An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#5011 von Doro , 13.11.2014 13:14

Bravo, Murkelchen !

Oder vielleicht, liebe Marion, hat sie es in eurer Abwesenheit versucht und eine böse Überraschung erlebt . Und nun tut sie so, als wäre das Ganze für sie uninteressant geworden - Katzen eben!

Diese beiden Sprüche habe ich kürzlich bei Frollein Google entdeckt und fand sie sehr passend:

Die Liebe der Menschen zu Katzen ist ebenso stark wie die Liebe der Menschen
zu anderen Menschen.
Denn obwohl wir verschiedenen Arten angehören,
beruht unsere Beziehung auf Gleichberechtigung
- wenn man annimmt, dass Menschen und Katzen gleich sein können.
Nicht alle Katzen glauben das. Manche bringen es ziemlich deutlich zum Ausdruck,
dass Menschen in ihren Augen nur nette Haustiere sind.

(Celia Haddon)

Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen,
aber sie besitzen soviel Weisheit, dass sie es für sich behalten.

(Mary E. Wilkins Freeman)

Liebe Grüße von Doro


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5012 von SpreewaldMarion , 14.11.2014 19:24

Doro, das sind wieder zwei Wahrheiten

Als ich heute vor 16 Uhr zu den Katzen ging, sah ich Teddy auf dem Holzstapel sitzen, Pies kauerte zwischen den Wohnwagen der Nachbarn und dem Holzschuppen.
Mein erster Gedanke...auch das noch, nun nimmt Teddy den Kids das zu Hause weg und machte ksch, Teddy verschwand hinter einem Holzstapel, Pies blieb sitzen.
Erst nach meinem 3. in seine Richtung geworfenen Apfel (habe diese kleinen Wurfgeschosse vorsichtshalber griffbereit) verschwand er nach Hause.
Ehe ich überlegen konnte was ich nun mache, kam Jamie hochgesprungen, Emilia folgte ihm.
Beide bekamen Futter, dass ich nicht jeden Tag dabei habe, ist etwas teurer und schmeckt bestimmt besser.
Sie atmeten es ein, dann kam Teddy angeschlichen.
Emilia stört das gar nicht, Jamie ist ängstlich, machte Katergeräusche und ging zur Seite.
Teddy war inzwischen neben Emilia angekommen, ich habe die Büchse durch drei geteilt und noch viel Trockenfutter in die Schüssel gemacht und bin gegangen.
Peter stellt immer die gleiche Frage...wer war da?
Als er hörte, dass Teddy auch am Futterplatz war, sagte er....wenn er da bleibt und die Katzen sich einigermaßen verstehen, kann er dort von uns gefüttert werden. Geh doch noch mal mit Futter hin.
Und das aus seinem Mund, der heute beim Einkaufen gejammert hat, als ich wieder 10 Büchsen in den Einkaufskorb tat.
Als ich zum 2. Mal bei den Katzen ankam, frass Teddy immer noch, verschwand sofort als er mich kommen sah.
Auf mein Rufen hin kam Jamie aus dem Katzenhäuschen, als er sah, dass ich Sahne dabei hatte verlor er für einen Moment seine Angst.
Allerdings war er sofort weg als Teddy näher kam.
Auch Emilia frass noch eine Portion und Teddys Napf habe ich bis oben hin gefüllt.
Heute habe ich 1 Kilo Futter da gelassen.
Nun muss ich noch die Nachbarn davon überzeugen, dass auf ihrem Grundstück eine 3. hungrige Katze ist.
Ich habe mir schon eine Geschichte zurecht gelegt, die wahrscheinlich sogar wahr ist.
Teddy wird im Sommer über in dem verlassenen Dorf von Urlaubern gefüttert, sie haben dort ein Ferienhaus gemietet.
Nun sind sie wieder in Berlin und Teddy hat Hunger. Er hat nicht vergessen wo der Tisch immer reichlich gedeckt war.
Der Berliner Nachbar hat mir heute zwei Entwurmungstabletten mitgebracht, nun brauche ich noch eine dritte für Teddy.
Das bleibt aber das Geheimnis zwischen Teddy und mir, Peter macht schon genug so .
Morgen nehme ich die Kamera mit, vielleicht habe ich Glück, dass alle drei harmonisch nebeneinander fressen.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5013 von SpreewaldMarion , 14.11.2014 19:48

Gestern Abend hat Peter mit Murkel 2 Stunden im Wohnzimmer gesessen ohne sich rühren zu können.
Das kommt davon, dass er nicht das gleiche Fernsehprogramm sehen möchte wie ich.
Ich habe dabei meine Fingerfertigkeit geübt.
Renate hat mir am Tag vorher gezeigt wie man aus den winzigen Loom Ringen ein Armband herstellt.
Da ich die kleinen Gummiringtütchen in fast jedem Laden sehe, wollte ich endlich mal lernen wie soetwas geht.
Peter rief ab und zu rüber....komm mich mal ablösen, doch ich hatte die Ringe über drei Finger gezogen, das Armband war erst zur Hälfte fertig und konnte nicht aufstehen.
Als ich nach 2 Stunden zu ihm kam, hat er sich aus dem Sofo hochgeschraubt und mein erstes Werk war fertig.










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RE: Die Spreewaldkatzen

#5014 von GiselaH , 14.11.2014 20:15

Beim Anblick von Murkelwürde ich am liebsten gleich zu schnurren anfangen.
Das sind soooo schöne Bilder.

Irgendwie wusste ich, dass ihr in eurem Herz auch noch einen Platz für den wieder aufgetauchten Teddy habt.
Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass deine Geschichte stimmt.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#5015 von Monika aus Berlin , 14.11.2014 21:51

Auch ich habe gewußt, dass Du Teddys Blick nicht widerstehen kannst.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5016 von BEA ( gelöscht ) , 14.11.2014 22:55

Ich habe auch darauf gewartet, dass Teddy seinen eigenen Futternapf bekommt.
Die Murkelfotos sind umwerfend.

Bea

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RE: Die Spreewaldkatzen

#5017 von Doro , 15.11.2014 08:15

Auch ich wusste das mit Teddy - du hast eben ein riesengroßes ! Ich find's einfach schön, dass er noch lebt, und hoffe sehr, dass seine Anwesenheit Emilia und Jamie irgendwann nicht mehr stört.

Ich kenn' das ja: bei mir werden's auch immer mehr - aber jetzt ist Schluss mit neuen Katzen ! Gestern hat Schneeflöckchen meinen kleinen scheuen Clown auf den Baum gejagt (ich war sehr böse auf ihn! und hoffe, dass sich das irgendwann beruhigt, wenn sich seine Hormone nach der Kastration erstmal umgestellt haben ...)

Im Moment schmelze ich dahin; die Fotos vom sanft schlummernden Murkelchen sind sooo goldig !

Liebe Grüße und


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5018 von SpreewaldMarion , 15.11.2014 09:29

Ihr Lieben

Ich freue mich dass ihr mich besser kennt als ich mich selber .
Ja, ich hatte einen dicken Klos im Hals wenn ich Teddy an der Tür habe sitzen sehen und geahnt habe, dass er nichts mehr zu fressen bekommt.
So manches Mal hat die Hand gezuckt, dann hat die Vernunft gesiegt.
Die drei Katzen kennen sich, sie haben am Müllplatz schon zusammen gefressen.
Nun hoffe ich, dass sich Jamie nicht verjagen läßt, wo sollte er denn auch hin?
Ich stelle jetzt doch noch einen isolierten Transportkorb in den Holzschuppen, da muß aber der sportliche Nachbar über das ganze Holz klettern.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#5019 von Steffi B. , 15.11.2014 09:32

Hallo Marion

auch wenn ich nicht viel schreibe, lese ich hier doch mit

Und ich habe innerlich gehofft, dass der süße Teddy "gewinnen" wird Und siehe da!

Dann drücke ich mal die Daumen, dass sich deine Katzen alle vertragen

Steffi


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#5020 von Mona , 15.11.2014 12:28

Hallo Marion,

ich wusste es auch, der Teddy bekommt seinen eigenen Fressnapf von euch
Du kannst dein großes Herz nicht veschließen und den Blick von Teddy auch nicht wiederstehen.

Die drei Miezen gewöhnen sich schon aneinander

Die Fotos von der schlafenden Murkel sind sooo süüß

Mona


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#5021 von Doro , 15.11.2014 13:08

So ist's recht, liebe Marion ! Der Winter naht, und man kann die Fellnasen ja nicht verhungern oder erfrieren lassen, gell ? Der Gedanke bricht einem das Herz.
Ich hoffe auch, dass sich die drei vertragen und Jamie seine Scheu verliert!

Bitte drück mir ebenfalls die Daumen, dass das im Winter mit dem Schneeflöckchen und meinen anderen Kätzchen gutgeht im Gartenhaus, wenn's schneit und friert ... Ich hab' richtig Angst davor .

Doro


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5022 von RCS , 15.11.2014 15:07

Bravo Marion,
hab schon die ganze Zeit gedacht, daß Du das nicht machen kannst.
Was hat der arme Kater getan? Es ist gut so, nimm ihn auf und betreu ihn mit den anderen.
LG Renate


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#5023 von Doro , 15.11.2014 16:54

Liebe Marion , ich denke gerade so: Vielleicht solltest du dir überlegen, den Teddykater kastrieren zu lassen (er war doch mal so zutraulich). Wenn du deinem Tierarzt sagst, er wäre dir zugelaufen, rechnet er bestimmt nach Tierschutzrichtlinien ab (meine Ärztin macht das ohne weiteres, und es ist dann billiger). Frag ihn/sie einfach danach.

Weißt du, wenn man unkastrierte Streuner füttert, findet die natürliche Auslese nicht mehr statt - und es werden immer mehr und mehr, so dass das Elend immer größer wird ... Außerdem ist das Leben für Kastraten nicht mehr so stressig und gefährlich. Nur ein Denkanstoß. Es könnte sein, dass die drei sich dann auch besser verstehen. Die Vorsitzende vom Tierschutzverein, bei dem ich Mitglied bin, sagt immer: kastriert und unkastriert zusammen funktioniert nicht ...


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5024 von Goldammer , 15.11.2014 19:17

Marion
Ich bin so froh, dass "mein" Teddy in eurem Leben zu bleiben gedenkt und dass Du versuchst, Harmonie da reinzubringen. Es ist - wie überall - so schwer, allen gerecht zu werden.
Das Murkelchen ist, wie man auf den entzückenden Bildern sieht, schon vollkommen zur Hauskatze geworden

Die Spreewaldkatzenstory bleibt einfach spannend...
Lieben Gruß!


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RE: Die Spreewaldkatzen

#5025 von SpreewaldMarion , 16.11.2014 15:42

Unsere neue Nachbarin ist so eine liebe, sensible, feinfühlige Frau, da hatte ich kein Problem, sie heute anzurufen und ihr von Teddy zu erzählen.
immerhin ist ja damit zu rechnen, dass sie bei ihrem Einzug ins neue Haus gleich drei Katzen haben (für das geldliche werden wir weiterhin zuständig sein müssen).
Er war mit Yellow Gassi, ich habe es genau richtig abgepasst. Er mag die Katzen, duldet sie, ist aber ein Hundemensch und etwas unsensibel.
Heute habe ich in den Pferdestall geguckt ob im Transportkorb Spuren vom Einzug einer Katze im Heu zu sehen ist.
Mir sind die Gesichtszüge entgleist, er hat die beiden Fahrräder genau an den Transportkorb gelehnt, obwohl der Pferdestall groß ist.
Morgen gibt es eine ordentliche Ansage wenn er kommt. Er muss die schlucken, denn ich bin diejenige, die für Handwerker die Türen aufschließt usw.
Sie war sofort einverstanden, dass Teddy auf ihrem Grundstück ist und gefüttert wird.
Eben war ich da und hatte Glück, Emilia und Jamie waren da und haben ihr Entwurmungsleberwurstkügelchen eingeatmet.
Wie freue ich mich auf den Rest der Leberwurst .
Ich glaube Teddy ist auf dem Müllplatz, dort sind noch einige Heuballen. Zur Fütterungszeit gegen 16 Uhr wird er sich einfinden.


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