen gar nichts, die wirken nach 40 Minuten, die Katzen liegen dann betäubt irgendwo und wir finden sie nicht.

:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1663 von Sylvia S , 27.06.2012 10:25

Hallo Marion,

der Griff in den Nacken ist sehr wirkungsvoll. Ich mach das auch, nicht gerne, aber manchmal muss es eben sein. Moon kriegte eine widerliche Paste gegen ihren Durchfall und hat ständig das Zeug ausgespuckt. Also packe ich sie fest im Nacken und spritze ihr das Zeug ins Maul, sie war starr und hat brav geschluckt. Das ist nicht schön, aber eben sehr wirkungsvoll. Man muss aber richtig fest zupacken :whistle:

Lebendfalle klappt fast immer, da werdet ihr bestimmt Erfolg mit haben. Stellt irgendwas rein, dass sie sehr, sehr gerne fressen, wie z. B. Leberwurst, dann gehen sie auch rein. Die Lebendfalle ist auf jeden Fall stressfreier - für Euch und für die Katzen. Allerdings sitzen auch manchmal die falschen Katzen drin :whistle:

Ich drücke weiter die Daumen :daumendrueck:

Liebe Grüße
Sylvia :winkewinke:


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1664 von Cleo , 27.06.2012 10:31

Liebe Marion, :heart:

das ist schon ein Drama mit Euren Miezen.
Genau so sind aber auch unsere Katzen hier auf Arbeit.
Sie lassen sich streicheln, aber nicht anfassen.
Was Doro geschrieben hat stimmt, mit dem Nackengriff,
aber der muß auch richtig sitzen.
Bei unserem Hauskater den wir viele Jahre hatten, hat es nur
mein Mann hinbekommen unseren Kater so zu greifen.Er wollte
auch nie in ein Körbchen.
Der Tierarzt hatte meinem Mann genau gezeigt wie man das machen muß.

Ich hoffe und wünsche Euch sehr, dass Ihr noch eine
Lösung findet. :daumendrueck:
Vielleicht ist die Lebendfalle eine Alternative. :think:
In unserem Urlaub haben wir gesehn das es funktioniert,
da hat der Tierschutz auf diese Weise die Hotelmiezen gefangen.

Herzliche Grüße in den Spreewald :winkewinke:


Cleo

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#1665 von SpreewaldMarion , 29.06.2012 07:24

Einen Tag brauchte Emilia um die Aufregung zu verdauen, gestern war sie wieder da, etwas nervöser, aber keine Angst vor der Hand. :positiv:

:winkewinke:


Marion

 
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