An Aus


RE: Die Spreewaldkatzen

#3691 von SpreewaldMarion , 06.03.2014 12:08

Ein Wechselbad der Gefühle heute für mich.
Nachdem wir eine aufregende Woche mit Murkels Rolligkeit hinter uns haben, haben wir uns entschlossen, Murkel noch einmal operieren zu lassen, das bedrückt mich sehr.

Mein Berliner Tierarzt hat gesagt, es ist kaum möglich, für die beiden Tierärzte in Lübben ist es anscheinend kein Problem.
Am Dienstag ist es soweit.
Ich habe das Problem der Kosten angesprochen, denn die müsste die alte Tierärztin über den Tierschutz tragen, sie hat Murkel nicht richtig operiert und uns vorher nicht informiert.
Ich glaube nicht, dass es klappt, aber davon machen wir es nicht abhängig, die Hauptsache ist, wir und das Tier haben endlich Ruhe und die Operation geht gut.

Gerade noch ein Klos im Hals, kam ein Anruf von den neuen Nachbarn aus Sachsen Anhalt.
Wir haben befürchtet, dass sie nicht bauen, mit diesem Nachbarn nebenan hätten wir es jedenfalls nicht gemacht.
Aber für den Kriminalhauptkommisar (ist das die richtige Bezeichnung für den höchsten Grad bei der Polizei ?) ist das die Herausforderung.
Und man gibt nicht so schnell 25 h Land auf.
Am Wochenende kommen sie her und zeigen uns die Baupläne, noch im Frühjahr geht es los..
Nun können wir sagen....lieber rücksichtsloser Nachbar, nun ist Schluß mit lustig.
Ich konnte ihm sagen, dass ich nun jeden Tag auf ihr Grundstück zum Füttern der Katzen muss.
Es ist für die beiden kein Problem und wenn sie erstmal hier wohnen, werden sie bestimmt die Katzen übernehmen, wir das Katzenfutter dann bezahlen.
Mal sehen wie sich Jamie und Emilia verhalten wenn sie am Wochende den großen Hund und die fremden Leute sehen.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3692 von Doro , 07.03.2014 08:27

Liebe Marion,

ich habe gerade mit meiner Tierärztin gesprochen. Bei einer so jungen Katze hält sie es durchaus für möglich, nachzuoperieren. Sie sagte, um das versprengte Eierstockgewebe zu lokalisieren,
sei natürlich ein größerer Bauchschnitt als bei einer normalen Kastration notwendig. Aber an sich wäre das kein großes Problem. Murkel ist ja höchstens drei oder vier Jahre alt, gell?

Ich drücke also alle Daumen und denke ganz fest an Euch und das Murkelchen!
Ganz liebe Grüße von
Doro


Wer ein Tier rettet, verändert nicht die ganze Welt -
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier ...


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3693 von SpreewaldMarion , 07.03.2014 10:37

Liebe Doro

Vielen Dank, dass du dich bei deiner Tierärztin erkundigt hast. Oje, ein größerer Bauchschnitt, das arme Murkelchen...
Zum Glück ist das Wetter so mild, dass sie nicht zu sehr frieren wird.
Da Murkel so umgänglich ist, werden wir sie im normalen Katzentransportkorb zum Tierarzt bringen.
Bei der ersten OP blieb sie über Nacht bei der Tierärztin, daher weiß ich nicht wie sie nach der Narkose reagiert.
Sie darf am Montag ab 18 Uhr nichts mehr essen und trinken. Da sie ihre festen Zeiten hat, bis ca 17 Uhr bei uns, dann bis 21 Uhr verschwunden, dann wieder da, muss ich sie ab 16 Uhr in den Keller locken. Oje, sie wird weinen, aber das nutzt nichts.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3694 von Frans , 07.03.2014 10:40

Marion,

Ich wünsche Murkel (und euch) viel Stärke und hoffe, alles verlauft gut!


Frans

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3695 von Sammyline † , 07.03.2014 11:18

Hallo Caren, ich bin es noch mal. In Wuppertal kann man das bringen. Ich habe soeben mit dem Revierpfleger gesprochen. Wir haben Beide Recht.
Der Oberbegriff für diese Rasse ist Känguruh (Steht auch am Gehege) Für alle Minirassen wird englisch als Wallaby´s bezeichnet. Also ganz korekt sind das Känguruh-Wallaby´s.

Hallo Marion ! Jetzt hast Du aber einem alten Mann was fürs Leben gelernt. Zinkbadewanne hätte ich besser verstanden. Die kenne ich auch noch aus meiner Kinderzeit. Es hat immer ganz großes Geschrei gegeben wenn ich da raus musste.

So, Ihr Lieben ! Jetzt geht es zur Fusspflege und dann zu meinen Kollegen. Ich möchte mich für heute abmelden und wünsche Euch einen besonders schönen Freitag.
Ganz liebe Grüsse aus dem sonnigen Düsseldorf
Wolfgang


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3696 von BEA ( gelöscht ) , 07.03.2014 11:25

Liebe Marion

Ich wünsche dem Murkelchen alles Gute. Eure Entscheidung ist sicher nicht einfach gewesen, aber ihr tut das Richtige
Ich drücke die Daumen, dass ihr Murkel problemlos ins Haus locken könnt.

Bea

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RE: Die Spreewaldkatzen

#3697 von agi , 07.03.2014 12:58

Hallo Marion,

der Osterhase hoppelt bereits in eure Richtung.
Also wenigstens in dieser Hinsicht sollte die OP von Murkelchen ein bissle leichter für euch sein.

Sie wird das alles locker wegstecken, ist ja eine tolle junge Dame.

agi

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3698 von SpreewaldMarion , 07.03.2014 14:55

Ach mensch agi, vielen lieben Dank


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3699 von SpreewaldMarion , 07.03.2014 15:06

Heute brauche ich nicht um 18:30 Uhr zu den Katzen gehen .
Ich war eben dort und wollte noch ein wenig aufräumen wenn die Nachbarn morgen früh kommen.
Ich hatte schon das Futter dabei und wollte es dort deponieren.
Emilia kam aus Richtung Wohnwagen gerannt, ich würde wenn sie es sich auf dem Ledersofa bequem macht, das draußen überdacht steht.
Ich hörte es im Holzstapel poltern und dann kam vorsichtig Jamies Gesicht hoch.
Ich habe die Näpfe gefüllt um mir den Luxus zu gönnen, abends nicht noch mal raus zu gehen.
Der Appetit hielt sich in Grenzen, ich war ja auch 4 Stunden zu früh dran .
Im Hellen habe ich gesehen was dort für Holz mit Nägeln rumliegt, das habe ich zur Seite gräumt und einen schönen Futterplatz oben auf dem Holz geschaffen.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3700 von GiselaH , 07.03.2014 19:46

Hallo Marion,

ich drücke die Daumen, dass Murkels OP gut verläuft.

Toll, dass Emilia und Jamie sich in deiner Nähe so richtig häuslich eingerichtet haben.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3701 von ConnyHH , 07.03.2014 20:02

Hallo liebe Spreewaldi

Augen zu und durch würde mein ex-Chef- /Tierarzt sagen. Das ist keine grosse Sache und es wird Murkel anschliessend mit Sicherheit besser gehen. Und Euch natürlich auch. Meine Daumen sind ganz feste gedrückt!!!

Liebe Grüsse in den Spreewald.



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3702 von SpreewaldMarion , 09.03.2014 17:23

Wir sind schon einige Male durch das verlassene Dorf gefahren, doch Teddy haben wir nie gesehen.
Da er auch nicht gekommen ist als Murkel rollig war, hoffen wir, dass der Sohn der verstorbenen Besitzerin Teddy mit zu sich genommen hat.


Mit Murkel habe ich jetzt jeden Morgen geübt bevor ich sie raus gelassen habe.
Ich habe sie auf den Arm genommen und kurz über die Waschmaschine gehalten.
Dort steht Dienstag um 8:30 Uhr der Katzentransportkorb.
Es muss schnell gehen, sie läßt es sich nicht lange gefallen auf dem Arm.
Ich nutze den Überraschungseffekt aus, sie hat den Transportkorb noch nie gesehen, ich stelle ihn erst Montagabend hin.
Ich bin jetzt schon nervös, hoffentlich merkt sie es nicht.
Ab morgen Nachmittag bleibe ich mit ihr bis 18 Uhr im Keller, dann muss das Futter und das Wasser weg sein.
Manno, das alles möchte ich gar nicht, wir dachten wir hätten alles hinter uns.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3703 von Isle , 09.03.2014 17:52

Liebe Spreewaldmarion,

gut, dass ein angenehmer Nachbar zu Euch zieht .

Vor allem für Murkel (aber auch für Euch) drücke ich am Dienstag ganz doll die Daumen, dass Ihr alles gut "über die Bühne" bekommt. Katzen merken alles, aber das hilft nüscht. Ihr müsst es packen !

Unser Schnurr war ja auch ein Kätzchen der Strasse und er hatte unwahrscheinlich Angst vor vielem Unbekannten. Transportkorb, eine Katastrophe ! Wir machen es jetzt so: Damit uns das Tier nicht entwischt, hält mein Mann den Korb in Bauchhöhe. Ich habe den Kater auf dem Arm und schiebe dann den Kater in den Korb. Das klappt ganz gut. Das Tier ist in der Luft und kann so nicht anders... .

Toi, toi auch für die OP !


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3704 von SpreewaldMarion , 09.03.2014 18:11

Isle, genau wie du es beschreibst machen wir es mit Mohrchen wenn sie mal in den Transportkorb muss.
Peter wollte es mit Murkel genauso machen.
Aber ich finde, das ist eine ungewöhnliche Situation. Er kommt morgens nie mit zu Murkel in den Keller (da schläft er noch ).
Der Transportkorb steht auf der Waschmaschine an einer Wand.
Wenn ich Murkel reinschiebe, kann der Transportkorb nicht weg.
Ich befürchte, es bleibt wieder an mir hängen.
Wenn ich es nicht schaffe kommt Plan B (zu zweit).


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3705 von Isle , 09.03.2014 18:19

Ich war am Anfang (der Tierarztbesuche) auch aufgeregt, jetzt ist es zwar immer noch so, aber die Ruhe überwiegt. Mario ist zwar äusserlich ruhig, aber viel mehr aufgeregt als ich. Er steht dann da und reagiert entweder gar nicht, oder zeitverzögert. Dann muss ich "galopp" anmelden, und wir bekommen es hin. Es ist immer wieder dasselbe.

Ihr schafft das !

P.S.: Ich bin auch der Hauptakteur was das angeht. Ist halt so, achselzuck .


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