An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#3226 von Sylvia S , 05.11.2013 13:24

Ich schließe mich Gitta und Nanni an :heart: :heart: :heart: :heart: :heart:

Nun ist es geschafft :dance: :dance: :dance: Das habt ihr ganz großartig gemacht :clap: :clap: :clap:

Ich hoffe, Emilia kommt heute Abend zum fressen :daumendrueck:

:winkewinke: Sylvia


 
Sylvia S
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3227 von BEA ( gelöscht ) , 05.11.2013 14:06

Ich umarme dich auch.
Du und Peter seid unglaublich. :heart: :heart: :heart:
Ich hoffe , Emilia kommt heute abend zum fressen :daumendrueck:

Der Müllplatz sieht für menschliche Begriffe schlimm aus, aber ich denke, er birgt für Katzen wunderbar sichere Unterkünfte. :positiv:

Bea :winkewinke:

BEA

RE: Die Spreewaldkatzen

#3228 von UrsulaL , 05.11.2013 14:13

Ich kann mich nur anschließen, das habt ihr großartig gemacht :clap: :clap: :clap: .

Mir kamen jetzt beim Lesen deines Postings auch die Tränen.

Es wäre schön, wenn Emilia heute Abend zum Fressen da wäre, damit du auch
sehen kannst, dass es ihr weiter gut geht.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3229 von Mona , 05.11.2013 15:57

Liebe Marion, :heart:

ich schließe mich all meinen Vorschreibern an.
Ihr Beide seid großartig :positiv: :positiv:

Ich musste schlucken, als ich den Müllplatz gesehen habe, aber ich muss da unterscheiden zwischen den im Haus lebenden Katzen und den Freien. Ich denke dort fühlt sich Emilia Pudelwohl. Das ist ihre Welt und die super Versorgung von Peter und dir, macht ihr Leben noch viel schöner :heart:

LG
Mona :winkewinke:


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3230 von Monika aus Berlin , 05.11.2013 17:09

Einfach klasse liebe Marion, Euer unermüdlicher Einsatz. :clap: :clap: :clap:

Aber schmunzeln mußte ich schon, denn ich habe mir bildlich vorgestellt, wie Du auf dem Bauch liegst und mit dem Strohhalm das Wasser absaugst. :-P


Monika


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3231 von SpreewaldMarion , 05.11.2013 18:25

16 Uhr, bevor wir nach Lübben fahren wollten um die Kiste zurückzubringen bin ich mit Futter zum Müllplatz gegangen.
Keine 30 Sekunden später kam Emilia aus einem Autoreifen vor, ich hatte noch nicht mal Handschuhe an, weil ich überhaupt nicht mit ihr gerechnet habe.
Ein toller Sprung auf den Anhänger und sie wollte nur kuscheln, ich konnte sie ewig streicheln.
Zwischendurch habe ich mich gebückt und versucht unter ihren Bauch zu gucken.
Ich habe kein fehlendes Fell und keine Narbe gesehen.
Sylvia, sind die Schnitte heutzutage ganz klein?
Wird ja nicht auch ein Kater gewesen sein...
Das hätten sie mir sagen müssen, der Preis war der für eine Op einer Katze und ich habe nichts verdächtiges an ihrem Hinterteil gesehen, das hat sie mir bereitwillig gezeigt.
Ich hätte nie gedacht, dass Emilia sofort wieder zur Tagesordnung übergeht.
Leider kommt Jamie mit der Zeitumstellung nicht zurecht, er ist nicht da wenn ich da bin bevor es dunkel wird.
Aber er bekommt seine 400g und die Milch in Schälchen und ich hoffe nicht, dass Emilia 800g frisst, vorhin hatte sie keinen Hunger.
Auf dem Rückweg traf ich die Nachbarin und prommt waren ihre ersten Worte....hast du wieder deine kleine Runde gemacht?
Die Tüte mit den leeren Büchsen hatte ich in der Jacke versteckt und ich sagte ihr...ja ich laufe jeden Tag bei Wind und Wetter 10 Minuten, man muss sich einfach mal überwinden.
Sie hat es mir geglaubt und mir recht gegeben. ;-)

:winkewinke:


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3232 von Sylvia S , 05.11.2013 18:32

Jetzt bin ich richtig beruhigt :D Ich hatte ein bißchen Angst, dass Emilia sich auch erstmal versteckt, wie Jamie. Sie hat Euch das aber überhaupt nicht übel genommen und scheint sich auch pudelwohl zu fühlen :D Das ist alles ganz ganz wunderbar :dance: Sie scheint ja sogar dankbar zu sein, weil sie sich so von Dir kuscheln lässt :top:

Die Schnitte sind winzig, höchstens 2 cm. Der Tierarzt wird auch so wenig wie möglich Fell abrasiert haben, weil Emilia wieder "ausgewildert" wurde.

Ich freu mich so unendlich mit Euch :D

:winkewinke: Sylvia


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3233 von SpreewaldMarion , 05.11.2013 18:37

Ach so, noch etwas....
Peter stellte mir vorhin folgende Frage... welche Katzen sind glücklicher, die ohne Zuhause, die aber Futter bekommen oder Katzen wie Mohrchen, die nur im Haus sind, es warm und gemütlich hat.
Er meint nicht die Katzen, die Besitzer haben und rein und raus dürfen.

Was meint ihr...

Ich habe kurz überlegt, dann fiel mir Murkel ein, die heute so mit meiner Laubharke rumtobte, die voller Lebensfreude auf Bäume hochrast. Ich glaube, es sind die ohne Zuhause, sie müssen aber Futter und Ansprache bekommen.
Wie ihr schon geschrieben habt, der Müllplatz ist schrecklich, hat aber bestimmt einige Verstecke.
Emilia und Jamie müssten nur ein paar Schritte gehen, dann sind sie auf dem Grundstück wo sie geboren sind, mit Pferdestall, unserem Katzenhäuschen und wenn sie sich trauen würden, eine Ledercouch steht auch überdacht draußen.

Übrigens, der selbstgebraute Holunderlikör schmeckt prima, zieht einem aber die Schuhe aus :lol: , daher nur einer auf das vollbrachte Werk.
Der Kirschlikör darf noch ziehen. :positiv:

Sylvia, waaas nur 2 cm? Dann könnte ich noch nachträglich die Tierarztin durch den Wolf drehen. Murkel hatte ein kahles Bäuchlein und eine größer Narbe.
Vielen Dank für die schnelle Antwort, dann brauche ich mir nicht mehr den Hals zu verbiegen :lol:

:winkewinke:


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3234 von Laika , 05.11.2013 18:44

Hallo liebe Marion,
ich freue mich total, dass es mit Emilia so gut geklappt hat und besonders, dass es ja wohl kein allzu großer
Stress für sie gewesen ist :top: Meine Mucki war danach erstmal völlig panisch.
Ich habe mich hier zwar länger nicht mehr zu Wort gemeldet, aber doch regelmäßig bei den Spreewaldkatzen rein-
geschaut :positiv:
Vielleicht hast Du es ja schon mal erzählt, aber ist der hübsche Teddy eigentlich kastriert? oder ist das nicht
bekannt?

Marion, ich wünsche Dir, Deinem Mann und den Spreewaldkatzen, dass es in nächster Zeit wieder alles etwas ent-
spannter wird. :heart:

LG
Laika :winkewinke:


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3235 von Sylvia S , 05.11.2013 18:46

Die ohne Zuhause, die so versorgt werden wie Eure, die fühlen sich draußen sicher sehr wohl. Das sind aber leider die wenigsten. Wir haben mittlerweile ca. 2 Millionen "Streunerkatzen" und den meisten davon geht es nicht gut, sie sind unkastriert, krank und kämpfen jeden Tag um's Überleben. Ich denke, die Wohnungskatzen, die versorgt sind und es warm und gemütlich haben, die sind besser dran. Ihr seid die große Ausnahme. Wenn es mehr Menschen wie Euch geben würde, wäre das Elend auch nicht so groß :-( Deshalb kämpfen wir für eine Kastrationspflicht :positiv:

:winkewinke: Sylvia


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3236 von SpreewaldMarion , 05.11.2013 18:59

Liebe Laika

Schön, dass du dich wieder mal gemeldet hast.
Teddy ist nicht kastriert und hat in einem anderen Dorf einen Besitzer, der sich aber nicht viel um ihn kümmert.
Zum Glück gibt es hier im Dorf fast nur Kater, die wenigen Katzen sind kastriert.
Da Murkel zwar kastriert ist, aber noch rollig wird, freut sie sich, dass sie nicht so weit weg gehen muss :whistle: :whistle: :whistle:

:winkewinke:


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3237 von SpreewaldMarion , 05.11.2013 19:02

Sylvia, aber was entgeht den Wohnungskatzen alles.... Allerdings muss es so ländlich sein wie hier, kaum Autoverkehr.
Du siehst, ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen, dass ich Mohrchen nicht mehr rauslasse.
Sie ist auch oft traurig darüber...
Aber meine Nerven würden das nicht mitmachen...

:winkewinke:


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3238 von GiselaH , 05.11.2013 19:08

Liebe Marion,

am liebsten würde ich dich heute mal ganz dolle drücken und mit dir ein paar Tränen der Freude vergießen.

Es ist so wunderbar, dass die OP gut verlaufen ist und Emilia alles so super verkraftet hat. Schöner kann es gar nicht sein.

Ich finde ja, dass die Freigänger das schönste Leben haben. Sie leben bei Menschen (weil sie selbst es so wollen) und könne die Dinge tun, die sie mögen.
Allerdings gibt es auch Katzen wie Mohrchen und Emma, die einfach drinnen leben wollen. Die sind bestimmt genauso glücklich wie die Freigänger.

Ansonsten schließ ich mich den Worten von Sylvia an. Wenn mehr Menschen nur ein bisschen was für streunende Tiere tun würden, dann wäre das Leid der heimatlosen Katzen und auch Hunde nicht mehr so groß.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3239 von Sylvia S , 05.11.2013 19:11

Wenn die Katzen von klein an nur die Wohnung kennen, ist das kein Problem. Bei Mohrchen ist es schwieriger, weil sie schon älter war. Lukas und Moon waren Flaschenkinder, die kennen nichts anderes als die Wohnung, sie laufen mal im Treppenhaus, das war's aber auch schon. Ich hatte Lukas mal mit im Garten, weil ich dachte er freut sich, da war er noch alleine. Er schaut sich kurz um, ist total verwirrt und rennt wieder ins Haus. Ich geh ihm nach und finde ihn im 2. Stock auf seiner Couch :kaputtlach: Mehr Ausflüge nach draußen wollte er dann nicht mehr machen ;-) Robin und Nikita waren beide etwa 6 Monate alt, als sie zur Katzenhilfe kamen und sie waren scheu. Da hatte ich Bedenken, sie in der Wohnung zu halten und hätte sie wieder abgegeben, wenn sie unbedingt Freigang hätten haben wollen. Die beiden gehen noch nicht mal ins Treppenhaus! Ich kann die Türen aufstehen lassen, Robin verschwindet in seinem Versteck unter der Küche, Niki sitzt maximal auf der Türschwelle, geht aber nicht einen Zentimeter raus. Wir wissen ja nicht, was sie draußen erlebt haben ...

Ich habe im Laufe der Jahre so viele sehr kranke Katzen gesehen, die auf der Straße leben, ich glaube nicht, dass sie glücklich sind, es ist ein einziger Kampf :-( Wenn sie Glück haben, landen sie bei einem Tierschutzverein, der sie kastrieren lässt und an eine betreute Futterstelle setzt. Dann geht es ihnen auch gut. Wir haben solche "Kolonien" im Westerwald. Aber viel zu viele haben es nicht so gut :-(

:winkewinke: Sylvia


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3240 von SpreewaldMarion , 05.11.2013 19:22

Sylvia, da hast du aber mit deiner Viererbande Glück, die sind sicher in der Wohnung glücklich.
Wir haben vor einigen Jahren hier einen kranken Kater gefunden, er war geschätzte drei Jahre alt.
Wir haben ihn mit nach Berlin genommen, ihn kastrieren lassen und er wollte nicht mehr einen Schritt vor die Tür machen wenn er am Wochenende mit hier war.
Den Balkon in Berlin hat er heiß und innig geliebt.
Leider war er nur 4 Jahre bei uns, er war schwer nierenkrank.

Irgendwie hatte ich vorhin Nachwirkungen der Aktion mit Emilia.
Ich hatte Herzrasen und wusste wo ich mich entspannen kann....hier.
Peter habe ich gesagt, es wäre schön, wenn er einiges auf der Orgel spielt, das entspannt mich auch sehr.
Nun muss ich mal den armen Kerl erlösen, er haut schon fast seit 2 Stunden in die Tasten.
Mein Herz ist wieder im Takt :positiv:


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