RE: Die Spreewaldkatzen

#2986 von agi , 09.09.2013 17:29

Marion,

zur einen Beruhigung - wenn sie vom Gelben beglückt wurde, dann tut der Gelbe ihren Kätzchen nichts. Wäre ja auch Humbug in der Tierwelt, wo es um Nachkommen geht. Die Geschichte vom tötenden Kater (Bär, etc...) kommt schon vor, aber wenn, dann nur bei Tieren, die sich total fremd sind. Deshalb paaren sich auch viele Tier-Weibchen gerne mit mehreren Partnern in ihrer unmittelbaren Umgebung, weil so ihr Nachwuchs sicher ist und nicht, weil sie so sexwütig sind.

Mehr kann ich dein armes Herz nicht beruhigen. Aber nimm einfach das Beste an, du Liebe.

:heart: agi

Zitat
Der männliche Eisbär als potenzielle Gefährdung vom Nachwuchs

Es wird immer wieder von Tötungen des Nachwuchses durch erwachsene Männchen berichtet, was der Erhaltung der Art eigentlich widerspricht. Nicht die Erhaltung der Art, sondern "der Gen-Egoismus, die Weitergabe eigener Erbanlagen", ist die treibende Kraft im Tierreich, nimmt man derzeit an. Wenn ein Männchen fremde Jungtiere, die noch gesäugt werden, tötet, wird das Weibchen in kurzer Zeit wieder paarungsbereit. Auch bei Eisbären: Ein Weibchen, das seine Jungen verliert, kommt noch im selben Frühjahr in die „Hitze“. Bei erfolgreicher Aufzucht liegt das Geburtenintervall dagegen bei mindestens drei Jahren.

Allerdings soll ein Männchen genau wissen, mit welchen Weibchen es sich gepaart hat. Da sich ein Weibchen, wie man mit moderner Forschungshilfe wie Radar fest gestellt hat, gerne mit einer Vielzahl an Männchen bereitwillig paart, stellt das für ihre kommenden Jungen auch eine Art Rückversicherung dar. Denn diese Bärinnen haben vor ihnen nichts zu befürchten, auch wenn die Jungen einen anderen genetischen Vater haben. (Derzeit noch eine Hypothese, es laufen Untersuchungen dazu)

Die Gefahr der Kindstötung ist in der Theorie glücklicherweise größer als in der Praxis. Derzeit berichtet man von nachweislich 3 dokumentierten Fällen. Aus der Sicht der Bärin sieht die „Rechnung“ ganz anders aus. Sie hat ihre Gene bereits vervielfältig und will ihren „Erfolg“ nicht gefährden. Daher machen Bärinnen mit Jungen im Frühjahr, also in der Paarungszeit, stets einen großen Bogen um geschlechtsreife Männchen, bewegen sich mit ihren Jungen im arktischen Sommer mehr im Land, während die Männchen sich eher in Küstennähe aufhalten. So weichen sie den gefahrvollen Begegnungen mit männlichen Eisbären aus.

http://suite101.de/article/der-maennlic ... ion-a83768

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2987 von SpreewaldMarion , 09.09.2013 19:50

Ich wusste es, ihr Lieben, dass ihr mir mit Ratschlägen zur Seite stehen werdet.

Liebe agi, vielen Dank für diese Information, die für mich neu war, aber die Erklärung ist absolut einleuchtend.

Je näher der Zeiger der Uhr auf 18 Uhr ging, so mulmiger wurde mir.
Ich wollte einfach den Kopf in den Sand stecken, nichts sehen und hören, was sich dort auf dem Müllplatz abspielt, wer da ist.
Aber die Vernunft siegt natürlich und so machte ich mich um 18:30 Uhr auf den Weg.
Alles in doppelter Menge hatte ich mit, vielleicht frisst Emilia heute 800g so wie ihre Mutter vor 2 Jahren.
Als ich ankam, sah ich schon von weitem, dass sie auf einem Autoreifen sitzt und ich war so erstaunt sie zu sehen, dass ich vergass zu fotografieren, da hättet ihr die schlanke Figur sehen können.
Sie kam mir entgegen gerannt und auch Jamie kam aus einem Stapel Autoreifen hervor.
Beide sprangen auf den Anhänger und kuschelten.
Zuerst die Milch, die Jamie wie immer einatmete und Emilia ließ sie stehen :shock:
Ich hatte für Mohrchen Putenleber gekauft und abgebraten, die sie schwesterlich mit den anderen Katzen teilen muss.
Das mochte Emilia, aber nicht gierig, sondern langsam. Auch über das Katzenfutter stürzte sie sich nicht, aber sie frass es.
Plötzlich kann ich auch sie anfassen und ich nutzte die Gunst der Stunde und fasste ihr natürlich mit Handschuhen unter den Bauch.
Fühlen konnte ich keine Zitzen, doch ich möchte nicht zu früh jubeln.
Dann habe ich noch vorsichtig und mit gemischten Gefühlen in einige Autoreifen geguckt und nichts gesehen oder gehört.
Die Hoffnung keimt auf...waren es doch viele Mäuse und dann 4 Tage Fastenzeit?

Ich möchte mich wieder einmal bei euch bedanken, dass ihr uns schon zwei Jahre hier im Katzenzimmer begleitet und und mit Rat und Tat so lieb zur Seite steht.

:heart: :winkewinke: :heart:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2988 von Goldammer , 09.09.2013 19:58

Liebe Katzenmama Marion,
auch wenn ich Dir mangels einer eigenen Katze (nicht mehr jedenfalls) nicht mit Ratschlägen zur Seite stehen kann, bin ich ständig beeindruckt von der Spannung im Katzenzimmer.
Und :daumendrueck: für Deine Sorgen und Nöte kann ich allemal!
Möge die Freude an Deinen Pfleglingen die Sorgen weiter überwiegen!

Ganz liebe Grüße :heart: in den Spreewald!

Goldie


Goldammer

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2989 von SpreewaldMarion , 10.09.2013 17:43

Heute wurde ich um 6 Uhr mit Kranichgeschrei geweckt und sie schreien immer noch :whistle: .
Ich habe gedacht, dort sind viele Kraniche, so laut sind sie, doch ich habe nur zwei Paare entdeckt.
Sie rühren sich stundenlang überhaupt nicht vom Fleck, gehen höchstens ein paar Schritte auf und ab.









Hier kommen Jamie und Emilia ab und zu raus




:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2990 von UrsulaL , 10.09.2013 21:19

Liebe Marion,

ich habe Kraniche bis jetzt nur im Zoo gesehen. Das sind wunderschöne Vögel.

Das Plätzchen von Emilia und Jamie ist nicht sehr kuschelig, aber wenigstens trocken.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2991 von SpreewaldMarion , 11.09.2013 16:29

Gestern vor 14 Tagen habe ich heimlich das Katzenhäuschen auf das Grundstück der Nachbarn gebracht und erst gestern, 14 Tage später hat es Peter gemerkt. :lol:
Und daran ist Jamie schuld.
Wenn es geregnet hat, ist er nie am Müllplatz, gestern habe ich Emilia angetroffen, was mir wieder Hoffnung macht...wenn sie jeden Abend dort ist....

Jamie war 10 Wochen nicht mehr bei uns an der Terrassentür, gestern kam er vorsichtig und nervös an.
Er hatte noch nicht alles aufgefressen, rannte er weg, denn Murkel tauchte auf.
Sie kommt nie abends, warum nun ausgerechnet gestern, als Jamie endlich wieder vorbei kam?
Da Jamie in solchem Fall immer hinter das Häuschen rannte, ist Peter aufmerksam geworden.
Auf seine Frage...wann hast du denn das Katzenhaus weggebracht, war meine Antwort....vor 14 Tage :kaputtlach: .
Das wurde kommentarlos hingenommen. ;-)

In dem Häuschen, sowie im Pferdestall war gestern das Heu etwas zusammengedrückt, es sah so aus, als ob eine Katze dort war.

:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2992 von Mona , 11.09.2013 19:52

Liebe Marion,

es ist immer wieder wunderschön deine Katzengeschichten zu lesen. :D

Wie du und Peter sich um die Katzenbande kümmert, ist herzerwärmend :heart:

Warum Murkel gestern Abend genau dann gekommen ist, als Jamie mal wieder bei euch vorbeischaute, verstehe wer will. Man kann in die Katzenköpfchen einfach nicht hineinschauen ;-)

Schön, dass das Katzenhäuschen von einer Mieze angenommen wurde :top:

LG
Mona :winkewinke:


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2993 von SpreewaldMarion , 12.09.2013 08:45

Pünktlich um 18:30 Uhr sind Jamie und Emilia zu unserer Verabredung da.







:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2994 von SpreewaldMarion , 12.09.2013 08:47

Mona, das gab uns auch zu denken....lauert sie hier auf dem Grundstück, um ihre Kinder zu verjagen?

:winkewinke:


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2995 von Mona , 12.09.2013 10:52

Hallo Marion,

das könnte sein, man hört ja immer wieder, dass Katzen irgendwann ihre Kinder vertreiben.

Jamie und Emilia sind so hübsch und richtig goldig. :heart: :heart: Ich bin gespannt, ob sie sich wenn es kälter wird, wieder näher an eurem Haus aufhalten.

LG
Mona :winkewinke:


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2996 von BEA ( gelöscht ) , 12.09.2013 11:54

Liebe Marion

Ich grinsen als ich las wie lange Peter brauchte, um das Häuschen zu vermissen. :D

Jamie und Emilia scheinen sich in dem Müllhaufen wohl und sicher zu fühlen, sonnst würden sie dot nicht ihr Plätzchen haben.Beide sind sehr schön.

Murkel scheint ihr Revier zu verteidigen.

Ich finde euer Engagement für die Murkelei nach wie vor enorm. Ihr seid großartig.

Bea :winkewinke:

BEA

RE: Die Spreewaldkatzen

#2997 von GiselaH , 12.09.2013 21:53

Hallo Marion,

ich kenne den Radau, den Kraniche machen, gut. Bei uns lebt auch ein Pärchen auf der Wiese vorm Haus.
Aber diese Art Lärm klingt doch fast wie Musik in den Ohren.

Emilia und Jamie sehen wunderschön aus. Ich wünsche den beiden von Herzen, dass sie noch vor dem Winter ein sicheres und vor allem windgeschütztes Plätzen finden.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#2998 von Ursi , 16.09.2013 21:04

Nichts neues an der Front :think:

Wie managt ihr das wenn ihr in Berlin seit ?
Wer versorgt dann Jamie und Co.

Wahrscheinlich könnt ihr ja eh nicht lange wegbleiben, oder ?

Ja,ja...die lieben Miezis :heart:


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RE: Die Spreewaldkatzen

#2999 von kitty ( gelöscht ) , 16.09.2013 21:19

Hallo Ursi, da Marion und Peter perfekte Katzeneltern sind, lassen sie ihre Lieblinge nie zurück, ohne vorgesorgt zu haben. Entschuldige Marion, wenn ich dir vorgreife.

Liebe Grüsse

Kitty

kitty

RE: Die Spreewaldkatzen

#3000 von Ursi , 16.09.2013 21:22

Kitty, das weiss ich natürlich auch und Marion kann sicher auch nicht länger als ein paar
Tage ohne ihre Schar sein. Dennoch ist es nicht immer einfach Ersatz Dosenöffner zu finden....

Kitty, wie geht's Dir ? Wie geht's Deinen Miezen ? Wie gehen die restlichen mit dem Verlust
um ?


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