RE: Die Spreewaldkatzen

#3736 von SpreewaldMarion , 11.03.2014 19:38

Die Rechnung werde ich ihr schicken, aber das wird sie nicht mehr stören, sie ist im Ruhestand (ein Glück)

Liebe Doro
Jetzt hast du mich aber mit deiner Collage zum Lachen gebracht, die müsste ich auch mitschicken.

Im Keller ist Licht und ich sehe von draußen was Murkel macht. Sie sitzt auf einem Stuhl und putzt sich.
sie könnte so bequem unten liegen, aber nein, sie muss hoch springen.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3737 von Mona , 11.03.2014 19:50

Liebe Marion,

ich bin entsetzt, was hat diese Tierärztin der süßen Murkel nur angetan. Die Eierstöcke einfach nicht entfernt.
Ich würde ihr auch die Rechnung schicken und gleich Schmerzensgeld für Murkel und auch für dich verlangen.
Die zweite OP wäre nicht notwendig gewesen, wenn die Ärztin beim erstmal alles richtig gemacht hätte.

Die Fotos gehen richtig ans Murkel sieht so süß, aber auch ein wenig mitgenommen aus. Kein Wunder.

Ich drück fest die das Murkel regelmäßig kommt und die Tabletten nimmt und dir und Peter gute Nerven bis Donnerstag.

Lg
Mona


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3738 von Isle , 11.03.2014 20:20

Liebe Marion,

gut, dass Ihr das geschafft habt !

Für Heilung und alles was jetzt noch nötig ist, ALLES GUTE !


Gedankenkraft ist pure Energie.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3739 von GiselaH , 11.03.2014 20:29

Liebe Marion,

ich bin nach dem Lesen deiner Berichte zu Murkels OP auch sehr sprachlos.

Das Wichtigste ist aber, dass Murkel die OP gut überstanden hat und sich nun erholen kann.
Ich glaube eigentlich nicht, dass sie bis Donnerstag viel Theater machen wird.
Sie muss das Narkosemittel aus ihrem Körper bekommen und die Wunde wird sicher auch ein bisschen schmerzen.
Da tut sogar einer munteren Katze etwas Ruhe gut.

Hoffentlich findet ihr für nächste Woche eine Lösung.

Gute Besserung für dein Murkelchen und ein bisschen Ruhe und Entspannung für dich

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3740 von BEA ( gelöscht ) , 11.03.2014 20:47

Liebe Marion

Ich bin fassungslos. Diese Tierärztin sollte man zur Rechensschaft ziehen.
Das arme Murkelchen tut mir so leid.
Ich hoffe, sie wird schnelll wieder gesund.
Euch wünsche ich , dass ihr eine ruhige Nacht mit Murkel verbringen könnt.
Die Arzttermine sind natürlich zum jetzigen Zeitpunkt denkbar ungelegen, aber ihr werdet eine Lösung finden.

Es ist großartig, was ihr für Murkel tut.

Bea

BEA

RE: Die Spreewaldkatzen

#3741 von Sylvia S , 11.03.2014 21:02

Hallo Marion,

Murkel sieht auf den Bildern noch sehr benommen aus, aber jetzt hat sie es wenigstens überstanden.

Die erste TA hat Euch einfach nicht richtig aufgeklärt. Es gibt die Möglichkeit der Kastration, dabei werden die Eierstöcke entfernt, und die Möglichkeit der Sterilisation, dabei bleiben die Eierstöcke drin und werden nur "abgeklemmt". Normalerweise klärt der Tierarzt über beide Möglichkeiten auf und rät zu der ein oder anderen. Einfach so nur sterilisieren finde ich auch nicht richtig. Sie hätte Euch zumindest über die Möglichkeiten aufklären müssen.

Ich habe das auf der Seite von einem Tierarzt gefunden und das beschreibt das Ganze sehr gut:

Was ist eine "Kastration"?

Ziel einer Kastration ist es, die weitere Produktion von Hormonen zu unterbinden, und dies geschieht durch die Entfernung der "Keimdrüsen". Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um männliche Keimdrüsen, nämlich beide Hoden, oder aber um weibliche Keimdrüsen, nämlich die Eierstöcke, handelt. Man "kastriert" also sowohl männliche, als auch weibliche Katzen.

Und was ist dann eine "Sterilisation"?

Bei einer Sterilisation bleiben die Hoden bzw. die Eierstöcke an Ort und Stelle, man verhindert aber, dass Samen - oder Eizellen weiterhin transportiert werden können. Dies geschieht durch die Unterbindung der Leitungsbahnen, also der Samen - bzw. der Eileiter. Da die Keimdrüsen im Körper verbleiben, werden Kätzinnen weiterhin rollig (mit den daraus resultierenden Risiken, s.u.), und Kater bleiben kampfeslustig (mit den daraus resultierenden Risiken, s.u.). Und sie haben weiterhin einen übelriechenden Urin.


Hätte die TA Euch vorher vernünftig informiert, wäre Murkel die 2. OP erspart geblieben

Kuschel die Kleine bitte mal von mir.

Liebe Grüße
Sylvia


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3742 von SpreewaldMarion , 12.03.2014 06:50

Guten Morgen ihr Lieben

Vielen Dank für eure Anteilnahme.
Mohrchen war ja wieder so nett und hat mich um 5:30 Uhr geweckt, sie muss ja ans offene Fenster, egal wie kalt es ist.
Diesmal war ich ihr allerdings dankbar und bin mit dem Schmerzmittel bewaffnet zu Murkel gegangen.
Dank Connys Anruf habe ich Murkel gestern gegen 21 Uhr doch etwas Wasser und einen Teelöffel voll Futter gegeben, beides war heute morgen weg und es blieb alles drin.
Sie kam mir total munter entgegen und lief miauend zur Tür....denkste.
Schnell neues Wasser, ins Futter das Schmerzmittel und nichts wie weg. Kuscheln gehe ich später zu ihr, der Tag ist noch lang...und sicher anstrengend.

Aber gestern Abend...ach mensch, das süße Murkelchen...
Ich wollte nur kurz nach ihr sehen, sie dann in Ruhe lassen und das Licht ausmachen.
Habe mich kurz (dachte ich) auf die Liege gesetzt und Murkel hat sich hochgezogen und hat versucht, sich auf meinen Schoß zu setzen.
Ganz wacklig fing sie mit dem Milchtritt an, der sich dann ganz schnell steigerte ( ich bin übrigens gegen jeden Pieks bei Blutentnahmen imun )
Dann hat sie sich in meinen Arm gekuschelt, ich habe sie ewig gestreichelt und bin sogar im Sitzen ab und zu weggenickt.
Nach 2 Stunden war ich doch etwas verkrampft, sie wollte wieder zur Ausgangstür gehen und ich nahm die Gelegenheit wahr und bin zur anderen Tür raus.

Nachher rufe ich beim Tierarzt an und frage, ob ich nicht schon heute mit der Antibiotikagabe anfangen kann, dann würde es bis Sonntag gut hinkommen.

Sylvia, vielen Dank für den Hinweis.
Da bestand der Fehler der alten Tierärztin eindeutig darin, dass sie uns nicht aufgeklärt hat.
Auf der jetzigen Rechnung stand übrigens beides, Kastration und Sterilisation.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3743 von SpreewaldMarion , 12.03.2014 08:17

Doro, wo hast du denn immer so schnell die passenden Collagen her?
Peter hat auch herzhaft gelacht. Ich überlege, ob ich sie der humorlosen Tierärztin mitschicke.


Marion

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3744 von Gitta , 12.03.2014 08:49

Liebe MARION

Mich würde schon sehr interessieren, was beim gestrigen Eingriff die Sterilisation gewesen sein soll.
So wie ich es verstanden habe, hat man die Eierstöcke entfernt und das hat nichts mit Sterilsation zu tun, das ist die Entfernung der Keimdrüsen, die Kastration.
Die Eileiter waren bereits durchtrennt, was die Sterilisation gewesen wäre.
Und die Entfernung der Gebärmutter ist bereits auch geschehen. Das ist heute üblich bei einer Kastration. Hat aber nichts mit der Sterilisation zu tun.


Egal ob aufgeklärt oder nicht. Die Kombination Durchtrennung der Eileiter + Entfernung des Uterus ist für mich nicht nachvollziehbar.

Gitta

Ein dicker Knuddler für das Krankelchen


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3745 von ConnyHH , 12.03.2014 09:31

Hallo liebe Marion,

ich bin heilfroh, dass Ihr die erste Nacht gut überstanden habt und das auf meinen Tipp hin, ihr etwas Wasser und Futter für die Nacht hinzustellen, Murkelchen alles drinne behalten hat. Nun kann es eigentlich nur noch bergauf gehen.

Warum der Tierarzt in der Abrechnung beides (also Steri & Kastration) aufgeschrieben hat, kann ich mir nur so erklären, das nun wirklich beides stattgefunden hat. Sozusagen als Hinweis & Nachweis für den Besitzer.

Ich wünsche Euch einen wirklich angenehmen und entspannten Tag und bitte einen grossen Pfotenkrauler für das Murkelchen.



Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3746 von Gitta , 12.03.2014 09:55

Eine Kastration schließt ja immer eine Sterilisation mit ein.
Darum muss die Sterilisation nicht extra aufgeführt werden.
Mich würde die gestrige Abrechnung interessieren. Die Sterilisation kann man ja wohl nicht extra in
Rechnung stellen. Sie wurde von der ersten TÄ vorgenommen. Wenn auch in nicht nachvollziehbarer Form.
Zahlen dürfte man im vorliegenden Fall nur für die Entfernung der Eierstöcke.

Ich war übrigens bei der Kastration meiner Katze persönlich anwesend und habe mir genau angeschaut, was dort gemacht wurde.
Problematisch wird es, wenn eine Katze mit Bauchschnitt springt. Bei meiner Murki hat es zu einem Narbenbruch geführt.



Fingers are crossed!


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3747 von Doro , 12.03.2014 10:11

Guten Morgen, Marion und Murkelchen !
Es ist wohl tatsächlich so, wie Gitta sagt. Kastration und Sterilisation. Meine Tierärztin zum Beisipiel entfernt die Ovarien komplett und die Spitze der Gebärmutter, so dass keine Rolligkeit mehr auftreten kann.
Deine alte Ärztin wusste wahrscheinlich nicht mehr, wie Eierstöcke aussehen ...



Aber jetzt hat die Süße endlich Ruhe, und ich hoffe, dass sie ganz bald wieder total munter herumläuft und ihr auch eure Berlin-Termine wahrnehmen könnt.
lichst, Doro


Wer ein Tier rettet, verändert nicht die ganze Welt -
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier ...


 
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RE: Die Spreewaldkatzen

#3748 von ConnyHH , 12.03.2014 11:10

@Gitta -mottelchen
Damit hast Du schon vollkommen Recht und die Sterilisation dürfte in keinem Fall in Rechnung gestellt worden sein - es müsste also dahinter 0,00 EUR stehen.

@Marion
Vielleicht magst Du ja mal für uns nachschauen, wie es auf der gestrigen Rechnung aufgelistet wurde...



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RE: Die Spreewaldkatzen

#3749 von Gitta , 12.03.2014 12:18

Zur Veranschaulichung




Genitalbereich einer Frau; sieht bei der Katze genauso aus

1= Eierstock (Ovarium; paarig)
2= Eileiter (Tuba uterina; paarig)
3= Gebärmutter ( Uterus )
4= Gebärmuttermund (Cervix uteri)
5= Scheide (Vagina)
6= kleine Schamlippen ( Labia minora)
7= große Schamlippen ( Labia majora)
8= Kitzler (Klitoris)



Bei einer STERILISATION werden die Eileiter durchtrennt oder mit Hilfe von Hitze verschweißt.
Oft wird auch ein Teil des Eileiters bzw der Fransentrichter entfernt.
Außerdem verödet man den Ansatz der Tuben an die Gebärmutter.

Man erreicht damit, dass der Weg der Eizelle zur Gebärmutter blockiert wird.
Samenzellen können umgekehrt ebenfalls nicht zur Eizelle gelangen.

Es ändert sich absolut nichts im psychischen Verhalten des Tieres. Die weiblichen Hormone werden nach wie vor gebildet und führen zur Ausbildung der Paarungsbereitschaft.
Ebenfalls wird weiterhin eine Eizelle gebildet und auch der Eisprung findet statt.
Nur gelangt die Eizelle jetzt in den Bauchraum. Dort wird sie als normales Eiweiß resorbiert.
So wie es auch mit allen unbefruchteten Eizellen oder Spermien geschieht.

Bei der Sterilisation männlicher Tiere (Durchtrennung der Samenleiter) ändert sich auch nichts an Libido oder Erektionsfähigkeit.
Ebenso wird ganz normales Ejakulat gebildet, das mengenmäßig nicht wahrnehmbar weniger ist, denn sie Spermien bilden den geringsten Teil des Ejakulats.


Bei einer KASTRATION entfernt man die kompletten Keimdrüsen ( Eierstöcke/Hoden ).
Die Keimdrüsen bilden nicht nur die Fortpflanzungszellen, sondern auch die Geschlechtshormone, die für die Ausbildung der Geschlechtsmerkmale zuständig sind und für die Ausbildung des Geschlechtstriebes.

Entfernt man nun diese Drüsen komplett, werden weder Fortpflanzungszellen gebildet, noch der Geschlechtstrieb erweckt. Genau das, was man ja z.B. bei Katzen erreichen möchte. Nicht nur die Verhinderung der Fortpflanzung, sondern auch das Unterbleiben der Rolligkeit etc.


Als Privatpatient bekomme ich generell in epischer Breite aufgelistet, was man an mir "verbrochen" hat.
Daneben steht dann immer der Preis für den Eingriff.

Mir erschließt sich nach wie vor nicht, was das Wort STERILISATION auf der Abrechnung von Murkel zu suchen hat.

Entschuldigung

Mit mir ist mal wieder der Biolehrer durchgegangen.


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RE: Die Spreewaldkatzen

#3750 von ConnyHH , 12.03.2014 12:28

@Gitta
Genau DAS mag ich an Dir so!!! Du brauchst Dich für NICHTS zu entschuldigen.



Es könnte ja so sein, dass es vorgefertige Rechnungen bei dem Tierarzt gibt - sog. Vorlagen - ansonsten erschliesst es sich für mich auch nicht wirklich.



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