An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#3601 von GiselaH , 10.02.2014 19:02

Ich habe gerader das Video angeschaut .

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3602 von UrsulaL , 10.02.2014 19:49

Das Video ist allerliebst.

Marion, ich finde auch, du machst das richtig. Murkel meldet sich schon, wenn ihr etwas
nicht passt.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3603 von Nanni , 11.02.2014 12:17

Es gibt eine Fortsetzung von diesem Video

http://www.youtube.com/watch?v=bkXRuayRw4U

Schaut selbst....


 
Nanni
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3604 von SpreewaldMarion , 11.02.2014 18:46

Auch die Fortsetzung ist sooo süß. Die Katzenmama hat mit ihren gelben Schützlingen alles Pfoten voll zu tun.
Vielen Dank für den Link liebe Nanni.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3605 von Mona , 11.02.2014 20:13

Liebe Nanni,

danke für den zweiten Teil

Mama Katze sorgt dafür, dass alle Kinder im Nest bleiben, auch die Gelben.
Zufrieden ist sie erst wenn alle an ihrer Brust sind. Einfach goldig

Lg
Mona


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3606 von Nanni , 11.02.2014 20:19

Liebe Marion,

ich denke auch, wenn Murkel nicht im Keller bleiben möchte, dann wird sie sich bemerkbar machen, egal welche Temperaturen draußen herrschen!

Mein Daddy hat vor Jahren 2 Brüder gefüttert. Einer war kastriert und wurde zum Hauskater, das Brüderchen ging leider nicht in die Falle und stromerte rum
Doch zu den Essenszeiten war er immer an Bord. Wenn er satt war, lief er die Kellertreppe hinunter, legte sich auf einen Sessel und schlief.
Das nur am Rande...

Du machst ALLES richtig

Liebe Grüße
Nanni


 
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zuletzt bearbeitet 11.02.2014 | Top

RE: Die Spreewaldkatzen

#3607 von UrsulaL , 13.02.2014 11:11

Danke Nanni für das zweite Video.

Mama Katze will alle "Kinder" bei sich haben.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3608 von SpreewaldMarion , 14.02.2014 07:56

Liebe UschiL

Vielen Dank sagen alle Spreewälder, ob mit 2 Beinen oder mit 4 Beinen.



Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3609 von SpreewaldMarion , 14.02.2014 08:14

3 Tage war ich in Berlin und habe alles mit den Katzen gut organisiert.
Peter hat die Katzen nicht gefüttert, das wollte ich nicht.
Dort ist es immer sehr zugig, er zieht sich für diesen kurzen Moment nicht so an wie ich und hatte eine kräftige Erkältung, als er schon mal die Fütterung übernahm.
Die Nachbarin, die direkt am Müllplatz wohnt hat es übernommen, ich habe sie diesmal gar nicht gefragt, sondern es als Tatsache hingestellt.
Wir haben ihr schon so viele große Gefallen getan und nun kann sie sich dafür mal erkenntlich zeigen. Hat sie diesmal auch gerne und ohne zu murren gemacht. Für sie dauert es eine Minute.
Meine Sorge galt Murkel....läßt Peter sie ins "Gefängnis", hört er sie morgens miauen, passt er auf, dass sie nicht ins Haus rennt.
Gestern Abend rief er mich an und erzählte, es regnet ganz stark, Murkel ist im Keller und wenn ich das morgen früh nicht gleich höre ist das auch nicht schlimm, wenn sie eine Stunde länger im Keller bleibt (guck mal an ).

Ganz reizend ist es wie sich Mohrchen verhält wenn ich nicht da bin. Wenn sie wach ist, verfolgt sie Peter auf Schritt und Tritt.
Ihr neuster Lieblingsplatz ist vor Peters Monitor.
Er hat ihr eine Decke hingelegt und dort liegt sie lang ausgestreckt, was für ihn eine große Ehre ist.
Sonst liegt sie nicht, sie steht überall.
Gestern hat sie solange bei ihm gelegen, dass Peter gar nicht mehr wusste, was er am PC machen soll.

Wenn ich wieder an meinem PC bin stelle ich euch meine Katzen vor, die bisher bei uns lebten. Ich habe gestern viel abfotografiert.
Jede Katze war eine Persönlichkeit.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3610 von UrsulaL , 14.02.2014 10:13

Na bitte, hat doch alles geklappt.

Auf die Fotos freue ich mich.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3611 von Nanni , 14.02.2014 10:57

... und ich mich auch und wie du siehst, liebe Marion,
ist alles eine Sache der Organisation
LG Nanni


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3612 von GiselaH , 14.02.2014 21:52

Du bist sicher erleichtert, dass alles so gut geklappt hat.

Klar freue ich mich auch auf die Fotos.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3613 von SpreewaldMarion , 15.02.2014 14:00

Als ich gesehen habe, dass agis Katze so ähnlich aussieht wie unser Moritz, kam mir die Idee, etwas über meine drei Hauskatzen zu schreiben.

Teil 1

Moritz

Wir waren schon 14 Jahre verheiratet und der Wunsch nach einer Katze wurde nie geäußert.
Wir hatten 2 Wellensittiche, später zwei Zebrafinken.
Als wir im August 1988 abends auf unseren Hof fuhren, um das Auto abzustellen, wollte eine kleine rot/weiße Katze einsteigen.
2 Seelen - ein Gedanke....die nehmen wir mit nach oben, noch dazu war diese Fellfärbung schon immer mein Favorit.
Wir mussten dann einen kleinen Dauerlauf machen, erwischten ihn aber noch.
Fauchend ließ er sich von Peter in die Wohnung tragen.
Das erste und leider auch einzige Mal in den kommenden 18 Jahren hat er in Peters Arm geschlafen (die Katze hat geschlafen, Peter nicht).
Von da an war es beschlossen, diesen kleinen Kerl (wir hatten nachgesehen ) geben wir nicht mehr her.
Morgens sahen wir im Hof eine Frau, die sich suchend umblickte.
Mit gemischten Gefühlen fragte ich sie...suchen sie einen kleinen Kater?
Ja...Gerri Baldi ist gestern über die Mauer in ihren Hof geklettert, wollen sie ihn behalten, ich habe noch drei andere.
Na klar wollten wir und aus Gerri Baldi wurde Moritz und 18 wunderschöne Jahre begannen, mit einem neugierigen, selbstbewussten, verspielten Kater.
Er bestimmte fortan unser Leben, lief an den Wochenenden an der Leine in unserem Garten in Britz, schrie bei Autofahrten als ob er umgebracht wird, fühlte sich dann aber in dem Häuschen sehr wohl. Bei Wind und Wetter, ob ganz früh morgens oder spät abends mussten wir mit ihm rausgehen.
Hunde liebte er, kam einer an den Zaun, mussten wir hinrennen.
Nur kuscheln wollte er nicht, auf den Schoß kam er nur in den ersten Wochen, dann nie wieder, warum das so war, keine Ahnung.
2 Fotoalben sind gefüllt mit seinen Streichen, hier ist nur eine kleine Auswahl.
8 schöne Jahre haben wir zusammen verlebt, 2 Jahre lang kam er jedes Wochenende mit in den Spreewald.
Auch dort lief ich mit ihm auf dem Grundstück an der Leine, den Nachbarn sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen.
Die Gedanken konnte ich erraten....was sind das denn für durchgeknallte Wessis.
Dann änderte sich das Leben von Moritz.
Wir brachten Tommy aus dem Spreewald mit nach Berlin.
Nach dem ersten ängstlichen Beschnuppern hat Moritz beschlossen, ein Jahr in einem Zimmer zu verbringen. Er schlief hoch oben im Schrank in meinen Pullovern, war nicht zu bewegen rauszukommen.
Peter hat ein Drahtgitter gebaut, sodaß sich die beiden Kater wenigstens sehen konnten, Moritz wollte nicht.
Endlich, nach einem Jahr und einigen gelassenen Nerven, kam Moritz Schritt für Schritt näher. Erst einige Zeit im Flur mit Rückzugsmöglichkeit zurück in das Zimmer, dann in die restliche Wohnung.
In den Spreewald haben wir ihn nicht mehr mitgenommen, nur den Tommy. Moritz sollte Gelegenheit bekommen, sich ungestört in der Wohnung und auf seinem geliebten Balkon zu bewegen.
Betreut wurde er an den Wochenenden von meiner Mutter, die im Nebenhaus wohnte.
Nach 4 Jahren, Moritz und Tommy hatten sich fast angefreundet, starb Tommy.
Was Moritz nie gemacht hat, noch am selben Abend kam Moritz in mein Bett und schlief von Stund an am Fußende.
Moritz genoss das eine Jahr alleine mit uns, kam wieder mit in den Spreewald.
Dann zog die nächste Katze notgedrungen zu uns ein.
Meine Mutter kam ins Plegeheim und wir übernahmen ihre Katze Mandy, die 2001 16 Jahre alt war.
Mit Mandy hatte Moritz keine Probleme, er akzeptierte sie, sie wurden nie Freunde, sie lebten nebeneinander her.
Auch Mandy hatten wir nur 4 Jahre, als sie mit 20 Jahren starb war Moritz 17 Jahre alt und nierenkrank. Kurz darauf wurde eine Herzkrankheit bei ihm festgestellt und die täglicheTablette nahm er nur gemörsert in rohem Fleisch.
Der Tierarzt sagte...geben sie ihm alles was er haben möchte.
Kurze Zeit später erblindete Moritz, fand sich aber ganz gut zurecht. Er wurde dünn und knochig, eigentlich nur noch ein Häufchen Unglück.
Der Tierarzt stand uns beratend zur Seite wann der letzte Gang gegangen werden muss.
Ich habe mir so gewünscht, dass wir noch den 18. Geburtstag erleben und Moritz tat uns den Gefallen.
Drei Wochen später ist er in meinen Armen gestorben. Die letzten 15 Minuten und seinen Schrei werde ich nie mehr vergessen und wir waren uns einig...nie wieder eine Katze.
Dieser Vorsatz hat 3 Jahre gehalten, dann kam Mohrchen.





Stundenlang musste ich in der heißen Badewanne liegen. Moritz hat das geliebt und seelig in der kleinen Wanne geschlafen.
























Wie er bis fast unter die Zimmerdecke kam ist uns noch heute ein Rätsel. Er hat jede Gardine in Ruhe gelassen, konnte aber hohe Sprünge machen.


Im Spreewald passte er auf, dass uns keine Katze zu nah kam.
Mit seinen 7 Kilo war er respekteinflößend.








Jeden Morgen die Angst und Sorge...nimmt er die Tablette und die Erleichterung, wenn das Stück Fleisch weg war




Morgen folgt der 2. Teil
Tommy


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3614 von Mona , 15.02.2014 16:05

Liebe Marion,

ich bin sehr berührt von der Lebensgeschichte von eurem süße Moritz.

Der kleine Rote hatte ein wunderbares Leben bei euch. Zusammen mit Frauchen in der Badewanne, ohne nass zu werden, das hat Moritz gut gefallen und über das Foto, Katze im Kühlschrank, könnte ich mich

Wie schön, dass ihr noch zusammen seinen 18. Geburtstag feiern konntet. Er ist in deinen armen über die Regenbogenbrücke gegangen. Den letzten Schrei von ihm hast du nie vergessen. Das kann ich sehr gut verstehen und ich musst beim lesen ziemlich schlucken.

Danke für die wundervolle Geschichte und die wunderschöne Fotos.

LG
Mona


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3615 von SpreewaldMarion , 15.02.2014 16:36

Teil 2
Tommy


Im Herbst 1996 tauchte ein fremder Kater im Dorf auf und quartierte sich bei dem Nachbarn gegenüber ein.
Die Tochter war damals 10 Jahre alt, nannte ihn Moritz und fuhr ihn im Puppenwagen spazieren.
Er bekam Essensreste was mir gar nicht gefiel und ich brachte Katzenfutter rüber.
Moritz hat beobachtet wo ich hingehe und kam öfter zu uns auf die Terrasse, bekam dort auch reichlich Futter.
Trotzdem blieb er auf dem Grundstück der Familie bis zum Frühjahr 1997.
Dann verreiste die Familie, nur die Oma blieb zu Hause. Wahrscheinlich hat sie Moritz gar nicht gefüttert.
Eines morgens kam er laut miauend zu uns rüber und wir haben einen Schreck bekommen.
Wie sah denn der Kater aus....





Wir haben ihn ins Wohnzimmer geholt, er hat sich gleich in Peters Arme gekuschelt. Er blieb über Nacht im Keller und als wir Sonntag wieder nach Berlin fahren mussten, machte Peter die Terrassentür auf und sagte...nun suche es dir aus, entweder du gehst oder du bleibst für immer bei uns.
Der Kater, der noch Moritz hieß ging rückwärts und sein Schicksal war besiegelt.
Nun habt ihr ja schon gehört, mit unserem Moritz klappte das gar nicht.
Wir nannten den Kater Tommy, der Tierarzt stellte einen Katzenschnupfen fest, er wurde behandelt und danach kastriert.Er wurde auf drei Jahre geschätzt.
Tommy blieb 4 Wochen lang in unserem Schlafzimmer auf dem Bett liegen. Er hat sich richtig erholt, nahm auch kräftig zu.
Er war das ganze Gegenteil von Moritz, so verschmust wie ich es noch bei keiner Katze erlebt habe.
Wenn es nach Tommy gegangen wäre, er hätte 24 Stunden auf meinem Bauch gelegen.
Als ich im Sommer den Unfall hatte und vom Dachboden 2.50 m die Treppe runter gestürzt bin, hat er sich auf meinem Bauch festgekrallt.
Die beiden Feuerwehrmänner und Peter hatten zu tun, ihn von mir weg zu bekommen, damit ich ins Krankenhaus komme.
Mit keinem Gedanken haben wir jemals daran gedacht, Tommy wieder weg zu geben weil er sich mit Moritz nicht verstanden hat.
So ein Tier bekommt man nur einmal im Leben dachte ich damals, da kannte ich Murkel noch nicht.
Tommy ist in den 4 Jahren nicht einmal zur Terrassentür gegangen, er wollte nie wieder raus.
Den vernetzten Balkon in Berlin hat er heiß und innig geliebt.
Als wir ihn drei Jahre hatten, fiel uns auf, dass er extrem viel trinkt.
Der Tierarzt stellte eine hochgradige Nierenerkrankung fest. Wir haben alles versucht, er kam jede Woche an den Tropf, nichts hat geholfen.
Er hat zum Schluß nichts mehr gefressen, hat sich nur verkrochen, wir haben ihn dann schweren Herzens erlösen lassen.
Tommy ist nur 7 Jahre alt geworden.









Sein Mäuschen hat Tommy so geliebt und nie kaputt gemacht












diese Momente waren sehr selten




Bilder, wo Tommy total abgemagert ist habe ich nicht abfotografiert, ich möchte ihn hier so in Erinnerung behalten.


Marion

 
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