An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#4831 von Mona , 04.10.2014 19:55

Liebe Marion

ich kann dich sooo gut verstehen.
Deine Gedanken sind immer wieder bei Mohrchen und das wird auch noch eine Weile so schmerzlich bleiben.
Ich weiß, meine Worte können im Moment nicht viel trösten, aber mit der Zeit wirst du an Mohrchen denken, mit einem lächeln im Gesicht und dann tut es nicht mehr so weh und du freust dich, dass Mohrchen dich eine Zeit im Leben begleitet hat.

Testament einer Katze ( Margaret Trowton)

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles was sie haben, denen zu hinterlassen die sie lieben.
Ich würde auch solch`ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebenden Arm

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:"Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh."
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse ist alles, was ich geben kann.


So hast du es gemacht und der süßen Murkel ein glückliches Zuhause gegeben. Mohrchen wir sich freuen und Mohrchen wird niemals vergessen sein

Mona


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4832 von Goldammer , 04.10.2014 19:57

Mona


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4833 von SpreewaldMarion , 05.10.2014 09:02

Liebe Mona

Seit 14 Tagen habe ich am PC ein Taschentuch zu liegen und das musste ich bei deinen so wahren Worten gleich wieder benutzen.
Ja, Murkel hat das Erbe angetreten und ich hoffe, wenn Mohrchen von oben runter guckt, ist sie nicht böse darüber.


Mohrchen war nie so anhänglich wie Murkel, bei jedem noch so kleinen Schritt auf uns zu waren wir glücklich.
Ich werde es nie vergesessen...es war der 31.12. 10, fast Mitternacht.
Ich saß kurz alleine im Zimmer weil ich mich mit meinem Rentenantritt in einer Stunde nicht so recht anfreunden konnte.
Plötzlich war Mohrchen da und hat sich das erste und einzige Mal auf meinen Schoß gesetzt ( sonst stand sie nur).
Das war ein Zeichen, ich habe es nie bereut, nicht mehr zu arbeiten.


Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher...soll ich mich darüber freuen, obwohl ich es mir so gewünscht habe?
Gestern ist Murkel an Peter vorbei gegangen und hat von 20- 23 Uhr auf meinem Schoß geschlafen.
Ich brauche es euch nicht erzählen, wie oft meine Fußsohle gejuckt hat oder ich mich eigentlich mal bewegen wollte.
Ich habe es ausgehalten, aber fragt nicht wie ich dann aufgestanden bin.
Allerdings hat sie dann weiter in Peters Bett geschlafen (darüber war ich nicht böse), endlich konnte ich mich ausstrecken.


Als meine Nachbarin gestern Emilia gefüttert hat war sie auch glücklich.
Emilia kam auf sie zugerannt und hat sich an ihre Hand angekuschelt.
diese kleine Katze hat so einen Hunger, sie schlingt alles runter, im Moment reicht keine Büchse für beide Katzen, es muss mehr sein.
Sie werden sich einen Winterspeck anfressen.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4834 von GiselaH , 05.10.2014 09:16

Liebe Marion,

ich verstehe auch gut, wie sehr dir Mohrchen fehlt. Es ist ja uch erst ein paar Tage er, dass ihr sie gehen lassen musstet.
Es wird auch in Zukunft immer wieder Momente geben, in denen du traurig bist. Aber sie werden irgendwann weniger werden.

Das "Testament einer Katze" und ein "Testament eines Hundes" hängen in meinem Arbeitszimmer an der Wand.
Weil ich die Worte so wahr, richtig und wichtig finde, praktiziere ich seit vielen Jahren das, was darin steht.

Darüber, dass Murkel es sich gestern auf deinem Schoß gemütlich gemacht hat, musste ich schmunzeln.
Ich glaube, sie hat noch nicht endgülig entschieden, wie sie sich ihr Leben im Haus einrichten wird.
Wie schön, dass Emilia sich mit der Nachbarin so gut angefreundet hat.

Euer Leben mit den Tieren war, ist und wird auch in Zukunft spannend und interessant bleiben.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4835 von UrsulaL , 05.10.2014 11:09

Liebe Marion,

ich kann das so gut nachempfinden, wie sehr Mohrchen Dir fehlt. Überall siehst Du sie noch, und alle ihre Gewohnheiten
sind Dir noch so vertraut. Das Testament einer Katze und eines Hundes berühren mich sehr.
Mohrchen hat wohl an dem Abend genau gemerkt, dass Du traurig und unzufrieden warst. Tiere sind so feinfühlig.

Im Augenblick sieht es doch so aus, als wenn Murkel ihre Liebe zwischen Dir und Peter aufteilt.

Ich glaube, wenn Eure neuen Nachbarn endgülitg im Spreewald wohnen, dann bekommen Emilia und Jamie bestimmt
auch ein Zuhause, denn Emilia mag sie ja wohl schon sehr und umgekehrt ist es genauso.

Emilia und Jamie werden sich wohl jetzt Winterspeck anfuttern.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4836 von Doro , 05.10.2014 14:27

Liebe Marion ,

so ist das, wenn man ein geliebtes Tier verliert. In den ersten Tagen ist noch der Schock stärker und man kann das Ganze nicht richtig begreifen. Es dauert eine Weile, und dann wird man von seinen Gefühlen übermannt.
Mit der Zeit jedoch wird der Schmerz weniger, aber verschwindet nie ganz.
Ihr habt alles für Mohrchen getan, und das muss euch trösten.
Und nun habt ihr Murkel ein wunderschönes Zuhause gegeben, und ich denke, Mohrchen wird sich darüber freuen.

Die 10 Bitten einer Katze an den Menschen

1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich ein Leiden bedeuten.
Bedenke es, ehe Du mich anschaffst!
2. Gib mir Zeit, mich bei Dir einzuleben und zu verstehen, was Du von mir verlangst!
3. Pflanze Vertrauen in mich! Ich lebe davon.
4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein!
Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde. Ich habe nur Dich!
5. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird: Ich vergesse es nie.
7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass ich mich wehren und Dich mit Leichtigkeit kratzen und beißen könnte, dass ich aber keinen Gebrauch davon mache.
8. Ehe Du mich "unwillig" oder "bockig" schimpfst, bedenke, ich bin ein eigenwilliges Wesen, das sich Dir nie ganz unterordnen kann.
9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt.
10. Geh’ jeden schweren Gang mit mir.
Sage nie: "Ich kann sowas nicht sehen" oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen".
Es ist leichter für mich, mit Dir.

Ihr beide, Marion und Peter, habt ihr diese Wünsche erfüllt ...

Ich musste schmunzeln, als du schriebst, wie Mohrchen plötzlich auf deinen Schoß kam , um dich zu trösten!
Wenn ich mal traurig war und in Minkis Fell geheult habe, hat sie mich immer gebissen - sie konnte meine Traurigkeit nicht ertragen!

Rührend, dass du Murkel stundenlang auf deinem Schoß hast schlafen lassen und dich nicht gerührt hast ... Das könnte ich nicht; dazu bin ich viel zu hibbelig .
Wie schön, dass sie euch beide liebt!
Und ihre Kinder werden ein schönes Zuhause bekommen bei euren Nachbarn .

Liebe Grüße von Doro


Wer ein Tier rettet, verändert nicht die ganze Welt -
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier ...


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4837 von SpreewaldMarion , 05.10.2014 18:30

Danke liebe Doro für die Worte, sie sind so wahr...


Wir waren heute um 11 Uhr mit den Berliner Nachbarn verabredet und wollten zum Erntedankfest fahren.
Um 9 Uhr habe ich Murkel rausgelassen, um 10 Uhr war sie wieder an der Tür und kam rein.
Sie ging hoch zum Dachboden und war sicher müde (kein Wunder ).
Als ich kurz vor 11 Uhr zu Peter sagte...wir müssen sie doch rauslassen, wir bleiben lange weg, sagte er... ihr werdet es kaum glauben,
sie kann drin bleiben, das ist doch nicht schlimm.
Ich habe ungläubig geguckt und wir sind losgegangen.
Als wir um 16 Uhr wieder kamen, kam sie uns erfreut entgegen, hat etwas gefressen, gespielt und ist wieder ins Dachgeschoß gegangen.
Der Vogel lebt noch, sie tut ihm gar nichts, das hat Mohrchen sogar mehr veranstaltet.
Wir haben gedacht, Murkel geht im Haus über Tische und Bänke, das macht sie überhaupt nicht, sie ist ganz ruhig, macht gar nichts kaputt.
Sie ist mindestens 2 Kilo schwerer als Mohrchen, sie schleicht aber durchs Haus, Mohrchen hat auf der Treppe getrampelt wie ein Mensch.
Wir wussten immer wo sie ist, Murkel müssen wie suchen.
Mohrchen hat vor allem im letzten Jahr ihre Wünsche so laut zum Ausdruck gebracht, dass wir fast senkrecht standen.
Murkel ist bis auf ein verhaltenes Piepsen wenn sie raus möchte ganz ruhig.
Wir haben sie noch nicht laut miauen gehört, außer das erste Mal im Transportkorb zum Tierarzt.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4838 von GiselaH , 05.10.2014 19:28

Ich glaube, Murkel beginnt ihr neues Reich zu genießen .

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4839 von SpreewaldMarion , 06.10.2014 18:51

Ich habe es mir doch so gewünscht... und nun bin ich und viel Platz hat mir Murkel auch nicht gelassen.
Als sie dann noch anfing, mich ununterbrochen zu putzen bin ich aufgestanden .



Zum Glück wetzt sich Murkel die Krallen draußen und nicht drin





Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4840 von Monika aus Berlin , 06.10.2014 19:18

Schön, dass wieder Freude einkehrt im Katzenzimmer.
Sei doch froh, dass sie sich Murkelchen ordentlich putzt, wenn sie ins Bett geht.


Monika


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4841 von GiselaH , 06.10.2014 20:40

Zitat
Ich habe es mir doch so gewünscht... und nun bin ich und viel Platz hat mir Murkel auch nicht gelassen.


Ich war mir ziemlich sicher, dass es so kommen wird .

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4842 von Doro , 07.10.2014 09:01

Ein fröhliches "Guten Morgen" ins Katzenzimmer !

Liebe Marion, das nennt man "Katzenwäsche" - und zudem sparst du 'ne Menge Wasser, wenn du dich nicht selber putzen musst !
Süüüße Fotos von eurem Murkelchen!

Mach's gut, streichel die Süße mal von mir und sei lieb gegrüßt von
Doro


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RE: Die Spreewaldkatzen

#4843 von BEA ( gelöscht ) , 07.10.2014 11:24

Liebe Marion

Di Murkelbilder sind süss.
Die kleine Madame weiß was sich gehört, ehe man zu Bett geht, und putzt dich gleich noch mit. Ist doch sehr aufmerksam von ihr.

Bea

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RE: Die Spreewaldkatzen

#4844 von Nanni , 08.10.2014 11:06

Liebe Marion,
nach längerer Zeit bin ich auch mal wieder hier.
Murkelchen hat das Paradies auf Erden... draußen wie drinnen
Das mit Mohrchen bedauere ich sehr, doch war ihre Zeit wohl vorbei!
Ein Tier, das man über Jahre betreut hat, vergisst man nie und das ist gut so.
Alles Liebe für dich und Peter samt Samtpfoten
Nanni


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#4845 von uschi111 , 08.10.2014 12:25

Liebe Marion,

gerade aus dem Urlaub zurück lese ich, dass Mohrchen über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Es tut mir so leid für dich und Peter, denn wir haben ja öfter darüber gesprochen, wie schwer es ist, ein geliebtes Tier zu verlieren.
Mohrchen hat dem Himmel auf Erden bei euch gehabt und wird immer in eurem Herzen bleiben.

Ich habe mich aber gefreut, dass ihr Murkel jetzt im Haus rumgeistern lassen könnt und die Bilder von Frans sind einfach zauberhaft.
Ich glaube auch dass es gut war so einen Freund wie Frans in der schweren Zeit bei euch zu haben.

Mir gefällt euer Murkelchen sehr und die Bilder wie sie mit dem Teppich spielt erfreuen das Herz.
Ich bin gespannt wie sie sich entwickelt und ob sie auch eine "Hauskatze" wird.

Sei lieb gedrückt
uschi111

 
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