RE: Die Spreewaldkatzen

#9271 von SpreewaldMarion , 29.11.2019 16:11

Laika, ich freue mich, dass du gerne hier im Katzenzimmer bist und Freude an den Geschichten und Erlebnissen hast.
Ich freue mich über jede Resonanz, denn dann macht es Spaß weiter zu machen.

Liebe Grüße aus dem Spreewald


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9272 von GiselaH , 29.11.2019 19:53

Liebe Marion,

die Katzen zu versorgen, kann ziemlich anstrengend sein. Aber durch die Plane ist ihr Zuhause jetzt viel besser geschützt.
Jamie kann ein echter Rabauke sein. Gut, dass du Emilia zur Seite stehen konntest.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9273 von Filomena ( Gast ) , 30.11.2019 15:00

liebe Spreewaldmarion
auch ich lese fast täglich in Deinem Katzenzimmer und freue mich über jeden Erfolg von Dir und über die schönen Bilder, wie lieb von Dir, dass Du die Kätzchen so gut versorgst, dankeschön und herzliche Grüße
Filomena

Filomena

RE: Die Spreewaldkatzen

#9274 von SpreewaldMarion , 30.11.2019 17:28

Liebe Filomena

Das freut mich ganz doll, dass du dich hier mal wieder meldest.
Wir haben uns zu einem Knut Treffen kennengelernt und ich war so erstaunt was du alles von den Spreewald Katzen weißt und habe mich sehr darüber gefreut.
Ich glaube das ist 2 Jahre her?


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9275 von SpreewaldMarion , 30.11.2019 17:33

Murkel, ihr Personal und ihre Kinder wünschen allen Freunden der Spreewald Katzen eine schöne Adventszeit


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9276 von SpreewaldMarion , 30.11.2019 18:07

Ich habe Murkel sooft Bilder gezeigt und gesagt... guck mal was Bob der Streuner kann und heute hat sie es gemacht



Ihr High Five war leider nur Zufall
Sie hat meine Hand als Stütze benutzt um sich gemütlich putzen zu können


Marion

Angefügte Bilder:
IMG_20191130_174505.jpg  
 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9277 von GiselaH , 30.11.2019 20:06

Zufall oder nicht - das Ergebnis zählt

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9278 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 19:21

Liebe Freunde der Spreewaldkatzen

Seit Samstag ist meine Welt nicht mehr so wie sie mal war.
Ich habe gedacht mit den Katzen und dem Grundstück ist alles ok, wir hatten eine gute Absprache.
Sie haben mir lediglich morgens und abends eine WhatsApp schicken müssen und ich hatte morgens 25 Minuten Zeit und abends wenn sie im Haus waren so lange wie ich wollte.
Aber das wird es auch gewesen sein, die Kontrolle über ihren Tageslauf.
Sie haben weder mich noch die Katzen gesehen, der Hund kam nicht an das Katzenfutter ran.
Es war alles gut, dann kam am Samstag ohne Vorwarnung und ohne ein Vorgespräch diese gefühlskalte unpersönliche WhatsApp.

Hallo Marion
Mittlerweile nutzen wir unser Grundstück deutlich intensiver als noch vor Jahren.
Leider fühlen wir uns durch den Aufenthalt der Katzen und der damit verbundenen Fütterubgsmodalitäten, auch auf Hinblick auf Loki Recht eingeschränkt.
Hinzu kommt, dass wir keinen Kontakt zu den Katzen haben und die Verantwortung auch zukünftig nicht übernehmen wollen.
Wir möchten dich also bitten einen anderen Aufenthalts und Fütterungsort zu finden, das heißt außerhalb unseres Grundstücks.
Es ist uns klar, dass das, nicht einfach werden wird und nicht von heute auf morgen zu realisieren ist.
Aus diesem Grund können sie über den Winter auch noch hier bleiben, sodaß dir die Zeit bleibt Alternativen zu finden.

Meine Antwort
Mit Bestürzung habe ich deine Forderung zur Kenntnis genommen.
Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie ein angeblicher Tierfreund zu so einer Forderung fähig ist.
Wir werden uns schnellstens bemühen mit unserem Tierarzt Kontakt aufzunehmen um eine Lösung zu finden, denn hier im Dorf gibt es keine Möglichkeit sie umzusiedeln, sie würden immer wieder zurück kommen und euch stören, denn sie sind da geboren.

Seine Antwort
Alles klar.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9279 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 19:36

Unsere Gedanken überstürzten sich, nur eins war klar, im Dorf können sie nicht bleiben.
Jamie ist in den letzten beiden Jahren um die Weihnachtszeit zu uns auf die Terrasse gekommen, hat gefressen und ist zurück in den Pferdestall gerannt.

Ich brauche euch sicher nicht zu sagen wie es mir seit Samstag ging.
Geschlafen habe ich höchstens 4 Stunden.
Ich hatte auch Sorge, wenn ich der Forderung nicht nachkomme passiert den Katzen etwas.
Ich weiß seit einiger Zeit, A geht über Leichen.

30 Autominuten von uns entfernt gibt es ein kleines Tierheim im Wald.
Als ich die vielen sehr guten Rezessionen gelesen habe, habe ich mich entschlossen da anzurufen.
Meine Schilderung der Situation machte auch die Tierheim Chefin sprachlos.
Sie sicherte mir für heute 2 Plätze für die Katzen zu.
Die 100 € pro Katze, die wir zahlen müssen gehen schon drauf mit den Impfungen und der Entwurmung, die Ende Dezember fällig wird.
Wir fuhren sofort los und kauften einen 2. Transportkorb.
Mir blieben nur wenige Tage zum Üben ob die Katzen mit Futter freiwillig dort rein gehen.
Emilia ging sofort zu ihrer geliebten Sahne, Jamie dachte nicht daran dort rein zu gehen.
Hungern wollte ich ihn natürlich nicht lassen.
Also übte ich mit ihm anders. Ich nahm ihn unter den Achseln hoch, er ließ es sich gefallen und, wurde ganz steif.
Ich war optimistisch, dass es mir gelingen wird.
Wie es mir heute früh ging möchte ich lieber nicht schreiben.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9280 von ConnyHH , 12.12.2019 19:37

Hallo liebe @SpreewaldMarion

wir haben uns heute ja bereits anderweitig ausgetauscht und ich ringe eigentlich noch immer um Fassung und um Worte für dieses mir absolut unbegreifliche Verhalten von A. & B. Die Entscheidung ist eine Sache, aber wie bitte kann man so etwas via WhatsApp abwickeln? Man hat - so unangenehm das auch sein mag - gefälligst den Hintern in der Hose zu haben und es von Angesicht zu Angesicht mitzuteilen und wenn man das überhaupt nicht auf die Reihe bekommt, zumindest via einem Telefonat. Wie das hier abgehandelt wurde, ist schlichtweg unterirdisch und völlig unangebracht. So etwas macht man ganz einfach nicht!!!

Alleine zu schreiben

Zitat
Wir möchten dich also bitten einen anderen Aufenthalts und Fütterungsort zu finden, das heißt außerhalb unseres Grundstücks.

Aber klar doch, nichts leichter als das. Em & Jam sind dort geboren und kennen nichts anderes, da ist es doch bestimmt ein Einfaches, die Katzen ein paar Meter weiter umzusiedeln. Lieber Gott laß' Hirn regnen Beide würden immer wieder auf das Grundstück von A. & B. zurückkehren, selbst wenn man sie etliche Kilometer umsiedelt.

Gut, dass ich so weit entfernt wohne, den beiden würde ich sonst die Wacht am Rhein zwitschern.

Boah... ich bin erneut so wütend, dass ich Magenschmerzen habe und erstmal wieder runterfahren muss.

Soviel sei für den Moment noch gesagt, liebe @SpreewaldMarion
Ich kann nur erahnen wie es gerade in Dir ausschaut und deshalb fühle Dich bitte aus der Ferne auf das Allerherzlichste umarmt.



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9281 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 19:49

Um 8:45 Uhr war ich bei den Katzen, beide waren zum Glück da und Emilia marschierte sofort in den Korb zu ihrer Sahne.
Tür zu und sie reagierte kaum darauf.
Dann griff ich Jamie unter die Achseln, er gebärdete sich wie ein Wilder und rannte weg.
Emilia brachte ich ins Auto und sagte zu Peter, das wird heute nichts mehr mit Jamie und heute Mittag kommt A mit dem Hund. (ist er aber nicht, kommen wohl erst Freitag Abend)
Als ich wieder zu Jamie zurück ging kam er mir entgegen, blieb allerdings in respektvollen Entfernung vom Transportkorb stehen.
Die jahrelange Erfahrung mit Jamie half mir. Ich hatte Forellenfilet mit und legte ein Stück in die Nähe des, Korbes.
Und es funktionierte.
Ich könnte ihn greifen und mit den Füßen voran in den Korb tun.
Vor Erleichterung liefen mir die Tränen, nicht zum ersten Malan diesem Tag.
Ich sagte zu ihm, ich hoffe auf ein besseres Leben für euch, raus aus dem Dreckstall, aus der Kälte und Nässe.
Den Kofferraum hatten wir voll mit Futter, Leckerchen, Sahne, Hähnchenbrustfilet, Kissen, Decken und Trinknäpfe und die Katzen Bettchen die sie im Sommer benutzt haben.
Sie waren im Auto ruhig, nur wenn wir uns unterhielten fing einer an kehlig zu schreien, also schwiegen wir.
Wir waren schon um 9:30 Uhr da und mussten eine halbe Stunde im Auto warten.
Da passierte etwas eigenartiges.
Beide fingen an sich kehlig zu unterhalten.
Erst Emilia, Jamie antwortete.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#9282 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 20:01

Es war 10 Uhr und wir konnten rein.
Es ist alles hoch eingezäunt, mitten im Wald.
Die Katzen sind weit von den Hunden getrennt, die Hunde haben große Gebiete im Wald mit Hundehütten und kleinen Holzhäusern.
Alles sauber und ordentlich und wir würden von einer netten Mitarbeiterin empfangen.
Ich habe für jede Katze 2 DIN a 4 Seiten geschrieben über den Charakter, Lieblingsfutter usw.
Ich glaube das haben sie noch nie bekommen.

Sie war genauso entsetzt über den Grundstücksbesitzer wie wir.
Die beiden bekommen einen Innenraum mit Katzenklappe nach draußen.
Das einzige was sie nicht haben ist ein großes Grundstück.
Aber brauchen sie das? Im letzten Jahr waren sie immer da wenn ich kam, also sind sie nicht weit weg gegangen.
Sie werden das erste Mal in ihrem Leben nicht im Winter frieren.
Ich habe vorhin auf dem Grundstück angefangen aufzuräumen, habe nasse Kissen und feuchtes Stroh weggeräumt.
Wie lange wäre das noch gut gegangen, dass sie gesund bleiben.
A hat noch nicht mal nachgefragt wo die Katzen hingekommen sind.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#9283 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 20:28

Morgen bin ich mit allem fertig, der Schlüssel kommt in den Briefkasten und ich lösche beide von meinem Smartphone. Das wars dann für uns.
Sie haben sich verstellt weil sie unsere Hilfe brauchten, als sie sich jeden Tag bei uns aufwärmen kamen, Essen und Trinken bekamen.
Nun haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen samt Katzen.
Auch wenn wir noch den Winter abgewartet hätten, die Katzen hätten dann auf jeden Fall weggemusst und es gäbe auch dann keine befriedigende Lösung.
Dann lieber jetzt und sie leben nicht im Winter auf dem zugigen Dach eines Wohnwagen oder im Holzhaufen.
Ich hoffe sie haben eine Chance auf Vermittlung, es sind liebe Katzen und Emilia ist total neugierig, Jamie total verschmust.
Das Personal wird sich sicher mit ihnen anfreunden.
Katzen, die sich nicht an Menschen gewöhnen können leben zusammen in einem großen Gehege am Waldrand, werden betreut und können solange dort bleiben wie sie leben.

Wir werden jetzt jeden Cent den wir übrig haben dem Tierheim spenden, sie leben davon.
Manche von euch spenden ab und zu an ein Tierheim oder einer Tierorganisation.
Ich schreibe mal die Spenden Kontonummer von dem Tierheim Märkisch Buchholz auf.
Sollte jemand von euch etwas übrig haben, dann bitte unter dem Kennwort Emilia u. Jamie.

Tierheim Märkisch Buchholz
Am Tierheim 1
15757 Halbe

Spendenkonto :
DE 811009 0000 7213 9490 09

Ich werde heute sicher nicht besser schlafen, denn das kann man nicht so schnell abschütteln.
Ich hoffe, dass Emilia und Jamie es dort besser haben als auf einem zugigen Dach eines Wohnwagen.
Sie haben ein schöneres Leben verdient.
Ich habe mir immer viel Mühe gegeben, konnte ihnen aber nur Futter und etwas Streicheleinheiten bieten.
Das war im Winter kein würdiges Leben, im Sommer war es natürlich anders, aber nicht unter diesen Umständen bei Leuten die keine Katzen mögen und nur ihren nicht erzogenen Hund in den Himmel heben.
Ich bleibe mit dem Tierheim in Kontakt und frage nach Jamie und Emilia.
Ich hoffe, ich kann euch ab und zu etwas berichten.

Liebe Grüße an alle die die Katzen schon solange begleiten.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#9284 von Ludmila , 12.12.2019 21:27

Liebe Marion,
es tut mir sehr leid, dass die Situation sich so schlecht entwickelt hat. Du hast alles richtig gemacht. Emilia, Jamie sind jetzt in Sicherheit. Vielleicht werden sie adoptiert.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#9285 von SpreewaldMarion , 12.12.2019 21:52

Danke liebe Ludmila


Marion

 
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